Hallo Gast » Login oder Registrierung
NETZWERK

Artikel-Highlights

Crysis Remastered - Testbericht

Crysis Remastered

21. September / Testbericht

F1 2020 - Testbericht

F1 2020

21. Juli / Testbericht

Gears Tactics - Vorschau

Gears Tactics

30. April / Vorschau

News-Highlights

Microsoft auf Einkaufstour
ZeniMax mit Bethesda, id Software etc. jetzt Teil der Xbox Game Studios

Gestern / 15:50 Uhr / 6 Kommentare

Xbox Series X
Leak bestätigt Preis und Termin

08.09.2020 / 06:36 Uhr / 6 Kommentare

Verschiebung von Halo Infinite
Outsourcing und TV-Serie tragen Mitschuld

19.08.2020 / 15:40 Uhr / 10 Kommentare

Xbox Live
Wird der Online-Service kostenlos?

24.07.2020 / 20:09 Uhr / 2 Kommentare

Codename Mercury
Der neue Xbox Store im Video

04.06.2020 / 13:50 Uhr / 4 Kommentare

Werbung

Die Xbox Series S ("Xbox Scarlett, Lockhart"): Hintergründe und Fakten

Xbox Series S

Seit 2018 geistert mit Xbox Scarlett die vierte Konsolengeneration durch das Netz - einmal mit dem internen Projektnamen Anaconda, einmal mit dem Namen Lockhart. Während erstere Konsole sich als Xbox Series X entpuppte und bereits auf der E3 2019 angekündigt bzw. Ende 2019 vorgestellt wurde, ließ man sich mit Lockhart bis zwei Monate vor dem Launch am 10. November 2020 Zeit.

Die Xbox Series S gilt als Einsteigerkonsole, die sich im Gegensatz zur Xbox Series X nicht auf natives 4K, sondern auf eine maximale Auflösung von 1440p konzentriert, wobei aber auch hier ein UHD-Upscaling vorhanden ist. Die Spiele sollen im Schnitt mit mind. 60 fps dargestellt werden, das Leistungsziel liegt jedoch eher bei 120 Bildern pro Sekunde.

Technisch unterscheiden sich Xbox Series X und S natürlich. Während die X mit einer Grafikleistung von über 12 Teraflops daherkommt, begnügt sich die S mit 4 Teraflops. Was sich jetzt nach einem starken Leistungsgefälle anhört, wird durch die geringere Auflösung kompensiert. Wer also zuhause eh keinen 4K-Bildschirm oder nur einen kleinen hat, wird kaum Unterschiede feststellen. Das liegt auch daran, dass die Systemarchitektur der beiden Konsolen im Wesentlichen identisch ist. So ist gewährleistet, das Berechnungen bspw. der KI auf beiden Geräten gleich laufen. Auch Vergleiche mit der Xbox One X sollte man vermeiden: diese bietet zwar 6 Teraflops, kommt jedoch mit einer deutlich schwächeren Systemarchitektur und langsamerem Speicher daher und kann keine 120 fps wiedergeben.

Dank voller HDMI 2.1-Funktionalität unterstützt die Xbox Series S Variable Refresh Rate (VRR) und bietet Technologien wie den Auto Low Latency Mode (ALLM).

Die technischen Daten:

  • CPU: 8-Core AMD Zen 2 CPU mit 3,6 GHz bzw. 3,4 GHz bei Simultaneous Multithreading (kurz: SMT)
  • GPU: AMD RDNA 2 mit 20 aktiven Compute Units und 1,565 GHz
  • SOC: exklusiver Enhanced SoC, hergestellt im 7nm-Verfahren
  • RAM: 10 GB GDDR6 RAM - 8 GB mit 224 GB/s Lese-/Schreibgeschwindigkeit und 2 GB mit 56 GB/s
  • Festplatte: 512 GB PCIe Gen 4 NVME SSD mit 2,4 GB/s (unkomprimiert) bzw. 4,8 GB/s (komprimiert) Übertragungsrate.
  • Speichererweiterung: 1 TB Erweiterungskarte, offiziell von Seagate
  • Laufwerk: Im Gegensatz zur Xbox Series X hat die Xbox Series S kein Disc-Laufwerk verbaut, Spiele müssen aus dem Microsoft Store bezogen werden
  • Display-Anschluss: HDMI 2.1

Die neue Konsole bekommt natürlich auch ein neues Gamepad, welches sich aber eher im Innern vom Eingabegerät der Xbox One unterscheidet. In einem speziellen Artikel haben wir den Controller der Xbox Series S und X ausführlich vorgestellt.

Die Xbox Series S ist ab dem 10. November 2020 zu einer UVP in Höhe von 299,99 Euro erhältlich. Bestellungen sind ab dem 22. September versandkostenfrei u.a. direkt bei Microsoft oder bei Händlern wie Amazon, Saturn und Media Markt möglich.

Werbung