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Der große eSport-Boom in Deutschland

10.11.2020 / 18:04 Uhr / Xbox Aktuell Team

Als die ersten großen eSports in Ländern wie Südkorea oder Japan entstanden, rümpfte man in Deutschland noch die Nase. Dass Menschen sich vor den Bildschirmen versammeln würden, um einen Wettkampf in Starcraft II zu verfolgen, schien damals unvorstellbar. Heute ist genau dieses Phänomen absolut gang und gäbe – und das auch in Deutschland. Obwohl eSports zwar immer noch nicht als Sport anerkannt sind, gibt es in Deutschland mittlerweile zahlreiche Veranstaltungen und eine große Industrie, die sich ganz auf eSports konzentriert. Wir berichten über den rasanten Boom in Deutschland.

Immer mehr deutsche Gamer

Mittlerweile spielen 34 Millionen Deutsche Video- oder Computerspiele, fand die game in einer Studie heraus. Eine enorme Zahl, wenn man bedenkt, dass das Land eine Einwohnerzahl von 83 Millionen Menschen besitzt. Fast die Hälfte davon – genauer gesagt 48 % - sind mittlerweile übrigens Frauen. Das Klischee des Männerhobbys ist damit definitiv nicht mehr akkurat. Gespielt wird auf unterschiedlichste Weisen: auf der Konsole, auf dem PC und auf mobilen Geräten. Man glaubt es kaum, doch mittlerweile hat sich das Smartphone als die wichtigste Gaming-Plattform etabliert. Rund 18 Millionen Menschen spielen auf ihrem Smartphone, auf der Konsole sind es etwa 16 Millionen. Damit wächst die Gaming-Branche natürlich jedes Jahr weiter und eSports werden zu einem echten Breitensport. Viele Spieler können sich mittlerweile vorstellen, selbst einmal an einem eSport-Turnier teilzunehmen, noch mehr sehen regelmäßig zu. Damit ist Deutschland auf dem besten Weg, selbst eine echte eSport-Nation zu werden.

Köln als Gaming-Stadt

Bereits bevor der eSport-Trend in Deutschland Fuß fassen konnte, zählte Köln als Stadt der Gamer. Das lag vor allem daran, dass dort jährlich die Gamescom veranstaltet wurde. Die gigantische Spielemesse zieht jedes Jahr Aussteller und Gäste aus aller Welt an. 2020 wurde sie zum ersten Mal als digitale Messe abgehalten und konnte sich über rund 2 Millionen Zuschauer freuen. Mittlerweile wird auch die ESL One Cologne in Köln veranstaltet. Bei dem eSport-Turnier treten Spieler in "Counter Strike: Global Offensive" (CS:GO) gegeneinander an. Damit internationale Spieler an dem Wettkampf teilnehmen dürfen, wurde mittlerweile ein eigenes Visum für eSportler entwickelt. Da die virtuellen Gefechte bisher nicht als regulärer Sport anerkannt wurden, können Spieler nämlich nicht mit einem klassischen Sportler-Visum einreisen. Dieses ist jedoch wichtig, da die Teilnahme an Wettkämpfen als Arbeit zählt und damit ein Visum inklusive temporärer Arbeitsgenehmigung erforderlich ist. Somit stellt Deutschland den Spielern zwar noch ein paar Hürden in den Weg, das neue Visum zeigt jedoch, dass man die Branche fördern will.

Deutsches Team startet durch

Immer mehr Sportvereine nehmen den eSport mittlerweile in ihr Angebot auf. Statt Fußball auf dem Platz zu trainieren, wird "FIFA 21" an der Xbox geübt – und das mit tatkräftiger Unterstützung von Gaming-Profis. Natürlich haben sich dabei auch schon zahlreiche professionelle Teams gebildet. Eines der erfolgreichsten deutschen Teams ist BIG, das Berliner Team für "CS:GO". In einem Interview mit Betway Sportwetten berichtet der Teamkapitän über den harten Alltag als eSportler. An fünf Tagen in der Woche trainieren die Spieler ihre Fähigkeiten im Spiel und sitzen dabei bis zu 10 Stunden vor dem Rechner. Da die Mitglieder des Teams in einem Gaming-House, einer gemeinsamen Spieler-WG, wohnen, unternehmen sie fast alles gemeinsam. Nach einem langen Tag vor dem PC wird gemeinsam gekocht, Sport gemacht und der Tag nachbesprochen. Wer selbst eine Karriere in dem Bereich anstrebt, muss sich also bewusst sein, dass es viele Opfer zu bringen gibt. Der Preis ist groß, aber noch größer sind die Preisgelder, die bei den Turnieren gewonnen werden können. Ob man wirklich dafür geschaffen ist, hängt ganz vom eigenen Willen ab.

eSports boomen in Deutschland mehr denn je. Das sieht man nicht nur an der wachsenden Industrie, die immer mehr Spieler und Produkte hervorbringt, sondern auch an den enormen Zuschauerzahlen. eSports sind gekommen, um zu bleiben!

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