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Cross-Gen-Probleme scheinen bei Xbox Series X und PS5 vorprogrammiert

22.06.2020 / 16:14 Uhr / Xbox Aktuell Team

Die offizielle Präsentation der PlayStation 5 von Sony liegt nun hinter uns, sodass endlich erste spannende Fakten zur neuen Konsolengeneration bestätigt wurden. Diese sollten auch eine gewisse Bedeutung für die Xbox Series X haben, die ebenfalls zum Weihnachtsgeschäft 2020 auf den Markt kommt. Ein besonders wichtiges Element der neuen Konsolen ist für viele die Cross-Gen-Spielbarkeit. Mit ihr sollen Spieler auf der Xbox One gegen jene mit den gleichen Spiel auf der Xbox Series X antreten können. Doch neben einer Vereinfachung des Gaming-Alltags bringt diese Kompatibilität auch einige Probleme mit sich. Der Frage nach dem Warum gehen wir hier im Detail nach.

Unterschiede in den Frequenzen der Konsolen

Lange Zeit warteten die Fans vergeblich auf die ersten Daten zur neuen Konsolengeneration und zur Ausstattung, ehe dann endlich die ersten technischen Informationen durchsickerten. Ein zentraler Unterschied zwischen den neuen Geräten Xbox Series X und PlayStation 5 liegt vor allem in den verschiedenen Frequenzen. Beide setzen in der Ausstattung grundsätzlich auf eine Acht-Kern-Zen 2-CPU. Allerdings unterscheiden sie sich wie erwähnt in den Frequenzen. Während die neue Xbox mit einer festen Frequenz von 3,8 GHz aufwartet, nutzt die kommende PlayStation variable Frequenzen mit bis zu 3,5 GHz. Die grundlegenden Unterschiede sind damit zweischneidig: Einerseits weist die Microsoft-Produktion eine höhere Frequenz auf, während andererseits mit fixem bzw. variablem Modell experimentiert wird. Damit kommen auch Unterschiede auf die Entwickler zu, die Microsoft und Sony jeweils von sich überzeugen möchten.

Es ist das erste Mal, dass sich die Frequenzen laut Play3.de zwischen den Konsolen unterscheiden. Die Experten schätzen die Situation so ein, dass die Xbox Series X einen leichten technischen Vorteil aufweisen wird. Auch wenn dieser nicht allzu hoch ist, wird er vor allem bei der Entwicklung in einigen Jahren zum Vorschein kommen. Aktuell lautet das Stichwort zur Veröffentlichung Ende 2020 schließlich noch Cross-Gen-Gaming. Die exklusiven Spiele, die auf der Series X laufen, sollen nach wie vor ebenfalls auf der Xbox One verfügbar sein. Das ist zwar recht kundenfreundlich, kann die Kapazitäten der neuen Geräte allerdings nicht entsprechend ausreizen. Sony verfolgt mit seiner PlayStation ein ähnliches Konzept und GamePro zeigt die Liste jener Spiele, die zum Teil schon jetzt verfügbar sind, anschließend jedoch auch auf der PS5 spielbar sein sollen. Beim Betrachten aller Nachrichten rund um die Thematik scheint Microsoft mit der Xbox jedoch ein höheres Augenmerk auf die Cross-Gen-Kompatibilität zu legen, als es Sony tut. Bis 2021 sollen die exklusiven Titel stets als Cross-Gen-Version erscheinen.

Die Probleme könnten überwiegen

Wer sich auf die volle Funktionstüchtigkeit der Konsolengeneration freut, könnte zu Beginn enttäuscht sein. Technisch werden die Entwickler nicht in der Lage sein, alles aus den neuen Spielen wie "Hitman 3" herauszuholen. Der Schritt zu 4K/60 FPS kann nicht auf einmal vollzogen werden, da es sich um eine achtfache Steigerung der Grafikbelastung im Vergleich zum vorherigen Modell handelt. Die besten Titel auf der Xbox One liefen mit 1080p/30 FPS. Eigentlich hätten die neuen Generationen im Vergleich zu Xbox One X und PlayStation 4 Pro weit mehr Möglichkeiten, als bereits existierende Spiele mit höherer Auflösung und Framerate laufen zu lassen. Doch statt kompletten Neuerungen sorgt die Rückwärtskompatibilität dafür, dass eines der neuen Xbox-Spiele von Ubisoft, "Assassin's Creed: Valhalla", auf der Series X mit 4K/30 FPS laufen soll. Entsprechend schwierig wird es demnach auch sein, vorhandene wie potenzielle neue Spieler von der neuen Konsolengeneration zu überzeugen. Wenn es die eindeutigen grafischen Verbesserungen erst einige Jahre in das Konsolenleben hinein geben wird, können Gamer genauso gut abwarten, bis sie die wahre Leistungsfähigkeit erstmals zu sehen bekommen. Dann wird die Konsole bereits vermutlich über diverse Sonderangebote günstiger zu bekommen sein.

Dennoch gibt es natürlich auch große Vorteile. Einfach zu jedem Zeitpunkt auf einer beliebigen Konsole mit dem gleichen Spieleerlebnis weiterspielen zu können, erinnert an Browserspiele auf dem PC, die auch auf dem Smartphone verlustfrei laufen. Bestes Beispiel dafür sind die immer populäreren Online Casino-Spiele bei Betway, wo etwa Blackjack in vielen verschiedenen Varianten verfügbar ist. Ob Classic, European oder Atlantic City Blackjack - alle sind sowohl mit dem PC als auch Mobilgeräten wie Tablets und Smartphones kompatibel. Und auch hier kann der Nutzer von einer auf die andere Plattform wechseln und mit dem gleichen Spielstand (oder in diesem Fall Guthaben) weiterspielen. Unter Browsergames.de werden viele weitere Spiele aufgelistet, die ebenfalls über das Betriebssystem hinweg kompatibel sind. Dazu gehört zum Beispiel "Forge of Empires", das bei Google Play mit mehr als zehn Millionen Downloads gelistet wird. Es handelt sich um das wohl bekannteste Strategiespiel in Deutschland, das auch dank langer TV-Werbung immer neue Spieler fand und sich seit seiner Veröffentlichung ungebremst verbreitete. Für die Zukunft ist mit dem Titel "Forge of Empires 2" eine Fortführung angedacht.

Cross-Gen mit viel Schatten und Licht

Es ist eine schwierige Situation für die Hersteller, die sich sowohl in Form von Microsoft als auch Sony sehr auf die Cross-Gen-Kompatibilität festgelegt haben. Einerseits hat der Spieler am Ende viele Vorteile. Er kann auf verschiedenen Plattformen spielen und wenn er sich letztlich die neue Xbox Series X zulegt, seinen vorhandenen Spielstand von der Xbox One mitnehmen. Doch vor allem technisch gesehen überwiegen die Nachteile der Entscheidung. Die eigentlichen Möglichkeiten können durch die Entscheidung nicht vollständig ausgereizt werden, sodass exklusive Titel im Jahr 2021 weiterhin keine großen Verbesserungen mitbringen und somit äußerlich enttäuschen werden. Es ist die Aufgabe von Microsoft und Sony, hier einen Mittelweg zu finden, um die treuen Nutzer beider Plattformen nicht langfristig zu verprellen.

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