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Toy Soldiers
Toy Soldiers

Arcade-Kurztest - Toy Soldiers
08.03.2010, 14:34 Uhr | Autor: Wolfgang | 0 Kommentare

Es kommt nicht immer auf die Größe an

Jeder kennt sie und fast jeder hat mit ihnen schon gespielt: Die Rede ist von den kleinen Spielzeugsoldaten, welche in fast jedem Kinderzimmer zu finden sind. Mit "Toy Soldiers" ist ein Arcade-Titel erschienen, welcher euch erlaubt, mit den kleinen Soldaten virtuell in den Krieg zu ziehen. Seit 3. März ist der Titel nun für 1.200 Microsoft-Points erhältlich. Wir haben für euch in die Spielzeugkiste geschaut und sagen euch, ob sich ein Kauf lohnt.

Im Spiel angelangt, erwartet den Spieler passende Musik aus der Zeit des 1. Weltkrieges und dazu ein sehr übersichtliches Menü. "Toy Soldiers" kann wahlweise alleine oder zu zweit via Splitscreen bzw. Xbox Live gespielt werden. Die Kampagne wartet mit über 20 verschiedenen Kriegsszenarien auf euch und weiß einige Stunden lang zu unterhalten.

"Toy Soldiers" ist eigentlich ein klassisches Tower Defense Spiel. Ihr seit im übertragenen Sinn das Kind, welches über dem Kriegsschauplatz wacht und versucht die Spielzeugkiste zu verteidigen. Schaffen es jedoch 20 Einheiten in die Spielzeugkiste, habt ihr das Spiel verloren.

So steuert ihr mittels Kursor eure Einheiten bzw. gebt ihr ihnen Befehle. Ihr könnt dabei diverse Geschütze bauen und die Verteidigungslinie verbessern. In der Kampagne müsst ihr je nach Level einigen feindlichen Wellen standhalten. Doch sollte man das Spiel auf keinen Fall unterschätzen, denn je weiter ihr kommt, desto schwieriger wird das Ganze. Ingesamt gibt es drei Schwierigkeitsgrade zum Auswählen.

Je nach Level stehen euch neue Geschütze, Flugzeuge, Panzerwagen oder Zeppeline zur Verfügung, welche ihr über das Schlachtfeld steuern könnt. Erledigt ihr so feindliche Soldaten oder Fahrzeuge, bekommt ihr Geld, mit welchem ihr eure Geschütze verbessern und auch reparieren könnt. Pro Karte stehen euch einige Plätze zu Verfügung, bei welchen ihr neue Verteidigungsanlagen bauen könnt. Natürlich müsst ihr auch darauf achten, welche Geschütze ihr baut, da ein schweres MG einem Panzer nicht wirklich schaden kann.

Die Grafik ist sehr schlicht, aber dennoch wirklich gut. Auch wenn es nicht an ein "Battlefield 1943" herankommt, wissen aber dennoch die diversen Level voll und ganz zu überzeugen. Auch die kleinen Details an den Soldaten und an den Fahrzeugen sind ein echter Hingucker, denn es sind ja eigentlich nur Spielzeuge. Aber auch der Sound macht nichts falsch. Die tolle Soundkulisse vermischt mit dem passenden Soundtrack kann einen schon in ihren Bann ziehen.

Habt ihr vom Einzelspieler genug, bietet euch der Multiplayer noch einige Stunden Spielspaß. Ob online via Xbox Live oder via Splitscreen, das Spiel weiß definitiv zu unterhalten. Leider sind für 1.200 Microsoft-Points etwas wenig Multiplayer-Karten, sodass hier noch hoffentlich Nachschub via DLC nachgereicht wird.

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Fazit

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