Testbericht - Bakugan: Beschützer des Kerns
03.12.2010, 13:26 Uhr | Autor: Jens F. | 0 Kommentare
Mehr als nur Spielkarten
Wer oder Was ist eigentlich "Bakugan"? Das habe ich mich auch gefragt, als ich das Spiel ausgepackt habe. Für Manga-Fans zählt das vielleicht zur Allgemeinbildung, aber allen anderen sei gesagt: Es ist asiatisch und im Grunde eine Art "Pokémon". Es handelt sich um eine Fernsehserie, die aus Japan kommt, und auch schon bei uns in Deutschland zu sehen war. Wenn ihr mehr über "Bakugan" und das zugehörige Spiel "Beschützer des Kerns" wissen wollt, müsst ihr unseren Testbericht lesen.
Die Spielverpackung und das Startmenü weisen "Bakugan: Beschützer des Kerns" als asiatisches Spiel mit Manga-Elementen aus. Ich habe auch nach dem Test leider noch nicht wirklich verstanden, worum es geht. Über das Spiel kann ich euch trotzdem so einiges erzählen. Zu Beginn des Spiels erwartet euch zunächst ein schneller, etwas aufdringlicher Soundtrack und ihr müsst einen eigenen Manga-Charakter erstellen. Abgesehen davon, dass ihr auf das typische Manga-Design zurückgreifen müsst, habt ihr sogar relativ große Freiheit bei der Auswahl von Kleidung, Haaren und Gesichtsmerkmalen. Wenn euer Charakter fertig ist, habt ihr Zutritt zum Hauptmenü, das nicht gerade überladen daherkommt.
Wie ich bereits gestanden habe, weiß ich noch immer nicht so genau, worum es in "Bakugan" wirklich geht. Das liegt vor allem an der Story des Spiels. Denn trotz etlicher Videosequenzen bleibt diese undurchsichtig. Die Ereignisse kommen plötzlich und werden nicht gerade ausführlich erklärt, auch ein Hintergrund wird nicht geliefert. Was der Verständlichkeit des Themas auch nicht gerade zuträglich ist, sind die Ladepausen. Die sind zwar kurz – aber sie sind überall. Noch nie habe ich einen solch verschwenderischen Umgang mit dem Ladebildschirm gesehen. Im Schnitt dürft ihr gerade am Anfang mit locker einer Ladepause pro Minute rechnen. Am kuriosesten ist dabei, dass ihr häufiger auf folgendes Phänomen treffen werdet: Eine zehn Sekunden lange Videosequenz wird von einer drei-Sekunden-Ladepause abgelöst, auf die dann wieder eine zwölf-Sekunden Videosequenz folgt, dem sich eine Ladepause anschließt und so weiter. So etwas kann sich dann minutenlang hinziehen - seltsam.

















