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Fatal Inertia
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Fatal Inertia - Wipeout für Arme?

03.11.2007 / 12:38 Uhr / Wolfgang Kern

Für jede Konsole wurde bis jetzt ein futuristisches Rennspiel angeboten. Die Playstation 2 hatte WipeOut, die Xbox Quantum Redshift und der Gamecube natürlich F-Zero. Koei will nun mit Fatal Inertia die Next-Gen-Konsolen erobern. Eigentlich war es als Exklusivtitel für die Playstation 3 vorgesehen, doch nun erscheint es auch für die Xbox 360. Wir haben uns das Spiel für euch angeschaut. Ob es sich lohnt, das futuristische Rennspiel Fatal Inertia zu kaufen, lest ihr in diesem Test.

Um das Spiel überhaupt spielen zu können, benötigt man einen Fernseher, der 60 Hz unterstützt. Das Menü ist sehr spärlich ausgefallen. Trotzdem findet man sich sehr gut zurecht. Es gibt Einzelspieler, Mehrspieler, eine Werkstatt und Optionen. In den Optionen kann man vom Sound bis hin zur Steuerung alles beliebig konfigurieren - das aber nicht allzu genau.

Als erstes sollte man sich das Tutorial zu Gemüte führen. Die gewöhnungsbedürftige Steuerung ist nicht ganz so leicht zu Handhaben und es wird einem in den einzelnen Kategorien erklärt, wie man den Gleiter am besten lenkt oder die Waffen bedient. Die Steuerung der einzelnen Gleiter ist teilweise sehr schwammig und unpräzise. Man hat sogar teilweise das Gefühl, den Gleiter überhaupt nicht unter Kontrolle zu haben. Mit dem linken Stick steuert man sein Gefährt und mit den entsprechenden Tasten kann man eine Kurve enger nehmen oder diverse Waffen einsetzten.

Am Anfang kann man nur einen Gleiter wählen, später, durch den erfolgreichen Abschluss einer Meisterschaft, mehrere. Die verschiedenen Gleiter unterscheiden sich sowohl vom Aussehen als auch von ihren Fähigkeiten. Maßgebliche Unterschiede gibt es dabei aber nicht. Wenn man schon mehrere Gleiter besitzt, kann man sie noch modifizieren. Einige Modifikationen ändern nur das Aussehen, andere beeinflussen sogar das Spielverhalten und die Leistung. Bei der Wahl des Gleiters sollte man wenn möglich immer den besseren nehmen, da die Gegner auch immer anspruchsvoller werden.

Wenn man sich danach den Meisterschaften widmet, fällt es einem leichter, die Flieger durch einen Level zu steuern und dabei auch ein paar Abschüsse zu machen. Das Waffensystem bietet keine wirklichen Innovationen. Es gibt Raketen, Schutzschilder und Rauchwolken, welche man aus anderen Racern schon kennt. Die KI ist nicht gerade einfach zu schlagen. Von Rennen zu Rennen wird es schwerer und mühsamer einen Podestplatz zu belegen. Außerdem ist es ärgerlich, dass man ein Rennen nicht wiederholen. Man kann es lediglich abbrechen, was aber dazu führt, dass man die Meisterschaft wieder von ganz von vorne beginnen muss.

Der Multiplayermodus bietet alles was ein Multiplayermodus eben bieten sollte: Splitscreen zu zweit, System Link und natürlich über Xbox Live. Der Onlinemodus reißt keine Bäume aus, da auf den Servern nichts los ist. Der Splittscreen-Modus ist im Gegensatz zum Einzelspiel sehr lustig, obwohl die KI genauso unfaires Spielverhalten an den Tag legt. Doch der Gedanke daran, dass man mit einem menschliche Mitspieler fährt, macht es ein wenig interessanter.

Die Strecken sind sehr verwinkelt und teilweise sehr schwer zu fahren. Die schwammige Steuerung macht das nicht besser und führt oft dazu, dass man nicht durch eine Checkpoint kommt bzw. irgendwo hängen bleibt. Für einen erfolgreichen Abschluss ist dies nicht gerade förderlich. Anders wie bei vergleichbaren Spielen lenkt man den Gleiter nicht nur nach rechts und links, sondern man muss auch noch zu gegebenen Momenten den Gleiter nach unten oder oben ziehen.

Das Spiel nutzt die Unreal Engine und sieht dadurch nicht schlecht aus: Die fünf verschiedenen Umgebungen können sich durchaus sehen lassen. Die Lavalandschaft oder der Strand sind wirklich schön. Aber die Texturen sind dagegen teilweise überhaupt nicht gut gelungen. Das pixelige Blattwerk und die teils unfertig wirkenden Umgebungstexturen sind nicht wirklich schön mit anzusehen. Die Gleiter sind ebenfalls wenig detailliert und vom Model her eher einfallslos. Außerdem hätte man sich mehr von den Waffeneffekten erwarten könne. Wunderschöne Explosionen und Blitzlichtgewitter sucht man vergebens. Die Verwisch-Effekte sorgen dagegen wieder für eine gutes Geschwindigkeitsgefühl, doch die Kleinigkeiten sind es, an denen das Spiel leidet.


1 Fazit

Detailseite: Alle Infos zum Spiel
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