Spielemarkt in Deutschland - Ältere Spieler, weniger Umsatz
von Marc Friedrichs
13.05.2025, 16:18 Uhr 2
Der Branchenverband game hat sich zu den aktuellen Daten des deutschen Spielemarktes geäußert. Diese zeichnen zwei unterschiedliche Trends.
Die gute Nachricht vorweg: Die Zahl der Gamer wächst in Deutschland kontinuierlich und hat folglich einen neuen Höchststand erreicht. So sollen aktuell 37,5 Mio. Menschen hierzulande regelmäßig zu Videospielen greifen, was seit 2020 einem Zuwachs von 9 Prozent entspricht. Im Alter zwischen 6 und 69 Jahren greifen 59 Prozent zu Controller, Tastatur oder Smartphone. Dabei legt besonders die Altersklasse der über 60-Jährigen zu: seit 2020 stieg deren Zahl von 6,4 auf 7,7 Millionen. Folglich bleiben Spieler auch im höheren Alter ihrem Hobby treu, während zugleich auch immer mehr Ältere neu einsteigen. Der Durchschnittsspieler ist in Deutschland mittlerweile 39,5 Jahre alt, letztes Jahr waren es noch 38,2 Jahre. 79 Prozent der Spieler sind erwachsen, das Geschlecht ist relativ ausgeglichen: 48 Prozent Frauen stehen 52 Prozent Männern gegenüber.
Allerdings spiegelt sich diese steigende Spielerzahl nicht in Umsätzen wieder. 2024 nahm die Branche hierzulande mit Games, Hardware und Service-Leistungen nur noch 9,4 Mrd. Euro ein - dies entspricht gegenüber 2023 einem Minus von 6 Prozent. Besonders der Verkauf von Spielen ging mit minus 17 Prozent (921 Mio. Euro) plattformübergreifend deutlich zurück, und auch in Sachen Hardware hieß es am Ende minus 10 Prozent (2,9 Mrd. Euro). Einzig für Umsätze mit Online-Gaming-Services wie dem Xbox Game Pass gab es ein Plus in Höhe von 12 Prozent (965 Mio. Euro) zu vermelden.
Link: game
Zu den Kommentaren (2)KOMMENTARE
Marc
14.05.2025, 08:56 UhrOkay, dann ist ja alles klar: DU bist also Schuld. 
Captain xy
13.05.2025, 23:55 UhrInteressante Statistiken, da lieg ich mit meinen 40 Jahren ja voll im Schnitt und mein Sparkurs neue Spiele nur noch im Sale zu kaufen passt zu dem gesunkenen Umsatz 😅





