Hallo Gast » Login oder Registrierung
NETZWERK

Artikel-Highlights

F1 2020 - Testbericht

F1 2020

21. Juli / Testbericht

Gears Tactics - Vorschau

Gears Tactics

30. April / Vorschau

Doom Eternal - Testbericht

Doom Eternal

25. März / Testbericht

News-Highlights

Xbox Live
Wird der Online-Service kostenlos?

24.07.2020 / 20:09 Uhr / 2 Kommentare

Codename Mercury
Der neue Xbox Store im Video

04.06.2020 / 13:50 Uhr / 4 Kommentare

Xbox Series X
Wie teuer wird die neue Konsole denn nun?

11.05.2020 / 17:32 Uhr / 5 Kommentare

Assassin's Creed: Valhalla
Erste Infos, erster Trailer

30.04.2020 / 17:08 Uhr / 5 Kommentare

Project xCloud
Preview startet jetzt in Deutschland

28.04.2020 / 16:18 Uhr / 6 Kommentare

Werbung

Neuer Staatsvertrag - Online-Glücksspiel ab 2021 reguliert

27.07.2020 / 12:12 Uhr / Xbox Aktuell Team

Online Glücksspiel und Sportwetten boomen auch in Deutschland. Selbst im Fernsehen und Radio läuft regelmäßig Werbung für entsprechende Angebote. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass das Online Glücksspiel sich rechtlich gesehen in Deutschland immer noch in einer Grauzone bewegt. Verboten ist es nicht, explizit erlaubt jedoch ebenso wenig. Ausnahme bilden Anbieter mit einer Lizenz des Bundeslandes Schleswig-Holstein. Bei diesen dürfen sich aber tatsächlich auch nur entsprechende Bewohner anmelden. Diese Sonderregelung läuft jedoch aus und im Frühjahr einigten sich die Länder auf einen neuen Glücksspielstaatsvertrag. Dieser soll mit zahlreichen Regeln sowohl für Anbieter als auch für die Spieler und Nutzer für mehr Sicherheit sorgen.

Folgendes soll der neue Glücksspielstaatsvertrag regeln

Mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag, der voraussichtlich zum 1. Juli 2021 in Kraft tritt, möchte man vor allem den Schutz der Spieler verbessern. Am Ende bringen die neuen Regeln also in erster Linie denjenigen Spielern mehr Sicherheit. Zeitgleich profitieren aber natürlich auch Anbieter wie NetBet Sportwetten, die ihre Geschäfte auch in Deutschland endlich rechtssicher führen können. Folgende Punkte sind im kommenden Staatsvertrag geregelt:

  • Spielerschutz durch Sperrdatei: Ein wichtiger Bestandteil des Staatsvertrags ist die sogenannte Sperrdatei. Hierbei handelt es sich um eine zentral organisierte Liste, welche Informationen zu allen Spielern sammelt. Durch die Datei soll es möglich sein, monatliche Limits zu überwachen, damit Spieler diese einhalten. Gänzlich unumstritten ist die Sperrdatei, aufgrund von Datenschutzbestimmungen und im Sinne der Selbstbestimmtheit, jedoch nicht.
  • Einzahlungslimit: Schon jetzt können Spieler in vielen Casinos eigene Limits festlegen, doch in Zukunft soll der monatliche Einzahlungsbetrag auf 1.000 Euro begrenzt werden. Hierbei kommt aller Voraussicht nach auch die zuvor genannte Sperrdatei zum Zuge.
  • Zentraler Account für alle Casinos: Um die oberen Punkte noch besser kontrollieren zu können, könnte die regulierende Behörde eventuell sogar zentrale Spieleraccounts verwalten. Dies würde bedeuten, dass Spieler aus Deutschland einen zentralen "Glücksspielaccount" eröffnen können. Mit diesem können sie sich dann jeweils beim gewünschten Casino registrieren. Inwieweit es dieser Eckpunkt aber tatsächlich in den Vertrag schafft, bleibt abzuwarten.
  • Einschränkungen beim Angebot: Vor allem bei Sportwetten sind Einschränkungen zu erwarten. So schätzen Fachleute bspw. das Suchtrisiko von Live-Wetten als vergleichsweise hoch ein und empfehlen daher, diese zumindest zu reglementieren. Was hier später tatsächlich umgesetzt wird, ist jedoch noch nicht abzusehen.
  • Jugendschutz: Selbstverständlich sind Casinos und Anbieter von Sportwetten dazu angehalten und verpflichtet, ihre Nutzer und Kunden über diverse Risiken des Glücksspiels aufzuklären. Auch hier geht es primär um die Prävention von Spielsucht. Des Weiteren gibt es, wie in anderen Bereichen des Geschäftslebens, strenge Jugendschutzregeln.

Viele weitere Punkte und regulierende Behörde mit Sitz in Sachsen-Anhalt

Neben diesen wichtigen Eckpunkten sind noch etliche weitere Regelungen zu erwarten. Etwa im Bereich des Datenschutzes, der IT-Sicherheit und der Geldwäscheprävention. Zu guter Letzt machen Regeln natürlich nur wenig Sinn, wenn niemand deren Einhaltung überwacht. Diversen Berichten zufolge könnte die gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, welche die Einhaltung der Regeln überwacht, ihren Sitz in Sachsen-Anhalt haben.

Kommentare

Um Kommentare zu schreiben, musst du dich anmelden bzw. registrieren.
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben. Mach doch einfach den Anfang und sei Erster! :)

Werbung