Captain America: Super Soldier
Entwickler: Sega
Verlag: Sega
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Testbericht - Captain America: Super Soldier
31.07.2011, 14:02 Uhr | Autor: Wolfgang | 0 Kommentare
Oh Captain, mein Captain
Zwar gibt es ihn schon seit 1941, dennoch ist er einer der hierzulande unbekannteren Superhelden im Marvel-Reich, was auch mit seinem sehr patriotischen Auftreten zu tun haben könnte: Die Rede ist natürlich von Captain America. Nachdem der Kinofilm angekündigt wurde, war eine Ankündigung der Spieleumsetzung nicht mehr weit. Wir durften in die Welt von "Captain America: Super Soldier" eintauchen - und was wir von ihm halten, lest ihr in folgendem Bericht.
Zwar lieferte Sega uns mit "Thor: God of Thunder" ein kleines Trauerspiel, welches beinahe unspielbar war, aber bei "Captain America: Super Soldier" sieht die Sache schon wieder vollkommen anders aus. In dem Spiel geht es um den Bösewicht Red Skull. Dieser versucht mithilfe seiner Schergen in den Alpen eine Superwaffe zu finden, um die Welt zu kontrollieren. Captain America bekommt Wind davon und springt kurzerhand über dem Schloss in den Alpen ab. Die Geschichte spielt dabei quasi parallel zu der des Films und ist trotz vorhersehbarer Handlung gut und eingängig erzählt.
Beim Gameplay des Spiels holten sich die Entwickler von Sega etwas Inspiration und bedienten sich bei Rocksteadys Hit "Batman: Arkham Asylum". Klar, die Entwicklungszeit für ein Spiel zum Film ist kurz und daher ist es auch nicht schlimm, andere Spiele als Vorlage zu verwenden. Und siehe da, in "Captain America: Super Soldier" funktioniert dies auch sehr gut. Mit X teilt ihr gekonnt Schläge aus, mit A weicht ihr Angriffen aus, mit Y packt ihr eure Gegner und mit B schleudert ihr sie. Die Kampfsequenzen sind dabei wirklich gut in Szene gesetzt und auch gespickt mit einigen Zeitlupensequenzen. Zwar sieht das beim dunklen Ritter etwas edler und schöner aus, dennoch macht sich der Captain auch nicht schlecht. Zusätzlich zu den Nahkampfangriffen könnt ihr auch euer Schild werfen und damit Gegner ausschalten. Mit Hilfe des linken Triggers wird gezielt und der rechte Trigger feuert das Schild. Dabei könnt ihr das Schild im Flug auch selbst steuern.
Klarerweise muss der Captain auch einmal den senkrechten Weg wählen, was von Sega hier sehr einfach aber wirkungsvoll gelöst wurde. Via A könnt ihr euch an markierten Stellen hochschwingen und von Stange zu Stange arbeiten. Dabei gilt es, nur im richtigen Moment A zu drücken, um mehr Erfahrungspunkte zu sammeln. Diese Punkte könnt ihr außerdem auch im Kampf erringen und somit neue Upgrades im Pausenmenü freischalten. Diese Upgrades schalten jedoch nur neue Attacken frei, eure Attribute wie Stärke, Lebensenergie oder Ähnliches bleiben immer gleich.
















