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Fallout: New Vegas
Fallout: New Vegas

Testbericht - Fallout: New Vegas
07.11.2010, 09:04 Uhr | Autor: Christian P. | 0 Kommentare

Willkommen auf dem Strip

Geschlagene zwei Jahre ist es nun her, seitdem sich "Fallout 3" auf der Xbox 360 einen Namen gemacht hat und sich damit einen riesigen Fankreis aufgebaut hat. Mit "Fallout: New Vegas" bringt Entwickler Bethesda einen Nachfolger ins Rennen, welcher den Vorgänger mit neuen Features und einer abwechslungsreichen Story übertreffen will. Allerdings legte "New Vegas" zum Release alles andere als einen Bilderbuchstart hin. Was es damit auf sich hat und wie sich der Actiontitel unter Testbedingungen schlägt, könnt ihr in unserem ausführlichen Bericht nachlesen.

Es klingt wie ein böser Traum: Nach einem atomaren Krieg im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, genauer in der Wüste Nevadas, verdient unser Protagonist, dessen Namen, Aussehen und Geschlecht wir gleich zu beginn des Spiels selbst bestimmen dürfen, sein Geld mit Kuriergeschäften. Dabei wird er von einer Kugel aus der Waffe eines fein gekleideten Ganoven lebensgefährlich am Kopf getroffen. Dank der Rettung durch einen Roboter namens Viktor und der lebensnotwendigen und schnell eingeleiteten Operation eines Arztes konnte unser Leben gerettet werden. Und wie es sich für einen anständigen Actiontitel gehört, wollen wir Vergeltung für diesen miesen Angriff und für die Narbe an unserem Kopf.

Das Spiel beginnt und wir finden uns in einem heruntergekommenen Haus wieder, welches unserem Lebensretter Doc Mitchell gehört. Das Leben außerhalb der vernagelten und verbarrikadierten Fenster des Hauses sieht nicht wirklich besser aus. Die Landschaft wirkt auf den ersten Blick trostlos, verkommen und völlig ausgetrocknet, so wie man sich ein ländlich gelegenes Dorf nach einem atomaren Krieg in den USA eben vorstellt. Wir suchen uns zunächst ein paar brauchbare Gegenstände und erfahren genaueres über die Gegend und die Bewohner, welche die unterschiedlichen Areale rund um das gute alte Las Vegas bevölkern. Ganze Clans haben sich gebildet und stecken, bis auf das Blut verfeindet, in kleinen Kriegen, welche sich über das gesamte Land ausgebreitet haben. Hierbei geht es allerdings nicht um Ölvorkommen in der Erde. Es geht vielmehr um das rar und selten gewordene Wasser in der Gegend, welches von einem Staudamm zurückgehalten wird. Somit hat auch diejenige Fraktion die Oberhand in der Region, welche den Staudamm ihr Eigen nennen darf.

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