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Warhammer 40.000: Space Marine
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Testbericht - Warhammer 40.000: Space Marine
05.10.2011, 10:24 Uhr | Autor: Julian | 0 Kommentare

THQ schwingt den Kriegshammer

Wer an Third-Person-Shooter auf der Xbox 360 denkt, wird zwangsläufig das Franchise "Gears of War" im Kopf haben, dessen dritter Ableger erst kürzlich erschien. Nun möchte Relic Entertainment jedoch dem Genre-Giganten Paroli bieten und wagt sich mit "Warhammer 40.000: Space Marine" erstmals auf diesen Sektor. Dass bereits eine riesige Fangemeinde vom "Warhammer"-Universum besteht, garantiert dem Titel zumindest schon mal genügend Gehör. Da eine solche Grundlage jedoch auch die Erwartungen an die Entwickler erhöht, bleibt abzuwarten, wie sich "Space Marine" letztendlich schlagen wird. Ob der Titel also den Fans neues Futter liefert, oder sich doch nur als eine lieblose Versoftung entpuppt, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Die Handlung hinter "Warhammer 40.000: Space Marine" kratzt nur an der Oberfläche des "Warhammer"-Universums und ist somit auch für Einsteiger leicht zugänglich. Die Orks, welche den Großteil der Gegner darstellen, sind nämlich im Begriff, die Fabrikwelt Graia einzunehmen. Nun liegt es an euch Space Marines, die Orks an diesem Vorhaben zu hindern und somit Graia zu befreien. Die Rahmenhandlung ist also simpel gehalten und erfüllt ihren Zweck, den Spieler durch unzählige Kämpfe zu führen. Etwas mehr Tiefgang hätte hier die Story eventuell interessanter für Fans von "Warhammer" gestaltet und Spieler stärker für das Spiel begeistert.

Im Fokus des Titels stehen definitiv die großen Schlachten, die man sich mit den Orks liefert. Gleichzeitig zählen diese Kämpfe jedoch auch zu den Stärken des Spiels, wenn sich mal 20 Feinde gleichzeitig auf dem Bildschirm tummeln. Was anfangs dann noch zu den Highlights des Spiels gehört, wird im Laufe der Kampagne schnell eintönig und langweilt den Spieler. Wirklich positiv überrascht haben mich dann vor allem ein paar vereinzelte Szenen der Kampagne, in denen der Spieler auf Endgegner trifft oder beispielsweise von einem Luftschiff aus die grüne Plage bekämpft, was etwas Abwechslung bringt.

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Fazit

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