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Scuf Prestige - Der Profi-Controller im Hands-on

Vor kurzem hat Scuf Gaming mit dem Prestige den Nachfolger des erfolgreichen Scuf Elite veröffentlicht. Das Gamepad richtet sich an professionellere Spieler und ist somit ein Mitbewerber des Microsoft Elite Controllers. Wir haben das neue Eingabegerät ausprobiert.

Marc Friedrichs

von Marc Friedrichs

05.10.2019, 16:08 Uhr

Schaut man sich den Scuf Prestige an, so fällt als erstes die Ähnlichkeit zum Standard Xbox-Controller auf, denn sowohl Form als auch die Maße sind nahezu identisch - wenn nicht sogar komplett. Das ist aber sicherlich alles andere als ein Kritikpunkt, schließlich genießt Microsofts Gamepad für die Xbox One einen hervorragenden Ruf.

Der neue Controller von Scuf kann kabellos für die Xbox One als auch unter Windows 10 am PC verwendet werden. Dafür verfügt er über einen Akku, der laut Hersteller rund 30 Stunden halten soll. Die Laufzeit variiert dabei natürlich von Spiel zu Spiel, da z. B. häufige Vibrationen einen höheren Stromverbrauch bedeuten. Nach unseren Tests können wir die Zeitangabe aber ungefähr bestätigen. Da der Akku nicht ausgetauscht werden kann, muss der Controller mit einem Kabel aufgeladen werden - auch während des Spielens ist das möglich. Ein 3 Meter langes Exemplar liegt der Packung bei, grundsätzlich kann aber auch jedes anderer vernünftige Kabel mit Micro-USB-Standard genutzt werden, falls euch die Länge zu gering ist.

Neben gummierten Griffen, die einen guten Grip bieten, punktet der Scuf Prestige durch seine Anpassungsmögichkeiten. Die Faceplate und Designelemente lassen sich austauschen, zudem befinden sich bereits im Lieferumfang zwei zusätzliche Sticks, einer mit konvex statt konkav geformtem Kopf.

Spieler mit kompetitiven Ansprüchen dürfen sich ferner über Trigger freuen, deren Hub man seinen Wünschen anpassen kann. Während der standardmäßig lange Hub für Rennspiele optimal ist, damit man hier bspw. die Gaszufuhr besser dosieren kann, macht es dagegen bei Shootern Sinn, den Hub zu verkürzen, da man so schneller feuern kann - Millisekunden, die im professionellen Umfeld über Sieg und Niederlage entscheiden. Wie stark oder schwach der Hub ausfallen soll, lässt sich mit einer kleinen Schraube regeln, wofür ein entsprechendes Werkzeug beiliegt.

Auf der Unterseite finden sich am Scuf Prestige vier zusätzliche Paddles, die mit 14 Button-Funktionen belegt werden können: A, B, X, Y, die vier Richtungen des digitalen Steuerkreuzes, beide Sticks, Menü- und Fenster-Taste sowie beide Bumper. Während andere Controller hier Apps zur Konfiguration mitbringen, kann man das Mapping bei diesem Controller direkt am Gerät durchführen. Dafür muss zuerst ein beiliegender Magnet auf der Rückseite platziert werden, danach kann man den Paddle seiner Wahl gedrückt halten und zeitgleich den Button mit der Wunschfunktion betätigen. Sobald man den Magneten wieder entfernt, sind die gemachten Einstellungen gespeichert.

Der Scuf Prestige ist auf der offiziellen Seite je nach gewähltem Design ab ca. 160 Euro erhältlich, die aufgrund der guten Verarbeitung gut angelegt sind. Wie sich das Gamepad gegenüber dem kommenden Xbox Elite Controller der zweiten Serie schlagen wird, der ab November für etwa 180 Euro erhältlich ist, muss sich dann zeigen.

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Xbox Aktuell

Xbox Aktuell

05.10.2019, 16:08 Uhr

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