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CSI: Eindeutige Beweise
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CSI: Eindeutige Beweise - Gil Grissom auf der Spur

05.11.2007 / 12:42 Uhr / Marc Friedrichs

Wenn eine Fernsehserie derzeit von sich Reden macht und durch konstant hohe Zuschauerzahlen zu beeindrucken weiß, dann ist das sicherlich CSI, die neben Las Vegas mittlerweile auch Teams in Miami und New York aufweisen kann. Insofern ist es natürlich nicht abwegig, dem Couch-Potatoe mal etwas Abwechslung zu bieten und ihm selber ein paar Fälle zur Klärung aufzutragen. Willkommen also bei CSI: Eindeutige Beweise, bei dem der Spieler das Las Vegas Team um Dr. Gilbert Grissom unterstützt.

Nachdem der Fernsehzuschauer also aktuell schon dreimal die Woche den CSI-Teams bei den Ermittlungen zusehen kann und auch das Bücherregal durch entsprechende Romane nicht verschont geblieben ist, soll sich der Spieler – so der Anspruch des Spiels – noch mehr in die Thematik der „Crime Scene Investigation“ hineinversetzen. Ob dies gelingt?

CSI: Eindeutige Beweise ist genau betrachtet fast schon ein Point & Click Adventure. In insgesamt fünf verschiedenen Fällen, die mal spannend und mal weniger spannend inszeniert sind, heißt es in Begleitung von Nick Stokes, Catherine Willows & Co. diverse Tatorte und Schauplätze zu besichtigen, Zeugen und Verdächtige zu befragen, im kriminaltechnischen Labor allerhand Gegenstände und Proben zu untersuchen sowie Verhöre zu führen. Das Spiel läuft dabei recht linear ab: Zuallererst wird man zum Schauplatz des Verbrechens gerufen, um sich ein Bild von der Lage zu machen und um erste Spuren sicher zu stellen. Der Tathergang muss rekonstruiert, Fingerabdrücke von Tatwaffen müssen genommen und die Umgebung sollte nach verdächtigen Gegenständen abgesucht werden.

Dabei ist der Spieler mit allerlei Utensilien ausgerüstet: Mit einem Pinsel und speziellem Puder geben sich Fingerabdrucke auf glatten Flächen zu erkennen, mit UV-Licht werden Blutspuren sichtbar, mit Gips kann man z.B. Reifenabdrucke nehmen usw. und so fort. Wo man welches Tool nutzen kann, wird allerdings vorgegeben. Möchte man sich durch die Gegend bewegen oder Dinge näher betrachten, so klickt man mit dem Cursor auf einen entsprechenden Bildschirmbereich. Dies funktioniert jedoch nur, wenn dies im Spiel auch vorgesehen ist. Sobald sich der Cursor über einen solchen Bereich befindet, ändert sich der Pfeil in Form und Farbe. Ein Klick und man betritt den nächsten Abschnitt bzw. zoomt sich an einen Gegenstand heran. Letzteres wird manchmal zur klassischen Suche nach der Stricknadel im Heuhaufen. Selbst bei hell eingestellten Fernsehern sind einige verdeckte Bereiche doch recht dunkel, weshalb man schnell mal das eine oder andere wichtige Objekt übersieht. Während man am PC jetzt einfach mit der Maus den Bildschirm absuchen würde, gestaltet sich dieser Part mit dem Xbox-Controller doch eher mühselig, da die Steuerung hier eben nicht so hundertprozentig präzise ist.

Hat man den Tatort nach besten Kräften abgesucht und konnte man mittlerweile das ein oder andere Indiz sammeln, geht man i.d.R. nach Hause ins Labor, um die gesammelten Gegenstände zu untersuchen. Hier kann man DNS-Vergleiche durchführen, die Karteien nach übereinstimmenden Fingerabdrucken durchsuchen, Flüssigkeiten und Materialien analysieren, Ton- und Videobänder rekonstruieren und vieles mehr. Nach und nach bekommt man so neue Hinweise und es werden neue Orte freigeschaltet, die man besuchen kann. Meist findet man dort dann Personen, denen man mittels vorgegebener Auswahl einige Fragen stellen kann. Diese verweisen wieder auf andere Orte und Personen, so dass man nach und nach dem wirklichen Tathergang auf die Spur kommt. Zwischenzeitlich kann man außerdem die Gerichtsmedizin besuchen, um von Dr. Albert Robbins mit weiteren Tipps versorgt zu werden. Last but not least gibt es dann noch Captain Jim Brass von der Polizei. Er besorgt für den Spieler Durchsuchungsbeschlüsse oder Vorladungen und ist bei den Verhören anwesend.

Optisch macht CSI: Eindeutige Beweise einen durchschnittlichen Eindruck. Die Charaktere der Serie sind klar wieder zu erkennen und auch die Tatorte sich ordentlich gestaltet. Im Großen und Ganzen wirkt die Grafik aber recht steril, ein optisches Feuerwerk bleibt somit aus. Was die Akustik angeht, ist diese recht eintönig. Im Hintergrund dudelt leise wieder und wieder sich ähnelnde Musik, richtige Soundeffekte such man vergebens – mal abgesehen z.B. von den Geräuschen beim Fotografieren des Tatorts. Die deutsche Version des Spiels kommt nur mit einer englischen Sprachausgabe daher. Dadurch muss man zwar mit Untertiteln leben, allerdings wird man so durch die original Stimmen der Schauspieler belohnt.

Ein Mehrspielermodus existiert es im Spiel logischerweise nicht. Daher hält sich auch der Wiederspielwert etwas in Grenzen. Zwar gibt es zusätzliche Objekte zum Freischalten, die man je nach Güte der Abschlussbewertung bekommt. Aber ob man einen der Fälle wirklich ein zweites Mal spielen möchte, nur um diesmal auf Tipps zu verzichten und auch wirklich alle Beweismittel zu finden, darf bezweifelt werden. Zumal man auch nach der miserabelsten Bewertung am Ende einer Mission jeweils seine 200 Gamerscore-Punkte bekommt.


1 Fazit

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