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FIFA 11
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Testbericht - FIFA 11
18.10.2010, 12:10 Uhr | Autor: Güren | 0 Kommentare

Der Ball rollt wieder...

So, wie alle Jahre wieder Ostern, Geburtstage und Weihnachten anstehen, steht auch jedes Jahr ein neues EA Sports "FIFA" an. Dieses Jahr soll keine Revolution im grafischen Bereich erzielt werden, sondern das Spielgeschehen mit diversen Features, wie beispielsweise "Personality+" und einem völlig neuen Passsystem, an den Spieler angepasst werden. Ob EA Sports es schafft, den hohen Erwartungen der Fans gerecht zu werden, könnt ihr in unserem Test nachlesen.

Anpfiff! - Beim ersten Spielen erscheint, wie bei "FIFA 10" auch schon, das Menü, in welchem ihr eure Erfahrung mit Fußballspielen, eure Steuerungsmethode und euren Lieblingsverein auswählen könnt. Danach wird, falls vorhanden, euer "Be a Pro"-Charakter des Vorgängers geladen, den ihr dann bei "FIFA 11" selbstverständlich weiterverwenden könnt. Angekommen im Menü seht ihr in der rechten Hälfte des Screens eine Anzeigetafel. Auf der könnt ihr diverse Statistiken sehen, wie zum Beispiel die Dauer eurer Zu Null-Serie oder eure Siegstatistik mit gesamten Spielen, Siegen, Unentschieden und Niederlagen.

Steigt man schlicht und ergreifend mit einem Freundschaftsspiel in das Spiel ein, sieht man, dass sich das Passsystem vehement verändert hat. Während bei den letzten "FIFA"-Ablegern die Kurzpässe den Ball wie an der Schnur gezogen über den Platz rollen ließen, habt ihr jetzt nur noch bedingt Hilfe beim Passspiel. Hier kommt auch zum ersten Mal ein wirklich neues Feature von "FIFA 11" zum Vorschein: Die Personalitäten. Während ein David Villa beim Vorbereiten scheitert, schiebt ein Xavi den Ball eloquent durch zwei Abwehrspieler. Weiterhin braucht man sich nicht zu wundern, wenn ein Quaresma oder ein Christiano Ronaldo euren Flügelspieler im Regen stehen lässt. Die gegnerische KI nutzt ihre individuellen Persönlichkeiten voll und ganz aus. So schießt ein Ibrahimovic auch mal aus 25 Metern und ein Casillas hechtet voller Elan ans Lattenkreuz. Hier muss gesagt sein, dass Spieler mit Dribbler-Eigenschaft auch gerne mal an einem vorbeiziehen und eine Flanke bringen, statt selbst auf das Tor zuzulaufen.

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