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Quantum Theory
Quantum Theory

Testbericht - Quantum Theory
13.10.2010, 12:21 Uhr | Autor: Jens F. | 4 Kommentare

Bring that Tower down

Seit die ersten Videos von "Quantum Theory" im Internet zu sehen sind, wird das Spiel häufig als schlechter "Gears of War"-Klon bezeichnet. Wir haben das Spiel einmal völlig unvoreingenommen überprüft und den Vergleich mit Epics Blockbuster erst garnicht gesucht. In unserem Test lest ihr daher, wie "Quantum Theory" wirklich ist.

In "Quantum Theory" geht es um eine düstere Zukunftsvision, in der die Menschheit beinahe ausgelöscht ist. Was übrig geblieben ist von unserer wundervollen Zivilisation sind haufenweise überfrachtete Muskelpakete von Menschen. Aber damit nicht genug: Diese leben in zerstörten Ruinen und kämpfen ums überleben gegen Türme, genannt Archen. Dabei handelt es sich nicht um steinerne Gebilde, sonder vielmehr um Monster, die aus dem Boden gewachsen sind und aggressiv gegen die übriggebliebenen Menschen vorgehen. Zum einen sind sie mit Waffen bestückt, die alles vernichten, was sich ihnen nähert. Zum anderen verfügen sie über eine Art Riesenwürmer, sogenannte Granuzyten, die durch die Gegend fliegen und Menschen in hirnlose Zombies verwandeln.

In dieser ungemütlichen Welt übernehmt ihr die Rolle von Syd. Dieser ist mit Narben bestückt und macht einen leicht depressiven Eindruck. Viel mehr erfahrt ihr zunächst nicht von eurem virtuellen Ich, denn wenn ihr den Storymodus startet, wird gar nicht erst lang gefackelt. Ihr findet euch auf einem der oben genannten Türme wieder und müsst den seltsamen Helden in der 3rd-Person-Perspektive da raus bringen, bevor alles in die Luft fliegt. Durch dieses Tutorial werdet ihr in die Steuerung eingeführt, die genretypisch daherkommt, aber auch sehr gut personalisiert werden kann. Dafür ein kleiner Pluspunkt von mir.

Auf eine lange, fade Videosequenz zur Einführung in die Geschichte wird also bei "Quantum Theory" verzichtet. Die Entscheidung dürfte den Entwicklern jedoch auch nicht schwer gefallen sein, denn an Story bietet dieses Spiel nicht viel. Unser Held wirkt so tiefgründig wie ein Bordstein und ist dabei herzlich wenig sympathisch. Mich konnte die Abfolge von Ballerszenen jedenfalls nicht fesseln, die sich durch das Spiel schlängelt. Auch die Umgebung darf kaum als vielfältig oder liebevoll gestaltet beschrieben werden. Schwache Grafik und matschige Texturen, sowohl von Personen als auch der Umgebung, gehen Hand in Hand. Wieso es dafür mitten im Spiel kurze Ladepausen braucht, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. Kleine Anekdote noch zur Grafik: unsichtbare Spielgrenzen, durch die gerade noch Gegner gestürmt sind – das habe ich auch lange nicht mehr gesehen.

Mit der Grafik punktet dieses Spiel also von Anfang an überhaupt nicht. Da könnte ja trotzdem noch Spielspaß drin stecken. Könnte. Nach dem Tutorial war ich eigentlich schon fertig mit der Welt. Ich vermute, dass die Spielfigur einfach zu viel trainiert hat und die Rüstung zu schwer ist, vielleicht hat unser Freund auch ein Alkoholproblem. So schwammig bin ich selten durch eine virtuelle Welt gewandert. Dieses Phänomen umfasst allerdings alle Lebewesen in der fernen Zukunft. Sowohl Freund als auch Feind laufen ziemlich ziellos umher. Gerne stellen sich eure Gegner direkt vor euch an eine Wand, um den finalen Schuss zu erhalten und endlich in blauen Schleim zu zerplatzen.

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Fazit

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Marc schrieb am 14.10.2010 um 23:32:55 Uhr:

Ach Gabu, hör doch bitte auf zu quatschen...
Gabumon schrieb am 13.10.2010 um 18:15:15 Uhr:

ich find schon Gears of War (und vorallem teil 2) sowas von unterirdisch, das spiel verdeckt nämlich schlechtes design einfach mit purer gewalt

so schlecht fand ich Quantum Theory dann nicht, was aber noch nicht heißt das es gut ist.. das ist es nämlich auch nicht
Jens F. schrieb am 13.10.2010 um 16:40:20 Uhr:

Kann ich mir ehrlich gesagt schwer vorstellen. Wie gesagt, ich hab GoW nicht gespielt und deswegen auch den vergleich nicht angestellt. Aber Qunatum Theory ist dermaßen unterirdisch, dass ich es für unmöglich halte, dass der Blockbuster GoW schlechter ist.
Gabumon schrieb am 13.10.2010 um 15:56:57 Uhr:

um ehrlich zu sein finde ich es um längen besser als Gears of War .. dem würd ich aber auch keine sonderlich hohe wertung geben..
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