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Rocketmen: Axis of Evil
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Rocketmen: Axis of Evil - Die Achse des Bösen

30.04.2008 / 13:07 Uhr / Jens Kopper

Sind wir doch mal ehrlich. Fast alle Titel die extra für Xbox Live Arcade erscheinen, haben ein großes Problem. Sie besitzen leider keine Story, weshalb diese Spiele ein Dasein als Lückenfüller fristen. Sie werden nur immer mal wieder zwischendurch gespielt, wenn man keine Lust auf einen Vollpreistitel hat. Dabei bietet Xbox Live Arcade eigentlich eine wunderbare Plattform, um Spiele, die etwas außerhalb des Mainstreams liegen, zu vertreiben. Deshalb war meine Freude ziemlich groß als Capcom, Rocketmen: Axis of Evil, ankündigte. Ein Spiel im Sinne des Baller-Klassikers Contra mit Story und abgefahrener Cell-Shading-Grafik. Ob dieses schmackhafte Shooter-Packet hält was es verspricht, lest ihr in unserem Test.

Starten wir mit dem Punkt, der keinen Einfluss auf die Spielbarkeit hat, aber trotzdem unter Spielern immer heiß diskutiert ist. Die Grafik. Ich persönlich liebe sie. Sie passt perfekt zum ganzen Spiel und trumpft vor allem in den Zwischensequenzen auf, welche die Story vorantreiben und den Eindruck erwecken, ihr würdet einen Comic lesen. Der Inhalt der Story selbst wird wirklich prima präsentiert. Ihr braucht aber keine Innovation erwarten. Das typische "Böse Außerirdische wollen das Universum unterjochen und ihr müsst das verhindern"-Klischee wird perfekt bedient. Trotzdem ist es sehr erfreulich zu sehen, dass Entwickler endlich den Mut haben, auch mal einen Arcade-Titel mit einer richtigen Story auszustatten.

Zu Beginn des Spiels könnt ihr euch einen Charakter erschaffen und aus drei Rassen sowie drei Klassen auswählen. Auch das Geschlecht eures Kämpfers könnt ihr wählen. Im späteren Verlauf erhaltet ihr Punkte, die ihr gegen neue Rüstungen, Waffen-Boni oder bessere Statuswerte eintauschen könnt. Die Anzahl der Waffen ist leider ziemlich klein. Trotzdem wird jeder ein Schießeisen finden, das seinem Geschmack entspricht. Es gibt insgesamt nur 8 Level. Diese sind aber sehr lang - um nicht zu sagen manchmal sogar zu lang - und ziemlich abwechslungsreich. Mal müsst ihr ein Crew-Mitglied retten, mal einige Geschütztürme zerstören, um fliehen zu können. Und auch eure Widersacher unterscheiden sich untereinander. Es gibt viele verschiedene Typen, von Marsianern bis Mechs, die verschieden stark sind und teilweise eine andere Taktik von euch verlangen. Dabei ist die Steuerung super einfach gehalten. Ihr könnt mit Hilfe des rechten Analogsticks in einem Radius vom 360° schießen und auf den Schultertasten eure Sekundär-Waffe abfeuern. Mit dem linken Analogstick bewegt ihr euren Charakter, wobei es sehr zu empfehlen ist, den gegnerischen Schüssen auszuweichen, da sonst euer Punkte-Multiplikator wieder auf 0 springt. Genretypisch seht ihr euren Charakter von oben und habt keinerlei Einfluss auf die Kamera. Leider bewegt sich diese oftmals zu langsam, was dazu führt, dass ihr oft schon beschossen werdet ohne den Gegner sehen zu können.


1 Fazit

Detailseite: Alle Infos zum Spiel

Kommentare

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Black Falcon360
Onscreen-Color-Overkill!!!!!!!!!!!!

16.12.2008 / 15:16 Uhr / Black Falcon360

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