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Pro Evolution Soccer 2008 - Der Ball rollt wieder

14.11.2007 / 13:02 Uhr / Oliver K.

Das Fußballspiel Pro Evolution Soccer hat eine riesige Fangemeinde. Kann der neue Teil die Erwartungen der Fans erfüllen oder sogar toppen? Wir haben das Spiel gründlich unter die Lupe genommen und verraten euch an dieser Stelle schon einmal, dass PES 2008 mit vielen kleinen Highlights aufwarten kann, die den Spielspaß steigern. Verbesserte Spielphysik, neu animierte Figuren, tolle Soundeffekte und ein riesiger Editor sind die Aushängeschilder des neuen PES-Titels.

Das Menü ist einfach aber funktionell gestaltet. Mann kann gleich ins Spiel starten - Freundschaftsspiel, Liga-Modus oder eine Pokalrunde stehen zur Auswahl. Hat man sich für ein Spielmodell entschieden, sucht man sich ein Team aus.

Wie man es von PES kennt, fehlt die deutsche Liga erneut komplett, nur die Münchner Bayern sind vertreten. Natürlich fehlen aber auch hier die original Namen, die im Spiel bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurden. In den anderen Ligen sieht es zwar etwas besser mit den Lizenzen, aber auch hier sind weder alle Mannschaften noch deren Spieler komplett. Wer ein wenig Zeit mitbringt, kann allerdings mit dem sehr umfangreichen Editor komplette Mannschaften umgestalten - von den Namen bis zum Aussehen der Spieler. Wer über eine Xbox Vision Cam verfügt, kann sogar sein Gesicht entweder auf einen Spieler oder auf dessen Trikot projektieren. Auch wenn die Resultat natürlich nicht mit den bereits mitgelieferten Konterfeis mithalten können, so macht das Hantieren mit der Kamera doch eine Menge Spaß. Wenn die Spieler mit der eigenen Visage und dem bedruckten Shirt über das Feld jagen, sieht das schon lustig aus.

Wir spielen anfangs mal ein Freundschaftsspiel. Es fängt an mit tollen Animationen der Fans und dem Stadion. Abhängig von den antretenden Mannschaften ist das Interesse der Zuschauer übrigens recht unterschiedlich. Steht ein nicht sonderlicher Knaller auf dem Spielplan, ist das Stadion z.B. nicht komplett ausverkauft und es klaffen Lücken in den Zuschauermengen. Nun geht's los: Die Spieler kommen mit den Schiedsrichtern vorneweg in die Arena und stellen sich an die Mittellinie. Nach einer kurzen Animation der Spieler wechselt das Spiel zu einer der eingestellten Kameraperspektiven. Der Schiedsrichter pfeift an und das Spiel beginnt.

Es fallen sofort die klasse Soundeffekte auf. Wenn man gegen den Ball tritt oder gegen den Pfosten schießt, hört sich das einfach nur genial an. Der Rasen und die Spieler sehen richtig gut aus und bewegen sich sehr dynamisch, schnell und realistisch. Das fällt gerade bei dem Torwart durch seine gute Körperbewegung und seine Paraden auf. Ein richtiges Highlight ist im Spiel z.B. der Weitschuss, der übers Tor geht: der Torwart springt hoch, hängt sich an die Latte und hält dort ein paar Sekunden inne. Das ist eine der vielen Kleinigkeiten, die nicht wirklich wichtig sind, das Spiel aber sehr realistisch machen.

Der Ball selbst lässt sich schön und schnell spielen, so dass man ein flüssiges Spiel ohne Probleme aufziehen kann. Die Pässe und auch Schüsse gehen nach ein wenig Übung gut von der Hand - auch wenn es nicht so leicht ist, am Schlussmann vorbei zu kommen. Auch die KI der Mitspieler hilft meistens beim Spielaufbau. Sie laufen mit nach vorne und unterstützen den Gamer beim Angriffs- aber auch im Abwehrspiel. Es passiert schon mal, dass sie in einen Schuss laufen oder ungünstig stehen, aber so ist es ja auch im wahren Leben.

Die Gegner sind sehr lernfähig: Bei häufigem Flügelspiel verschieben sie die Abwehr und zwingen den Spieler andere Wege zu gehen. Dadurch wird das Spiel nicht so schnell langweilig. Alle Experten, die eine der fünf Schwierigkeitsstufen immer noch zu schwach finden, können es dann ja mal online probieren. Man kann sich mit einem Freund treffen und ein wenig kicken oder an Ranglistenspielen mit einer weltweiten Tabelle teilnehmen. Wie Konami allerdings schon eingestanden hat, treten hierbei häufiger Ruckler auf, die zu Spielabbrüchen führen und somit den Spielspaß trüben. Innerdeutsche Duelle bleiben davon allerdings weitestgehend verschont, Lags bleiben im Rahmen.

Neben diesen Verbindungsproblemen gibt es aber auch ein paar andere Kleinigkeiten, die man im nächsten Teil besser machen kann. Größtes Manko: Wenn der zu steuernde Spieler aus dem Bild verschwindet, gibt es keine Markierung am Bildschirmrand, die seine Position verrät. So kann man leider nicht erkennen, wo sich der Spieler zur Zeit aufhält. Gerade bei langen Bällen, ist dies etwas ärgerlich. Zudem könnte die Atmosphäre in den Stadien durch animierte Zuschauer und Fahnen noch gesteigert werden. Das Gefühl zu Hause zu spielen und den 12. Mann, sprich die Fans, hinter sich zu haben, ist nicht kaum vorhanden - wirklich schade.


1 Fazit

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