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Zombie Apocalypse: Never Die Alone
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Zombie Apocalypse: Never Die Alone - Sag niemals nie

27.10.2011 / 21:15 Uhr / Wolfgang Kern

Obwohl der erste Teil des Arcade Shooters "Zombie Apocalypse" nicht wirklich erfolgreich war, versucht es der Entwickler Backbone Entertainment mit einem zweiten Teil erneut. Dieser verspricht mehr Action, eine kleine Story und einen noch besseren Koop-Modus. Wir haben uns das Spiel etwas genauer angesehen...

Vier Überlebende und viele Zombies – Déjà-vu? Natürlich sollte jetzt jeder vernünftige Zombie-Fan an das Spiel "Left 4 Dead" denken, welches vom Setting her durchaus mit "Zombie Apocalypse" zu vergleichen ist. In "Zombie Apocalypse: Never die Alone" geht es um vier verschiedene Charaktere, welche durch Zufall aneinandergeraten und von da an gemeinsam gegen die vorherrschenden Zombies kämpfen. Woher die Zombies überhaupt kamen, wird nicht erklärt – ist aber auch nicht so wichtig. Das Spiel nimmt sich selbst auch nicht allzu ernst und vereint gekonnt alle Zombie-Klischees, welche man aus Filmen und anderen Spielen so kennt.

Dass "Zombie Apocalypse 2" nur für Fans der nach Fleisch ächzenden Untoten ist, ist von der ersten Spielminute an klar. Vor allem der Humor kommt nicht zu kurz und schon alleine das Intro mit der Charakter-Vorstellung ist sehr schräg inszeniert. Insgesamt gibt es dabei vier verschiedene Charaktere, welche allesamt andere Waffen und Fähigkeiten haben. Die Entwickler haben sichtlich aus ihren Fehlern des ersten Teils gelernt und jedem Charakter einen eigenen Touch verliehen. So gibt es da zum Beispiel Vater Bill, der auf einem Feriencamp gearbeitet hat und nun mit Schrotflinte gegen die Zombies kämpft. Oder aber die etwas sonderbare Waffennärrin Alma, welche nichts mehr liebt als ihr Scharfschützengewehr.

Das Gameplay hat sich im Vergleich zum ersten Teil nur minimal verändert. So wurde auch die Ansicht beibehalten und man steuert die Protagonisten nach wie vor mit Sicht von schräg oben. Der Einzelspieler wurde aber stark verbessert und enthält nun etwas größere Levels und auch eine Story, wobei man es eher eine Aneinanderreihung von verschiedenen Levels und Szenen nennen könnte. Nachdem der erste Teil nur wenige Level besaß und diese auch noch sehr klein und öde waren, ist der Story-Modus wirklich eine willkommene Neuerung.

Die Steuerung der Protagonisten geht wirklich sehr einfach von der Hand. So steuert man den Charakter mit dem linken Stick und mit dem rechten wird automatisch gezielt und geschossen. Mit A interagiert ihr zum Beispiel mit Überlebenden, welche anfangs nicht mit euch kommen wollen, aber durch eine saftige Ohrfeige dann doch bekehrt werden. Mit dem rechten Trigger werft ihr unter anderem Zombie-Köder, Propangasflaschen oder Granaten nach den Untoten. Mit dem linken Trigger könnt ihr Gadgets wie eine automatisch feuernde Minigun aufstellen. Spielt ihr alleine, könnt ihr außerdem noch zwischen den vier Überlebenden wechseln und so in den Genuss eines jeden Charakters kommen. Dass das alles mit drei weiteren Freunden auf einer Xbox oder via Xbox Live natürlich mehr Spaß macht, liegt auf der Hand.

Wie schon erwähnt hat jeder Charakter andere Waffen und Fähigkeiten. Um dies noch etwas zu vertiefen, kann man die Charaktere und deren Fertigkeiten upgraden und so neue Skills, bessere Waffen und neue Fähigkeiten erlangen. Zwar kratzt diese Funktion nur an der Oberfläche des Möglichen, verschafft dem Spiel aber trotz der kurzen Spieldauer von drei bis vier Stunden einen kleinen Wiederspielwert.

Grafisch hat sich in "Never die Alone" auch vieles getan. So wurden die Umgebungen optimiert, verschönert und mit vielen Details ausgestattet. Auch die Charaktere sehen um einiges besser aus und auch die verschiedenen Zombies können sich sehen lassen. Einzig und allein die etwas zu dunkel geratenen Levelabschnitte sind teilweise echt eine Plage. Man erkennt explosive Gegenstände zu spät und erleidet schnell den Bildschirmtod. Dann kann man den gesamten Abschnitt erneut spielen. Der Sound des Spiels hingegen ist wieder sehr stimmig und sorgt für die nötige Atmosphäre.


1 Fazit

Detailseite: Alle Infos zum Spiel
Download: Xbox Store

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27.10.2011 / Arcade-Titel im Kurztest

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