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IL-2 Sturmovik: Birds of Prey
IL-2 Sturmovik: Birds of Prey

Testbericht - IL-2 Sturmovik: Birds of Prey
29.10.2009, 09:15 Uhr | Autor: Kevin | 0 Kommentare

Über den Wolken...

Während sich "IL-2 Sturmovik" dank des realitätsnahen Gameplays auf dem PC bereits einen Namen gemacht hat, versuchen die Entwickler nun mit "Birds of Prey" diesen Trend auf der Xbox 360 fortzuführen und an die Erfolge anzuknüpfen. Wir haben uns in den Flieger gesetzt und verraten euch in diesem Review, welche Höhen und Tiefen das Spiel bietet.

Der Eintritt in das Spiel beginnt relativ gelassen und gekonnt, denn zu Anfang werden wir mit einem durchaus gut durchdachten Tutorial überrascht. In verschiedenen Schritten lernt man hier alle grundlegenden Dinge über die Steuerung und die Flugmaschinen. Da ihr in den Krieg zieht, werden euch natürlich auch die großen Geschütze eurer Maschinen vorgestellt. Aber bevor ihr das Waffensystem komplett auf Herz und Nieren testen könnt, müsst ihr erst das Tutorial beenden. Danach kann die Kampagne kommen.

Einige Schwierigkeitsgrade lassen sich erst nach bestimmten Lehrstunden freischalten: "Realistisch" und "Simulation". Sie machen dem Namen alle Ehre. Denn wer sich auf solche Einstellungen einlässt, muss sich mehr mit der eigenen Maschine befassen als mit den Feinden. Diese ist dann nämlich wirklich sehr schwer kontrollierbar. Wer nicht genug acht gibt, der wird von den gegnerischen Kanonen zu Nichte gemacht oder fällt schon vorher wie ein toter Vogel vom Himmel - und zwar bevor das eigentliche Spiel erst begonnen hat. Zum Glück gibt es aber auch einen Arcademodus...

Die Kampagne ist zusammengesetzt aus über 50 Missionen, in denen ihr euch von Berlin bis an die Ostfront durchkämpfen müsst. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Beteiligten des Krieges, außer "natürlich" den Deutschen. Da sich jedoch die Missionen sehr ähneln, wird das Spiel mit der Zeit etwas eintönig. Wer von der Kampagne genug hat, kann sich aber auch in einem Mehrspielermodus austoben. Doch dazu später mehr.

Grafisch gesehen kann das Spiel gut mit Konkurrenten á la "Heros over Europe" gut mithalten. Flugzeugabschüsse sind sehr realistisch dargestellt, selbst Einschusslöcher sind auf den Flugmaschinen gut zu erkennen. "Birds of Prey" läuft dabei auch sehr flüssig, sodass dem Spielspaß nicht viel entgegengesetzt wird. Die verschiedenen Areale wurden von Dover Castle bis hin zu den Ardennen mit einer aufpolierten Grafik ausgeschmückt und die Flugzeugmodelle sind ebenso liebevoll gestaltet worden und sehen den Vorbildern zum verwechseln ähnlich. Vor allem die Cockpit-Ansicht weiß zu gefallen, sodass die Auswahl der favorisierten Kameraansicht durchaus schwer fällt.

Der Multiplayermodus bietet dagegen Gewohnheitskost. Hier bietet sich vor allem der Team Deathmatch Modus an, in ein Team gegen ein anderes kämpfen muss. Capture the Airfeld entspricht dem Klassiker Capture the Flag: Ihr müsst versuchen, eure Basen zu verteidigen bzw. die gegnerische Zentrale einnehmen, wobei hier Teamplay gefragt ist. Alles in allem macht das zwar durchaus Spaß, kann aber nicht lange für Motivation sorgen.

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Fazit

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