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So nutzen Sie die versteckten Funktionen moderner Xbox-Controller

Xbox Aktuell Team

von Xbox Aktuell Team

Gestern, 11:58 Uhr

Die meisten Spieler nutzen ihren Xbox-Controller Jahre lang, ohne mehr als die Grundfunktionen zu kennen. Dabei stecken im Xbox Wireless Controller und im Elite Wireless Controller Series 2 zahlreiche Einstellungen, die sich erst über die Xbox Accessories App erschließen. 

Wer diese Optionen kennt, spielt nicht nur präziser, sondern kann den Controller auch gezielt an einzelne Genres anpassen, von Shootern bis zu Casino-Apps auf der Konsole. 

Microsoft hat die App über mehrere Jahre kontinuierlich erweitert, sodass inzwischen selbst Details wie Deadzones und Vibrationsmuster granular einstellbar sind, ohne dass dafür ein Firmware-Update über die Konsole selbst nötig wäre. Selbst der Standard-Controller ohne Elite-Zusatz profitiert von vielen dieser Einstellungen, auch wenn ihm die austauschbaren Sticks und Paddles fehlen. 

Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Funktionen sich in wenigen Minuten aktivieren lassen und welchen Unterschied sie im Alltag tatsächlich machen.

Individuelle Tastenbelegung über die Xbox Accessories App

Die Xbox Accessories App erlaubt es, jede Taste am Controller frei neu zu belegen, inklusive der Bumper, Trigger und der vier Rückseiten-Paddles beim Elite-Modell. Diese Zuordnung wird direkt auf dem Controller-Chip gespeichert, sodass sie auch nach einem Neustart der Konsole erhalten bleibt und nicht bei jeder Sitzung neu geladen werden muss. 

Wer beispielsweise häufig Casino-Apps wie The Four Kings Casino and Slots spielt, kann eine der Paddles fest mit der Spin- oder Bestätigungsfunktion belegen, sodass sich der Daumen während einer Session nicht mehr vom Stick lösen muss. Wer sich zusätzlich einen Überblick über aktuelle Anbieter verschaffen möchte, findet auf Winispiny bestes casinos liste eine Übersicht mit Bewertungen verschiedener Plattformen. Solche Profile lassen sich als eigene Konfiguration speichern und über den Profil-Button auf der Vorderseite des Controllers blitzschnell wechseln, ganz ohne die App erneut öffnen zu müssen. Gerade bei schnellen Titeln zahlt sich das aus, weil kein Menü unterbrochen werden muss.

Insgesamt lassen sich bis zu drei komplette Profile direkt auf dem Elite-Controller ablegen, was besonders praktisch ist, wenn mehrere Personen im Haushalt denselben Controller mit unterschiedlichen Einstellungen nutzen.

Wie die App selbst aufgebaut ist und welche Einstellungen sie im Detail bietet, beschreibt der offizielle Xbox-Support ausführlich und mit Screenshots zu jedem einzelnen Menüpunkt. Neben der reinen Tastenbelegung lässt sich hier auch die Empfindlichkeitskurve der Analogsticks anpassen, was besonders bei Rennspielen mit feinem Lenkverhalten einen spürbaren Unterschied macht. 

Wer mehrere Controller besitzt, kann Profile zudem exportieren und auf ein zweites Gerät übertragen, sodass die eigene Einstellung nicht bei jedem Wechsel neu eingerichtet werden muss. Selbst kleinere Details wie die Reaktionsverzögerung beim Loslassen eines Buttons lassen sich in der App inzwischen in Millisekunden-Schritten justieren, was vor wenigen Jahren noch ausschließlich professionellen Controllern von Drittherstellern vorbehalten war.

