"Killerspiele" - Bayern beschließt Bundesratsinitiative
10.01.2007, 12:06 Uhr | Autor: Marc | 0 Kommentare
Der Kurs ist somit klar abgesteckt. Bayerns Familienministerin Christa Stewens erklärte, dass ein umfangreiches Maßnahmenpaket in Planung sei, mit dem man den Jugendschutz verbessern und Jugendliche vor "Killerspielen" schützen will. Aber nicht nur die virtuellen Ballereien stehen auf der schwarzen Liste des bayerischen Kabinetts, auch real nachempfundene Action-Spiele wie Gotcha, Paintball oder Laserdome rücken ins Fadenkreuz.
Folgende Eckpunkte stellte die Ministerin als Maßnahmen heraus:
- Verbot virtueller Killerspiele im Strafgesetzbuch
- Verbot real nachempfundener Killerspiele wie Gotcha, Paintball oder Laserdrome im Ordnungswidrigkeitenrecht
- Verbot offensichtlich schwer jugendgefährdender Filme und Computerspiele
- Vermiet- und Verleihverbot indizierter jugendgefährdender Filme und Computerspiele
- Verbesserungen bei der Freiwilligen Selbstkontrolle
- Erhöhung des Bußgeldrahmens bei Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz
- Verbesserungen bei Internet, Fernsehen und Online-Spielen durch Änderung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages der Länder
- Initiative im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit (Bayern möchte den Jugendschutz in Europa verbessern, da viele der vermeintlich jugendgefährdenden Inhalte aus dem Ausland kommen.)
Link: PCGames
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