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Two Worlds II
Two Worlds II

Testbericht - Two Worlds II
18.11.2010, 16:41 Uhr | Autor: Jens F. | 0 Kommentare

Rückkehr nach Antaloor

Mittlerweile ist es über drei Jahre her, seit "Two Worlds" auf der Xbox 360 seinen Einstand feierte. Das Open World-Rollenspiel sammelte 2007 jedoch nur gemischte Kritiken und wirkte für viele ein wenig wie ein "Oblivion"-Klon. Seit dem 9. November ist nun "Two Worlds II" für die Xbox 360 erhältlich. Ob sich das Spiel aus dem Schatten seines Vorgängers erheben kann, und einen gewichtigen Kontrast zum Rollenspielhit "Fable 3" bildet, lest ihr in unserem Test.

Ich hatte vor Jahren schon mal "Two Worlds" gespielt. Damals hatte das Spiel mehrere Schönheitsfehler, machte aber dennoch Spaß. Daher ging ich mit gemischten Erwartungen an den Test von "Two Worlds II" – und wurde sehr positiv überrascht. Es scheint mir, dass die Entwickler seit dem letzten Teil viel gelernt haben und gereift sind. Das gilt auf jeden Fall für die Spieleserie.

Beim Start von "Two Worlds II" wird man von einem sehr schön animierten Intro-Video begrüßt. Ihr dürft eine Möwe begleiten, die über eine schöne Landschaft mit Dörfern, Wäldern und Küsten fliegt und euch schließlich zu einem großen Schlachtfeld führt. Ihr beobachtet eine Schlacht zwischen Menschen und Orks, die die Menschen gewinnen. Schnell wird klar, dass es sich um einen Rückblick handelt. Danach dürft ihr einen Schwierigkeitsgrad wählen und euren Charakter erstellen. Dabei dürft ihr so ziemlich alles einstellen, was vorstellbar ist: Größe, Brustumfang, Gesicht, Haare, Wangenknochen etc. Nur über das Geschlecht dürft ihr nicht bestimmen, euer Charakter ist definitiv ein Mann.

Kaum dass ihr euren Charakter erstellt habt, folgt die nächste Videosequenz. Die Grafik ist jetzt schon nicht mehr ganz so edel wie im Intro, aber dennoch ansehnlich. So ist das Zentrum des Bildschirms immer sehr detailverliebt und weiter entfernte Dinge und die Ränder des Bildschirms wirken verschwommen. Das funktioniert wirklich gut und sieht schön aus. Vor allem die Lichteffekte wissen zu überzeugen und sehen so schön atmosphärisch aus wie bei "Fable 3". Umso erstaunlicher, da die Ladezeiten bei “Two Worlds II“ wirklich nicht lang sind. Im Gegenzug bleiben aber auch Ruckler nicht aus, die besonders den Übergang von Spielszenen zu Videosequenzen prägen. Das hätte vielleicht doch etwas langsamer gehen können. Wenn wir schon bei der Grafik sind, gleich auch ein Wort zum Sound: Der klingt zwar an sich nicht schlecht, setzt aber oft viel zu früh ein und passt nicht zum Spielgeschehen, was etwas befremdlich wirkt. Die Spielmusik wird auch keinen Preis gewinnen, ist aber auch nicht störend oder schlecht.

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Fazit

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