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Arcade-Kurztest - Interpol: The Trail of Dr. Chaos
19.01.2009, 14:17 Uhr | Autor: Moritz | 7 Kommentare

Wer sucht der findet

Am 7. Janaur diesen Jahres hat der Publisher Sierra das Click & Point Adventure "Interpol: The Trail of Dr. Chaos" auf dem Xbox Live Marktplatz veröffentlicht. Was sich hinter dem kleinen, aber feinen Arcade-Game verbirgt, erfahrt ihr hier.

Die Geschichte von "Interpol" ist recht schnell erzählt. Ihr schlüpft in die Rolle eines Elite-Agenten der Interpol, um den bösen und zerstörerischen Dr. Chaos zu entlarven. Um Dr. Chaos fassen zu können, müsst ihr erstmal seine korrupten Handlanger überführen, in dem ihr in den Missionen eure investigativen Fähigkeiten unter Beweis stellen müsst, um genügend Beweismaterial sicher stellen zu können. Die Jagd führt euch über den gesamten Globus in bekannte Metropolen wie Barcelona, Moskau, Peking oder New York.

In den Menüs findet man sich schnell zurecht, da die Auswahlmöglichkeiten nicht viele Optionen zulassen. Man kann im Einzelspieler-Modus spielen oder den Offline- oder Online-Kooperations-Modus (max. 4 Spieler) auswählen.

Zu Missionsbeginn bekommt man ein Foto des Verbrechers zu sehen, den es zu enttarnen gilt. In einem Briefing, das leider ohne Sprachausgabe auskommen muss, stehen ein paar Details zu der Person und der Metropole, in der die Beweisgegenstände gesucht werden müssen. Briefing und Foto lassen sich wegskippen und sind absolut unwichtig für das Spielgeschehen. Im Game geht es nämlich nicht darum, das Gesicht des Verbrechers anhand der Textdetails ausfindig zu machen, sondern die Missionsziele bestehen ausschließlich darin, Beweisgegenstände auf verschiedenen Bildern sicher zu stellen.

Pro Mission gibt es meist drei Schauplätze (exklusive freischaltbarer Bonusschauplätze), auf denen ihr die Beweisgegenstände finden müsst. Für jede Mission bekommt ihr 30 Minuten Zeit um jeden der drei Schauplätze zu beenden, indem ihr alle vorgegebenen Gegenstände ausfindig gemacht habt. Klickt ihr mehrmals auf Gegenstände, nach denen nicht gesucht wird, bekommt man Zeit abgezogen. Je besser ihr in der Zeit seid, desto mehr Scorerpunkte bekommt ihr am Ende der Mission gutgeschrieben. Zwar wirken sich die Punkte nicht auf die weiteren Missionen aus, aber es gibt, wie in fast jedem Geschicklichkeitsspiel, eine Bestenliste, auf der ihr euch verewigen könnt. Über den Bildern stehen die Namen der Objekte, die gefunden werden müssen, um den Täter letztendlich überführen zu können. Gegenstände wie Stifte, Fliegen, Hüte, Sonnenzeichen oder Fingerabdrücke sind manchmal gar nicht so leicht zu finden, wie man vielleicht annehmen mag, da sich hunderte von Gegenständen auf den Bildern befinden.

Die Steuerung ist so simpel gehalten, dass sie sich innerhalb weniger Sekunden erlernen lässt. Mit dem linken Analogstick bewegt man den Cursor über das animierte Bild, um so die verschiedenen Gegenstände zu erreichen. Hat man einen dieser Objekte gefunden, muss man dies nur noch mit dem A-Knopf bestätigen. Handelt es sich um eines der gesuchten Objekte, verschwindet dieses von dem Bild. Mit Hilfe einer Lupe lassen sich schwer zu erkennende Bildausschnitte problemlos vergrößern, indem man die X-Taste drückt. Drückt man die Taste erneut, erscheint wieder der Standard-Cursor. Sollte man Probleme haben, einige der Gegenstände ausfindig zu machen, bietet die Y-Taste Hilfe. Nun kann man einen der oben aufgeführten Gegenstände anwählen und der Computer verrät euch den Standort des Objektes, indem er es gut sichtbar einkreist und hervorhebt. Diese Hilfestellung ist natürlich begrenzt.

Grafisch ist das Spiel schwierig zu bewerten, da bei "Interpol" nur bedingt grafische Animationen zum Einsatz kommen. Die Menüs der Aufträge und Missionen sind ordentlich animiert. Die Fotos der Personen, die es zu überführen gilt, sind allesamt in Bildern dargestellt, die sich nicht verändern. Diese Bilder erinnern an animierte Darstellungen, wie man sie aus "Baphomets Fluch" oder älteren "Street Fighter"-Spielen kennt. Die Bilder, auf denen ihr die Beweisstücke suchen müsst, wirken des öfteren verwaschen, wodurch es schwierig wird, alle Gegenstände zu erkennen.

In gut drei Stunden kann man "Interpol: The Trail of Dr. Chaos" durchspielen, womit das Spiel recht kurz geraten ist. Das Gute an dem Spiel ist, dass sich die Missionen wiederholen lassen und dabei die zu suchenden Gegenstände variieren. Ihr müsst also nie dieselben Gegenstände finden, was den Spieler natürlich dazu animiert, die Schauplätze noch einmal abzusuchen. Für 800 Microsoft-Points kann man das Spiel vom Xbox Live Marktplatz herunterladen.

Gewinnspiel: Ihr wollt euch die Punkte sparen und kostenlos auf die Jagd nach Dr. Chaos gehen? Kein Problem! Alle, die zu diesem Test einen Kommentar inkl. ihrem Gamertag hinterlassen, bekommen die Chance, einen von zwei Download-Codes abzustauben. Einsendeschluss ist Sonntag, der 25. Januar 2009. Mitarbeiter von Xbox Aktuell sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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Fazit

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Marc schrieb am 27.01.2009 um 12:19:30 Uhr:

Herzlichen Glückwunsch!

Die Gewinner wurden ausgelost: EddyLombrozo und Pegasus Galaxie. Die Codes kommen per Nachricht via Xbox Live.

Vielen Dank für die Teilnahme!
johan von rambo schrieb am 25.01.2009 um 13:25:50 Uhr:

ich will ein Detective sein!

Gamertag = Eddy Lombrozo
Lexxas schrieb am 20.01.2009 um 14:24:13 Uhr:

Coole Aktion!

Bin gerne auch mal am Rätseln 8-)
Master_leo_chief schrieb am 19.01.2009 um 19:51:35 Uhr:

Oh Schade, naja viel Glück euch allen !
Marc schrieb am 19.01.2009 um 19:13:17 Uhr:

@Kevin: Steht doch da...
"Mitarbeiter von Xbox Aktuell sind von der Teilnahme ausgeschlossen."
Pegasus Galaxie schrieb am 19.01.2009 um 15:12:28 Uhr:

XBL GT: Pegasus Galaxie
Erinnert mich irgendwie an ne Quizsendung im Fernsehen. Aber abgesehen davon war die Testversion ganz ok. Für Rätselfreunde wie mich ist es mal was anderes
Master_leo_chief schrieb am 19.01.2009 um 15:12:13 Uhr:

Wow geile Sache, man ich darf nicht mitmachen, oder?
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