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Burnout: Crash
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Burnout: Crash - Eine explosive Mischung

29.09.2011 / 14:40 Uhr / Jens Fischer

Die "Burnout"-Reihe konnte sich zuletzt mit "Burnout Paradise" auf der Xbox 360 als Garant für spaßige Arcade-Rennspiele profilieren. Hier geht es nie um Realismus, sondern um wahnsinnige Geschwindigkeit, Stunts und auch um den einen oder anderen Crash. Nun wird es allerdings noch arcadiger, denn mit "Burnout: Crash" stellt die Reihe nun ihren ersten Xbox Live Arcade-Titel vor, der auch noch per Kinect spielbar ist. Ob hier versucht wird, aus dem guten Namen schnelles Kapital zu schlagen, oder ob es vielleicht doch mehr ist als das, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Alle Fans der Spieleserie möchte ich schon jetzt warnen: Mit einem Rennspiel hat "Burnout: Crash" so gut wie gar nichts zu tun. Obwohl es um Autos geht, werden kaum mehr als ein paar Meter gefahren. Denn wie der Titel schon andeutet, spielen hier Unfälle die Hauptrolle. Ein Grund, sich sofort von dem Titel abzuwenden, ist das allerdings nicht. Ganz im Gegenteil: Hier wurde ein ziemlich innovatives und spannendes Spielprinzip geboren, das gleichzeitig simpel und herausfordernd ist, vor allem aber Spaß macht.

Im Einzelspiel erwarten euch 18 Kreuzungen auf sechs Levels, die jeweils in drei Modi gefahren werden können. Die sechs Level bestimmen maßgeblich das Aussehen der Kreuzung und bieten mal Flughäfen, mal Boote und mal eine Kleinstadt - alles haarklein modelliert und zu hundert Prozent zerstörbar, aber grafisch nicht unbedingt hochwertig. Darauf kommt es bei diesem Titel wiederum auch nicht an. Diese Level gibt es dann in drei Variationen, die sich durch die Anzahl an Spuren und den Aufbau der Kreuzung unterscheiden. Insgesamt ist der Abwechslungsgrad also leider eher bescheiden. Gerettet wird das Ganze durch die unterschiedlichen Zerstörungsevents, aber dazu später mehr.

In "Burnout: Crash" steuert man das gewählte Vehikel von oben blickend auf eine Kreuzung zu und fährt gegen ein Auto. Gas geben muss man nicht, aber man muss entweder mit dem Controller lenken oder aber die Hände an ein imaginäres Lenkrad legen, wenn man sich für die Kinectsteuerung entschieden hat. Nach dem ersten Unfall geht es dann erst so richtig los. Nun füllt sich eine Leiste am unteren linken Bildschirmrand. Je mehr Crashs folgen, desto schneller geht das. Ist diese Leiste voll, kann man durch A oder einen Sprung den Crashbraker auslösen, der das Auto explodieren und springen lässt. Während es fliegt, kann man es mit dem Stick oder durch Bewegung des eigenen Körpers in bestimmte Richtungen segeln lassen und beispielsweise versuchen, ein weiteres Auto zu treffen. Ziel ist es natürlich, irre Kettenreaktionen auszulösen und so sämtliche Autos und Gebäude von der Karte zu fegen.

Etwas verfeinert wird die ganze Sache durch Zerstörungsevents, die je nach Spielmodus früher oder später ausgelöst werden, und so noch etwas mehr Pepp in die Sache bringen. Hier muss ich nun kurz die Spielmodi erläutern. Beim Road Trip zerstört man so lange, bis fünf wagen entkommen sind, oder man genügend Punkte für das Superevent gesammelt hat, bei dem dann alles übrig gebliebene von der Karte gefegt wird - zum Beispiel durch einen Tornado oder ein Flugzeug. Im Modus Rush Hour hat man 90 Sekunden zeit, bevor man in einer großen Explosion untergeht. Bei Pile up, dem dritten Modus im Bunde, gibt es nur eine gesetzte Menge Autos. Sind alle gefahren, kommt es zu einer gigantischen Explosion, dem Inferno - und dieses fällt umso stärker aus, je weniger Autos einem entkommen sind. Alle Modi verlangen unterschiedliche Herangehensweisen und sind ziemlich abgedreht präsentiert. Auch verändert natürlich die Wahl zwischen Kinect- und Controller-Steuerung das Erlebnis sehr stark, wobei man mit dem Controller ganz einfach bessere Wertungen erzielt. Das liegt nicht an der Kinect-Erkennung, die sehr gut funktioniert, aber die Richtung anzugeben ist mit dem Körper einfach schwieriger, als mit Stick.

Letztendlich werden die Zerstörungen natürlich bewertet, und da spielen dann die Anzahl der zerstörten Autos und Gebäude, die Kombos, auch die entkommenen Autos und die Events eine Rolle. Pro Kreuzung lassen sich so insgesamt 15 Sterne erreichen, und durch die Sterne können neue Autos und Kreuzungen freigeschaltet werden. Die Autos haben dann unterschiedliche Werte, was den Sprengradius und die nachfolgende Bewegung angeht. Während man am Anfang noch ganz schnell viele Sterne sammelt, werden die Kreuzungen immer herausfordernder und fordern durchaus einiges an Taktik bei ihrer Bewältigung. Die Bewertungen werden dann natürlich auch mit denen eurer Freunde verglichen, und über Autolog könnt ihr Herausforderungen stellen und annehmen.

Hält man im Menü beide Arme hoch, wird die Kinect-Party gestartet, der Multiplayerteil des Spiels und gleichzeitig das, was mir an "Burnout: Crash" am besten gefällt. Hier wird man zuerst gebeten, sich in zwei Gruppen aufzuteilen. Dann kann man zunächst einmal aus drei Möglichkeiten wählen: Man kann drei, fünf oder sieben Runden spielen, wobei in jeder Runde zwei Spieler gegeneinander antreten, sodass insgesamt 14 Spieler spielen können. Bei jeder Runde wird durch einen einarmigen Banditen ausgewählt, welche Kreuzung und welches Auto gespielt werden, und durch welche Aktion der Crashbraker ausgelöst wird. So kann die Explosion durch Springen, Kicken oder das Heben der Arme ausgelöst werden. Am Ende wird dann das Gewinner-Team bestimmt und es gibt auch wieder einige witzige Fotos zu betrachten - als Partyspaß absolut geeignet.


1 Fazit

Detailseite: Alle Infos zum Spiel

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