Trigger-Stopp-Schalter und Vibrationsfeinabstimmung beim Elite-Controller

Auf der Unterseite des Elite Wireless Controller Series 2 befinden sich zwei kleine Schalter, die den Hubweg der Trigger mechanisch verkürzen. Aktiviert man diese Trigger-Stopps, reagiert die Taste bereits nach wenigen Millimetern, was in Shootern beim schnellen Feuern spürbar Zeit spart. Für Rennspiele oder Fluggames lohnt sich dagegen der volle Hubweg, weil er eine feinere Dosierung von Gas oder Bremse erlaubt. 

Auch die Spannung der beiden Analogsticks lässt sich am Elite-Modell über auswechselbare Kappen und interne Federstärken beeinflussen, wodurch ungewollte Eingaben in hitzigen Spielsituationen seltener werden. 

Ergänzend lässt sich die Vibrationsstärke für jeden Trigger einzeln in vier Stufen regeln, sodass etwa bei einem Treffer im Shooter ein deutlich stärkerer Rückstoß simuliert wird als bei einem einfachen Nachladen. Genaue Einstellhinweise zu den Stick- und Vibrationsoptionen liefert ebenfalls der offizielle Support-Bereich von Xbox, der die einzelnen Regler Schritt für Schritt erklärt. 

Wer die Werte einmal passend zu seinem Spielstil justiert hat, muss sie in der Regel nur noch selten nachjustieren, selbst wenn zwischendurch das Genre wechselt. Praktisch ist zudem, dass sich alle diese Änderungen sofort im Spiel auswirken, ohne dass die Konsole neu gestartet werden müsste, was Testläufe direkt zwischen zwei Matches erlaubt.

Profile wechseln, Copilot und mobile Nutzung

Die App bietet außerdem eine Funktion namens Copilot, mit der sich zwei Controller so verbinden lassen, dass sie vom System als ein einziges Eingabegerät erkannt werden. Das hilft nicht nur bei gemeinsamem Spielen mit Kindern, sondern auch Menschen mit motorischen Einschränkungen, die Eingaben auf zwei Hände verteilen möchten.

Über Bluetooth Low Energy lässt sich der Controller zudem mit Smartphones und Tablets verbinden, etwa um Xbox Cloud Gaming unterwegs zu nutzen, ohne auf eine Tastatur am Bildschirm angewiesen zu sein. Die Akkulaufzeit lässt sich in derselben App live überwachen, inklusive einer Prognose in Stunden, sodass eine leere Batterie mitten in einer wichtigen Partie deutlich seltener überrascht.

Wer all diese Funktionen einmal eingerichtet hat, wird kaum noch zur werkseitigen Grundeinstellung zurückkehren wollen, denn der Unterschied im täglichen Spielgefühl ist spürbar größer, als es die unscheinbare Optik des Controllers vermuten lässt.

Audiofunktionen über den 3,5-mm-Klinkenanschluss 

Am unteren Rand jedes modernen Xbox-Controllers befindet sich ein 3,5-mm-Klinkenanschluss, der weit mehr kann, als nur ein Headset mit Strom zu versorgen. Über die Konsolen-Einstellungen lässt sich hier die Balance zwischen Spielsound und Chat-Lautstärke getrennt regeln, sodass Teamkommunikation auch in lauten Actionszenen verständlich bleibt.

Wer ein Headset mit eigenem Mikrofon nutzt, kann zusätzlich die Mikrofon-Rückkopplung aktivieren, um die eigene Stimme leise mitzuhören und so ungewollt lautes Sprechen zu vermeiden. Bei kabelgebundenen Headsets mit Inline-Fernbedienung lassen sich Lautstärke und Stummschaltung sogar ohne Blick auf den Bildschirm bedienen, was in kompetitiven Matches wertvolle Sekunden sparen kann.

Diese Audiofunktionen sind zwar seit Jahren Bestandteil des Controllers, werden aber selten vollständig ausgeschöpft, weil die zugehörigen Regler tief in den Systemeinstellungen versteckt sind statt direkt in der Accessories App aufzutauchen.

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