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Blacksite Area 51
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Blacksite - Rückkehr zur Area 51

26.11.2007 / 13:21 Uhr / Wolfgang Kern

Immer wieder wird man mit dem Thema "Aliens" konfrontiert. Ob es nun in Filmen oder in Spielen ist, die Struktur ist meist gleich: Die Aliens wollen die Menschen vernichten. Doch Halo 3 bewies, dass auch diese Thematik noch immer verwertbar ist. Das jüngste Spiel, dass sich um dieses Thema dreht, ist Midways Blacksite, die Fortsetzung des Spiels Area 51, welches 2005 für die Xbox, die PS2 und den PC erschien. Wir haben das Spiel ausführlich für euch getestet. Ob sich ein Kauf lohnt, lest ihr hier.

Als 2007 zum Midway Gamers Day das Spiel Blacksite vorgestellt wurde, galt es als echter Geheimtipp. Die Macher des Shooters Area 51 wollten mit dem Game-Designer Harvey Smith einen Nachfolger produzieren, welcher die Verschwörungstheorien der amerikanischen Außenpolitik behandeln soll. Mit der Unreal Engine und einem echt schicken Charakterdesign wollte man ein besonderes Spielerlebnis bieten. Als die erste öffentliche Demo im Mai diesen Jahres verööfentlich wurde, war man eigentlich sicher, dass dieses Spiel mit der guten Präsentation einfach großartig werden muss. Doch ein erfahrenes Entwicklerteam allein macht keinen Hit.

Ihr startet im Irak als Aeran Pierce, einem stillen Anführer einer militärischen Einheit, bestehend aus 2 Leuten. Auf der Suche nach Massenvernichtungswaffen, stößt ihr in einem Bunker auf ein außerirdisches Artefakt und einem ersten außerirdischen Wesen. 3 Jahre später ist die Lage außer Kontrolle. Ihr werdet mit eurem Team in Nevada von einem Auftragsort zum nächsten geschickt. Die Geschichte zieht sich wie ein dünner Faden durch das Geschehen. Ihr erfahrt im ersten drittel des Spiels so gut wie nichts über die Herkunft der Aliens. Nach und nach wird euch die ganze Geschichte erzählt. Oftmals geschieht dies auch während eines Schusswechsels, was teilweise sehr nervig ist, da wichtige Information verloren gehen.

Die extrem schwankende Grafik des Spiels ist einfach unglaublich. Im einen Moment staunt ihr über die schönen Texturen und Effekte, im anderen Moment seid ihr enttäuscht. Die Texturen sind sehr schön gelungen, aber die Landschaft ist einfach kantig und wirkt nicht echt. Zu den Charaktermodellen gibt es nichts zu sagen, da diese einfach extrem schön anzuschauen sind. Bei der Umgebung sieht das aber schon wieder anders aus: Man wundert sich, wie so langweilige Modelle mit der mächtigen Unreal Engine 3 überhaupt möglich sind. Immer wiederkehrende Felsformationen, hässliche Straßen und kahle Landschaften trüben das Spielgeschehen. Die Umgebung kann mit den heißen Feuergefechten und den Bosskämpfen nur selten mithalten. Erst gegen Ende des Spiels wird die Optik deutlich runder und schöner. Mit kleinen Stimmungskillern muss man hier einfach leben.

Die leichte Steuerung hingegen ist ein echter Pluspunkt. Die verschiedenen Waffen sind gut ausbalanciert und leicht handzuhaben. Das Kommandieren seiner zwei Kumpanen ist auch recht gut gelöst. Nur mit einem Tastendrück befiehlt man ihnen in Deckung zu gehen oder eine Tür aufzutreten. Diese Tatsache hilft einem, über andere Unzulänglichkeiten hinwegzusehen. Auch die Fahrzeugmissionen sind echt witzig, aber sie werden schnell eintönig. Obwohl das Fahrverhalten der Fahrzeuge nicht immer der Realität entspricht, macht es Spaß durch die Landschaft zu düsen und riesige Würmer zu erledigen.

Der Verzicht auf jede Form von Orientierung ist nicht schlimm, da es immer nur einen Weg gibt, der ans Ziel führt. Ab und zu wird euch zwischen heißen Feuergefechten erklärt, wo ihr hin müsst. Das kann manchmal für Verwirrung sorgen. Zu Hilfe kommen euch eure Teamkollegen, wenn deren Truppenmoral Hoch ist. Dadurch kämpfen sie mehr an der Front, sind mutiger und ausgiebiger. Ist die Truppenmoral im Keller, gehen eure Teamkameraden dagegen schneller zu Boden, was aber nicht weiter schlimm ist, da sie innerhalb einer Minute wieder aufstehen. Dieses System funktioniert aber nicht immer einwandfrei, was zu Frustmomenten führen kann. Dadurch muss man immer wieder Zwangspausen einlegen, was zu fordernden, aber auch recht anstrengenden Gefechten führt.

Wie beinahe jeder Shooter, hat auch Blacksite einen Multiplayermodus verpasst bekommen. Dieser ist aber auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei. "Kampf um die Flagge" und "Deathmatch" gehören mittlerweile auch zum Standard eines Mutliplayermodus und neuartige Elemente sind vergeblich zu suchen. Hinzu kommt, dass auf den Servern einfach nichts los ist. Gegen die Konkurrenz wie Halo 3 oder Call of Duty 4 kann sich der Titel einfach nicht halten.


1 Fazit

Detailseite: Alle Infos zum Spiel
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