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Shantae: Half-Genie Hero
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Shantae: Half-Genie Hero - Bauchtanz gegen böse Buben

06.02.2017 / 10:00 Uhr / Paul Hackspacher

Halb-Flaschengeist Shantae hatte es von Beginn an schwer im Videospielgenre Fuß zu fassen. Ihr erstes Spiel erschien noch für GameBoy Color, allerdings nachdem der Advance bereits veröffentlicht war, was zu schlechten Verkäufen führte. Ihr zweites Spiel war ein exklusiver Downloadtitel für Nintendos neuen Handheld, den DSi, und damit inkompatibel zu den Vorgängermodellen. Das Potentielle Klientel war dadurch also recht beschränkt. Der Grund warum die Spiele trotz so widriger Umstände hervorgestochen haben, lag an dem erstaunlich guten Gameplay, was es den Nachfolgern dann auch ermöglichte, für alle gängigen Konsolen - unter Anderem auch die Xbox - zu erscheinen und Anhang zu finden. Dennoch musste Entwickler WayForward Technologies fortan selber in die Tasche greifen, um die Spiele zu publishen. Für den neuesten Teil der Reihe, "Shantae: Half-Genie Hero" haben sie jedoch einen anderen Weg gewählt: Crowdfunding. Mit einem mehr als doppelt so hohen Finanzierung als die anfangs angestreben 400.000 US-Dollar und zwei Jahre zusätzlicher Entwicklungszeit stellt sich nun die Frage: Ist aus dem Spiel auch etwas geworden?

Shantae: Half-Genie Hero

Es ist schon ein Kreuz mit diesen Piraten! Kaum hat Shantae im letzten Spiel mit Hilfe ihrer Erz-Rivalin Risky Boots die Wiederauferstehung eines Untoten Piratenkapitäns verhindert und dadurch ihre magischen Kräfte wiedergewonnen, schon verfäll Risky in denselben alten Trott und greift Scuttle Town an. Shantae verteidigt die Stadt erfolgreich - und wird prompt dafür gefeuert! Ein neuer Halb-Djinni muss her, der die Piraten stoppen kann bevor sie überhaupt Schaden anrichten. Und während sich Shantae wundert, ob ihre Nachfolgerin Holly nicht mit falschen Karten spielt, reist sie quer durch Sequin Land, auf der Suche nach Bauteilen für eine Erfindung ihres Onkels Mimic, der einen Schutzschild um Scuttle Town errichten will. Dabei muss sie auf der Hut bleiben, denn die Flaschengeister haben sie gewarnt, dass nicht nur die Welt der Menschen sondern auch deren eigene Dimension in Gefahr ist...

Wenn die Zusamenfassung gerade etwas unstrukturiert klang, dann liegt das daran dass die Story von "Half-Genie Hero" recht fragmentiert ist. Die Rahmenhandlung dreht sich um den Bau von Onkel Mimics Dynamo und die ominöse Bedrohung für die beiden Dimensionen, die bis zum letzten Level nicht konkretisiert wird. Dazwischen hat jede einzelne Stage für sich genommen einen eigenen kleinen Handlungsstrang: Shantae sucht nach verschwundenen Jungfrauen, soll gestohlene fliegende Teppiche wiederbeschaffen, die Beschwörung eines Monsters verhindern und so weiter. Die einzelnen Nebenhandlungen sind nett und tun ihren Job als Motivation für die jeweiligen Levels, allerdings fehlt es der übergreifenden Handlung so an Fokus. Auch hat die Story recht wenig Tiefgang: Die Charaktere wirken diesmal eindimensional und es werden kaum ernste Themen angesprochen. Frühere Spiele begleiteten Shantae zum Beispiel ins Jenseits, wo sie die Seele einer ihrer verstorbenen Freundinnen gefunden hat, ohne Erinnerung wer sie ist. Derartige Szenen sucht man in "Half-Genie Hero" vergeblich.


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Detailseite: Alle Infos zum Spiel
Download: Xbox Store

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06.02.2017 / Der Plattformer im Test

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