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Crash of the Titans
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Crash of the Titans - Die Rückkehr der Beutelratte

13.11.2007 / 12:54 Uhr / Dimitri

Eigentlich leben Nasenbeutler ja in Wüstengebieten, aber seit 1996 gibt es sie auch auf Sonys Heimkonsole, der Playstation. Der Nasenbeutler Crash Bandicoot feierte damals seinen Einzug in die Konsolenwelt, mit dem gleichnamigen Jump'n'Run. Inzwischen hatte der kleine Nager auch Auftritte auf anderen Konsolen wie Xbox, Nintendo Gamecube und Playstation 2, sowie diversen Handhelds. Mit Crash of the Titans macht Crash zum ersten Mal einen Abstecher in die Welt der nächsten Generation.

Dr. Neo Cortex kann es einfach nicht lassen. Diesmal hat er es auf Crashs Heimat, die Wumpainsel, abgesehen. Er will sie zerstören um so Crash Bandicoot zu vernichten und die Weltherrschaft an sich zu reißen. Das kann Crash natürlich nicht auf sich sitzen lassen, zumal Cortex seine Schwester Coco entführt hat. Er macht sich also mit seiner Voodoo Maske Aku Aku auf, um seine Schwester zu retten und Cortex aufzuhalten. Neben den 0815-Gegnern, die mit ein paar Schlägen das Zeitliche segnen, muss sich Crash erstmals auch gegen größere Kalieber beweisen. Cortex hat nämlich mit Hilfe seines Maskenfreunds Uka Uka fast alle Tiere der Wumpainsel in furchteinflößende Monster, die Titans, verwandelt, die ihm blind gehorchen. Na ja zumindest fast. Schafft ihr es, die Monster so weit zu schwächen, dass ihr ihnen Aku Aku aufsetzen könnt, habt ihr sie prompt unter eurer Kontrolle.

Natürlich könnt ihr dann auch die verschiedenen Spezialattacken einsetzen, die von Titan zu Titan anders sind. Mit der einen Kreatur könnt ihr mit gewaltigen Hieben austeilen, mit der anderen Präzisionsschüsse abfeuern und mit der nächsten eure Gegner platt walzen. Das Kämpfen mit den Monstern bringt eindeutig Abwechslung zwischen den teils ausgelutschten Jump'n'Run Passagen und gibt dem Spiel außerdem auch eine kleine taktische Note. Besonders bei den Bossgegnern solltet ihr euch vorher überlegen, welches Monster ihr zuerst übernehmt, da es nicht möglich ist, stärkere Monster mit den bloßen Fäusten zu besiegen. Ihr fangt also am besten mit dem Kleinsten an und arbeitet euch bis zum Größten hoch. Für das Besiegen von Gegnern und Zerstören von Gegenständen bekommt ihr Mojo, die Substanz, mit der Kortex die Einwohner der Wumpainsel in grausame Mutanten verwandelt. Ihr bekommt für das Sammeln von Mojo jedoch neue Combos, Extraleben und eine längere Gesundheitsleiste.

Auch wenn man die Jump'n'Run-Passagen schon an anderer Stelle oft genug gesehen hat, hat Crash of the Titans auch hier einiges zu bieten. Ihr hüpft von Plattform zu Plattform, weicht Hindernissen aus und schwingt euch von Liane zu Liane. Ihr könnt sogar an manchen stellen Aku Aku als Skateboard missbrauchen, um so an euren Gegnern vorbei zu rauschen. Leider macht die Kamera, die leider nicht frei verstellbar ist, besonders bei den Sprungpassagen immer wieder Probleme, weil man aufgrund der teils schlecht gewählten Perspektive nicht genau abschätzen kann wie man am besten springt.

Wem es allein langweilig wird, kann einen zweiten Spieler jederzeit per Knopfdruck ein- und aussteigen lassen, um beim Prügeln und Hüpfen Unterstützung zu bekommen. Dabei gibt es zwei Spielmodi, die jederzeit im Optionsmenü umgestellt werden können. Beim Spielmodus "Huckepack" hat der zweite Spieler jederzeit die Möglichkeit, in den Rucksack des ersten Spielers zu springen. Das ist besonders bei längeren Hüpfpassagen sinnvoll, da die Kamera immer auf Spieler eins zentriert bleibt. Der andere Spielmodus heißt "Bockspringen". Der Unterschied zu "Huckepack" ist hier, dass ein Spieler immer im Rucksack des anderen ist und nach jedem Sprung die Spieler ihre Positionen wechseln. So verwirrend dieser Spielmodus klingt, spielt er sich leider auch, was jedoch nicht weiter schlimm ist, da der andere Modus genügend Ko-Op Action bietet.

Aufgrund des linearen Spielverlaufs und dem fast lächerlichem Schwierigkeitsgrad, hat man das Spiel bereits nach etwa sechs Stunden durchgespielt. Wollt ihr jedoch alle Extras frei schalten, müsst ihr schon etwas länger Spielen. In jedem der 20 Level müsst ihr drei von Cortex Spionagerobotern zerstören, eine bestimmte Anzahl seiner Schergen töten und euren Combozähler möglichst hochtreiben, um Combokönig zu werden. Nur so könnt ihr alle Konzeptzeichnungen, Gegnerinfos und Kostüme frei schalten.

Technisch befindet sich Crash of the Titans im gutem Mittelfeld. Die Grafik ist zwar nicht gerade überragend, bietet jedoch einen schicken Comic-Style, nette Effekte und gut animierte Charaktere. Besonders die Synchronisation ist, wie von der Crash-Serie gewohnt, super und bringt die witzige Story, die sich selbst nicht ganz ernst nimmt, gut rüber. Lediglich die Ladezeiten fallen etwas zu lang aus und es kommt , wenn auch nur selten, zu kurzen Rucklern.


1 Fazit

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