Samstag, 26.05.2012
Hallo Gast [ Anmelden | Registrieren ]. Wähle deinen Style:
Call of Duty: Black Ops
Call of Duty: Black Ops

Testbericht - Call of Duty: Black Ops
24.11.2010, 00:53 Uhr | Autor: Marc | 0 Kommentare

Mehr als ein Modern Warfare 3?

Seit ein paar Tagen ist endlich ein neues "Call of Duty" im Handel erhältlich. Nachdem der letzte Teil, "Modern Warfare 2", bei Infinity Ward entstanden ist, kommt "Call of Duty: Black Ops" turnusgemäß wieder von Treyarch. Bislang standen diese immer ein wenig im Schatten des anderen Entwicklerteams, doch nun will man ordentlich Gas geben und im internen Duell punkten. Ob dies gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Huong River, Vietnam, 1968. Der Spieler befindet sich in einem Hubschrauber, wilde Funksprüche, durcheinander, man versteht kaum ein Wort. Dann ein lauter Knall. Stille. Langsam kommt man zu sich, alle um einen herum sind tot. Plötzlich fallen Schüsse. Jetzt heißt es, schnell Schutz zu suchen, um nicht von den Kugeln der Vietkong getroffen zu werden. Zu Beginn schlüpft man in die Rolle von Sergeant Mason, einem Soldat der amerikanischen Spezialeinheit Black Ops und hat allerhand zu tun, um nicht ins Gras zu beißen. Von überall fliegt Blei durch die Luft, die Projektile pfeifen einem nur so über den Kopf.

"Call of Duty: Black Ops" orientiert sich vor allem in Sachen Präsentation an seinen Vorgängern und kann ebenfalls wie die Infinity Ward-Titel diesbezüglich überzeugen. Als Spieler ist man von Beginn in die Geschichte involviert und muss an schwierigen Abschnitten das Gelernte eigenständig anwenden. Für die Atmosphäre des Spiels ist das hervorragend. Denn im Vergleich zu vielen anderen Shootern spielt man nicht nur einzelne Level, die chronologisch aufeinander aufbauen, sondern nacheinander oft zeitgleich ablaufende Missionen, die durch Videos miteinander verbunden sind, um so ein Art Spielfilm zu erzeugen, in der der Spieler selbst der Protagonist ist und die Handlung beeinflussen kann. Dadurch wird einerseits eine Menge Abwechslung geboten, die Kehrseite der Medaille ist aber, dass man sich auch hier nur schwer in die Charaktere hineinversetzen kann. Kaum hat man sich an einen gewöhnt, ist die Mission auch schon beendet und man schlüpft in die Haut eines anderen Kollegen.

Seite 1
Seite 2
Seite 3
Fazit

Drucken | Empfehlen


Um Kommentare zu schreiben, musst du dich anmelden bzw. registrieren.
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.
Musicload