James Bond 007: Blood Stone
Entwickler: Bizarre Creations
Verlag: Activision
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Testbericht - James Bond 007: Blood Stone
16.11.2010, 12:33 Uhr | Autor: Wolfgang | 1 Kommentar
Geschüttelt oder Gerührt?
Mit Daniel Craig kehrt einer der charismatischsten Bond-Darsteller zurück, aber diesmal nicht auf die Leinwand, sondern in euer Wohnzimmer. "James Bond 007: Blood Stone" ist erstmals ein James Bond-Spiel, welches nicht einen Film als Vorlage hat. Die Story wurde eigens für das Spiel geschrieben, um das James Bond-Genre wieder neu zu beleben. Ob ein Reboot der Serie gelungen ist, lest ihr in folgendem Test.
"James Bond 007: Blood Stone" wurde von keinem anderen Studio als Bizarre Creations entwickelt, welches an sich eher für Rennspiele wie "Blur" oder "Project Gotham Racing" bekannt sein dürfte. Dennoch machen sie ihre Sache gut, denn das Spiel lebt von der gut inszenierten Action, den rasanten Autoverfolgungsjagden und der gewohnt guten James Bond-Story.
Apropos Story: Bond ist auf der Jagd nach neuen Biowaffen, welche anfangs als Gegenmittel für bekannte Waffen wie Anthrax dienen sollten. Begleitet von seiner bezaubernden Assistentin Nicole Hunter, welche übrigens von Joss Stone gesprochen und gemimt wird, begibt er sich auf eine gefährliche Mission auf der kein Stein auf dem anderen bleibt. Das tolle an der Story ist, dass sie sich wie ein zum Spiel gewordener Kinofilm spielt. Schon das typische Intro, welches von Joss Stone gesungen wird, passt einfach perfekt zu dem Spiel. Zudem wurden auch für die deutsche Version alle originalen Synchronsprecher der Schauspieler für das Spiel hergenommen. Einzig und allein Daniel Craig hat eine andere Stimme, welche aber nur beim direkten Vergleich mit dem Original auffällt. Zudem bringt die Geschichte eine interessante Wendung mit sich, welche dem Spiel zum Ende hin noch einmal einen ordentlichen Schub verpasst.
Das Gameplay lässt sich vergleichen mit dem Vorgänger "Ein Quantum Trost". Auch "Blood Stone" ist ein typisches Third-Person-Actiongame, welches wirklich viel Spaß macht. Dennoch kann es besonders zum Anfang etwas träge sein, immer wieder Gebäude zu infiltrieren, Dokumente zu beschaffen und wieder zu flüchten. Wer sich aber darauf einlässt, bekommt im Endeffekt wirklich ein tolles und abwechslungsreiches Spiel geboten, welches den Vorgänger auf jeden Fall schlägt.
| Es gab schon genug Bond-Games die nicht auf Filmen oder Büchern beruhen, Nightfire, Agent under Fire, Everything or Nothing, etc... |
















