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The Bluecoats: North & South
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The Bluecoats: North & South - Auf ins Gefecht!

13.11.2020 / 10:37 Uhr / Marc Friedrichs

Letzte Woche haben Microids und die Appeal Studios "The Bluecoats: North & South" für die Xbox veröffentlicht. Wir haben uns in den amerikanischen Bürgerkrieg gestürzt und verraten euch im Test, was das Action-Strategiespiel taugt.

The Bluecoats: North & South

Es gibt so Spiele, an die erinnert man sich sein ganzes Leben. Nicht immer unbedingt deshalb, weil sie so herausragend waren, sondern weil sie aus emotionaler Sicht exemplarisch für einen Lebensabschnitt stehen. Zu dieser Kategorie gehört für mich "North & South", welches 1989 erstmals von Infogrames veröffentlicht wurde. Ich bin dem Spiel damals auf dem Amiga 500 begegnet – wahrscheinlich Anfang der 1990er Jahre, als Games noch auf den Schulhöfen getauscht wurden. Das Spielprinzip war simpel, die auf der Comicserie "Die blauen Boys" basierende Grafik lustig – und fertig war ein anspruchsloser aber kurzweiliger Spaß für Zwischendurch.

Seit 2012 haben Microids und die Appeal Studios ein paar Remakes veröffentlicht, die 2016 auch bereits auf der Xbox 360 Halt gemacht haben. Nun ist erneut eine optimierte Version erschienen, die das Action-Strategiespiel auf Xbox One und Xbox Series X bzw. S bringt.

Das Spielprinzip ist einfach erklärt: auf Seiten der Union oder der Konföderierten kämpft man im Sezessionskrieg um die Vormacht. Dazu platziert und verschiebt man seine Einheiten auf einer Karte von Bundesstaat zu Bundesstaat, um sein Hoheitsgebiet zu erweitern und Forts miteinander zu verbinden. Zwischen diesen fahren dann Eisenbahnen, die Geld erwirtschaften, mit dem man wiederum neue Einheiten kaufen kann. Aufgelockert wird dieser einfache Strategieteil mit zwei Action-Minispielen, die ausgelöst werden, sobald man ein feindliches Heer angreift, ein Fort vom Gegner übernehmen oder einen Zug ausrauben will, der zwischen zwei Forts der Gegenseite unterwegs ist.

Die Gefechte in Echtzeit zwischen den Heeren gestalten sich gegen die KI recht hektisch. Infanterie, Kavallerie und Artillerie stehen zur Verfügung und müssen separat gesteuert werden. Dies ist an sich einfach gelöst, gerade in höheren Schwierigkeitsgraden ist die KI an dieser Stelle jedoch recht schnell unterwegs, so dass man ohne Übung dem kaum etwas entgegen zu setzen hat. Musste man im Klassiker bei der Eroberung von Forts und dem Ausrauben von Zügen eine Jump 'n' Run Passage überstehen, ist dies einer Ego-Shooter-Einlage gewichen. Diese ist spielerisch im Grunde nicht wirklich herausfordernd, allerdings sind die Gegner ständig in Bewegung, so dass das Zielen nicht so trivial ist.

Optisch kommt "The Bluecoats: North & South" im klassischen Comic-Look daher, die man am ehesten als zweckmäßig und völlig ausreichend beschreiben kann. Was mir im Vergleich zum Klassiker etwas fehlt, ist die ikonische Musik, die ich auch heute noch im Ohr habe. Ein paar Sounds lassen zwar die Vorlage erkennen, kommen aber nicht an die Originale von damals heran.


1 Fazit

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