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Kung Fu: High Impact
Kung Fu: High Impact

Kinect-Testbericht - Kung-Fu: High Impact
02.12.2011, 12:17 Uhr | Autor: Jens F. | 0 Kommentare

Kampfkunst oder Herumgehampel?

Kampfsport mit Kinect – das verspricht das am 25. November erschienene Spiel "Kung-Fu: High Impact". Klingt ja erst einmal ganz witzig. Warum nicht mal selbst Roundhouse-Kicks und blitzschnelle Schlagkombinationen oder Salti vor dem Fernseher ausführen, statt immer nur den virtuellen Kämpfern dabei zuzugucken. Auf der anderen Seite könnte es natürlich auch komplett sinnloses Herumgehampel sein – eine nicht zu leugnende Gefahr bei allen Kinect-Titeln. Ob sich das Spiel als Wegweiser erweist – denn so was gab es schließlich noch nicht – oder ob das Projekt misslungen ist, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Irgendwie hat meine ehrgeizige Idee aus Jugendtagen, ein Karatekämpfer zu werden, nie so ganz gefruchtet. Aber jetzt endlich konnte ich das alles nachholen. "Kung-Fu: High Impact" sei dank. Aber bevor man sich mit virtuellen Monstern prügeln darf, muss man den Kampf gegen das Menü antreten. Denn wie ich das schon bei anderen Spielen gesehen habe, baut auch dieses eigentlich ziemlich coole Comicheft-Menü auf Wischen auf. Um einen Punkt auszuwählen, muss man den Arm auf eine bestimmte Höhe heben und nach links oder rechts wischen. Aber wie bei allen anderen Spielen, bei denen ich bisher diesem Prinzip begegnet bin, ist die Menüführung sehr fehleranfällig. Das nervt ziemlich.

Aber nach der Schlacht durchs Menü erwartet einen immerhin ein wirklich netter Storymodus. 14 Kapitel im Comicformat gilt es zu bestehen. Dabei besteht jedes Kapitel aus zwei Teilen. Beim ersten Teil posiert man, wie vom Strichmännchen vorgegeben, um die von Kinect geschossenen Fotos dann in einzelnen Comic-Bildchen wiederzufinden. Das sieht tatsächlich witzig aus und ist nett gemacht. Man wähnt sich direkt in den aberwitzigen Comicsequenzen und der Stil passt hervorragend. Auf diese Weise wird im gesamten Spiel die Story zwischen die Kämpfe geschoben. Danach findet man sich auf einem Comic-2D-Schlachtfeld. Die Stages sind wirklich sehr schön gestaltet, von Wald über Wiese bis zum Keller wird sehr viel Variation geboten. Fast immer gibt es mehrere Plattformen. Außerdem sind Säulen zu finden, die einem nach dem Zerschlagen einen kurzen Stärke- oder Energieschub geben, einen einfach nur heilen oder mit Spezialwaffen wie einem Bogen versorgen.

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