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Carrier Command: Gaea Mission
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Carrier Command: Gaea Mission - Mission fehlgeschlagen

15.10.2012 / 15:31 Uhr / Jens Fischer

Seit kurzem ist ein Action-Strategie-Spiel namens "Carrier Commaned: Gaea Mission" für die Xbox 360 erhältlich. Was viele jüngere Spieler dabei vermutlich gar nicht wissen: "Carrier Command" hat weitreichende Wurzeln und entstammt einem Spiel, das älter ist als ich. Das ursprüngliche "Carrier Command" erschien nämlich 1988. Damals war das Spiel recht erfolgreich und konnte mit seinerzeit toller Grafik und einem durchdachtem Spielprinzip begeistern. Bei der Portierung auf unsere Xbox 360 wurde augenscheinlich sehr darauf geachtet, das Spiel nicht zu sehr zu verändern, was ja in erster Linie einmal positiv ist. Wie ihr in unserem Testbericht lesen könnt, hat man aber leider darauf verzichtet, das Spiel wirklich in diesem Jahrtausend anzusiedeln. Wie sich die Zeitreise für mich angefühlt hat, könnt ihr in den folgenden Absätzen lesen.

Zum Spielstart gibt es eine kurze Vieosequenz in englischer Sprache, die das Setting erklärt. Wer des Englischen nicht mächtig ist, wird auf die recht kleinen Untertitel zurückgreifen müssen. Kleine Fernseher könnten da ein ersthaftes Problem darstellen. Auf jeden Fall geht es darum, dass auf der Erde das Trinkwasser auszugehen droht. Wer das Wasser kontrolliert, hat die Macht. Eine Lösung scheint in Sicht, als ein Planet mit neuem Trinkwasser gefunden wird, das auf die Erde gebracht werden soll. Dieser Plan der UEC, einer Vereinigung westlicher Staaten der Erde mit einer riesigen Militärstreitmacht im Weltall, wurde allerdings von einer asiatischen Verbindung sabotiert, die sich die Macht sichern will. Ein erster Kampf auf der Erde ging bereits verloren, und die UEC muss den weiteren Kampf nun von einem Inselplaneten namens Taurus aus führen. Hier ist es an einem raubeinigen Captain, einen Bereich zu untersuchen, an dem erhöhte Feindaktivität festgestellt wurde. Nun kommt endlich ihr ins Spiel.

Diese erste Videosequenz macht zunächst einen ganz guten Eindruck. Die Grafik ist nett, wenn auch nicht phänomenal, und aus der Geschichte hätte man was machen können. Schon meine Formulierung zeigt, dass es nicht gut weitergeht. Die Story zum Beispiel steigt nach dieser ersten Sequenz weitestgehend aus und kommt erst zum Schluss wieder zum Vorschein. Doch ist das noch nicht alles. Schon ab der ersten Minute beginnt die Fassade zu bröckeln, wenn etwa die Videosequenz fast durchgängig ruckelt. So richtig seinen Lauf nimmt das Übel aber erst mit dem Start der Kampagne. Mag das Spiel grafisch in den Videosequenzen noch ganz gut sein, hält es dieses Level bei den eigentlichen Spielszenen leider überhaupt nicht mehr. Dann wirken die Bewegungsanimationen deutlich zu ruckelig und die Umgebungen unheimlich veraltet. Optisch ist "Carrier Command: Gaea Mission" also längst nicht so futuristisch wie das Setting sondern mindestens fünf Jahre zurück und quält die Augen mit einer Mischung aus verwaschenen Texturen, Nebel und ärmlichem Farbverhältnis. Und akustisch sieht es kein Stück besser aus.


1 2 3 Fazit

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15.10.2012 / Der Action-Strategietitel im Test

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