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Testbericht - nail'd
05.12.2010, 19:44 Uhr | Autor: Wolfgang | 0 Kommentare

Den Nagel auf den Kopf getroffen

Das Entwicklerstudio Techland, welches euch unter anderem durch die "Call of Juarez"-Reihe bekannt sein dürfte, veröffentlicht mit "nail'd" ein neues Rennspiel, welches zunächst etwas an den Racer "Pure" von Disney Interactive erinnert. Doch nur auf den ersten Blick, denn "nail'd" setzt nur auf eines: Spaß! Wir haben uns das Spiel etwas genauer angesehen und können euch sagen, ob es auch hält, was es verspricht.

"nail'd" ist spielerisch eigentlich das komplette Gegenteil zu "Pure". Auch wenn dieser Vergleich durch die ATVs sehr schnell aufkommt, sollte man dennoch schon bei den ersten Spielminuten erkennen, dass die Spiele nicht viel miteinander gemein haben, abgesehen von den ATVs und den Offroad-Rennstrecken. "nail'd" ist ein Arcaderacer, der auf jeglichen Realismus verzichtet und nur auf Spielspaß setzt. Dass bei den haarsträubenden Sprüngen und bei der hohen Geschwindigkeit diese Rechnung natürlich aufgehen muss, ist von vorneherein glasklar.

Im Grunde gibt es bei "nail'd" keine Story. Das Hauptaugenmerk liegt zwar auf der Meisterschaft, aber daneben sind natürlich auch noch freie Rennen und online Rennen verfügbar. Insgesamt gibt es drei verschiedene Modi, welche im Grunde selbsterklärend sind. So habt ihr die Auswahl zwischen Rennen, Stuntrennen und Zeitrennen. Bei den normalen Rennen gilt es, als erstes durchs Ziel zu kommen. Bei den Stuntrennen ist es das Ziel, die meisten Punkte für Stunts einzuheimsen, und bei den Zeitrennen, so schnell die möglich durch die Checkpoints zu fahren, um nicht auszuscheiden. Zu den Stunts muss noch gesagt werden, dass leider auf ein ausgeklügeltes System verzichtet wurde und lediglich Richtungsanweisungen mit dem Analogstick reichen, um einen Stunt auszuführen. Zu diesen Modi lassen sich aber noch zwei Modifikationen hinzufügen. Zum einen gibt es da den "Nitro-Wahnsinn" und "keine Kollisionen". Ersteres ist wirklich der Wahnsinn, denn ihr könnt mit dieser Modifikation dauerhaft Nitro geben, was aber auf den verwinkelten Strecken nicht wirklich klug ist. Ein kleiner Fehler genügt und ihr müsst einige Sekunden auf die Rücksetzung warten. Bei den normalen Rennen ist der Nitro zwar auch vorhanden, muss aber durch Stunts und durchfahren bestimmter Markierungen wieder aufgeladen werden.

Vor einem Rennen habt ihr außerdem die Wahl zwischen einem ATV und einem Motorrad, wobei es einen sehr großen Unterschied zwischen den beiden Vehikeln gibt. Das ATV ist extrem gut steuerbar und gerade bei engen Kurven ein Traum. Das Motorrad hingegen ist sehr viel schneller als das ATV, steuert sich aber nicht so genau, was vor allem bei engeren Streckenteilen zu Geschwindigkeitsverlusten führen kann. Zwar könnt ihr eure Fahrzeuge tunen, um sie noch einen Tick besser und schneller zu machen, aber im Endeffekt bringt das nicht wirklich viel, denn durch Verbessern einer Fähigkeit wird eine andere etwas verringert. Zudem könnt ihr euer Fahrzeug noch optisch etwas aufpolieren, was aber spielerisch keinen Einfluss hat.

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Fazit

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