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Astro A40 mit MixAmp M80 - Das Premium-Headset im Test

22.05.2015 / 14:33 Uhr / Marc Friedrichs

Wer sich bislang nicht so intensiv mit dem Thema Headsets beschäftigt hat, dem mag der Name Astro vielleicht gar nicht mal so geläufig sein. Mittlerweile hat sich der US-Hersteller aber zu einer recht großen Hausnummer im Geschäft hochgearbeitet und präsentiert seit kurzem mit dem 2015er A40 für Microsofts Xbox One ein Premiumheadset, das man sicherlich als eines der besten derzeit am Markt erhältlichen bezeichnen darf. Wir haben uns das blaue Schmuckstück einmal genauer angesehen.

Die erste Hemmschwelle zum Astro A40, das in der Xbox-One-Version mit dem MixAmp M80 versehen ist, könnte für interessierte Käufer der Preis sein. Die UVP liegt bei ordentlichen 199 Euro und grenzt sich schon alleine dadurch ein wenig vom simplen Original-Headset von Microsoft ab – und auch von vielen anderen Geräten der Einstiegs- und Mittelklasse. Doch um es vorwegzunehmen: das A40 ist seinen Preis durchaus wert.



Schon die Verpackung ist Astro gelungen. Statt in billigem Plastik kommt das Headset in einem edlen Karton daher. Klappt man diesen auf, findet man das A40, den MixAmp M80, ein 1 Meter langes Anschlusskabel (3,5 mm), ein 0,5 Meter langes USB-Kabel für Updates sowie eine Kurzanleitung vor. Am Headset seitlich bereits angebracht sind sog. Speaker Tags, die man sich individualisiert auch im offiziellen Astro-Onlineshop nachbestellen kann.

Die Verarbeitung des A40 hinterlässt ebenfalls einen wertigen Eindruck. Der Kunststoff ist äußerst stabil, die Aufmachung wird dabei mit ein paar Elementen aus Aluminium aufgewertet. Der Bügel ist breit und bietet mit seiner Polsterung einen angenehmen Tragekomfort, sodass das Gewicht von 324 Gramm nicht weiter auffällt und das Headset auch nach längeren Einsätzen vor der Xbox One nicht ungemütlich wird.

Das Mikrofon ist standardmäßig an der linken Ohrmuschel angebracht, kann aber auf Wunsch auch einfach auf die rechte Seite umgesteckt werden. Dafür muss man nur kurz die per Magnet befestigten Speaker Tags entfernen. Wie bereits erwähnt, lassen sich diese auch austauschen. Im Astro-Webshop gibt es dafür ein paar vorgefertigte Designs z.B. mit dem Master Chief aus "Halo". Man kann die Tags aber auch selber gestalten – sei es mit vorgefertigten Grafiken oder eigenen inkl. kurzem Text. Die Preise variieren dabei von 25 Euro bis 32 Euro für die personalisierten Exemplare zzgl. Versand.



Hat man den Karton ausgepackt, kann es auch schon losgehen: das A40 verkabelt man mit dem MixAmp M80, den man wiederum an den Controller der Xbox One steckt. Grundsätzlich darf das Ganze dann natürlich kabellos mit der Konsole genutzt werden, allerdings kann es so unter Umständen sehr geringe Verzögerungen beim Ton geben. Wer hier keine Kompromisse eingehen will, sollte den Controller also zusätzlich noch mit der Xbox One per USB-Kabel verbinden. Dies ist aber mehr oder weniger ein generelles Problem und somit nur bedingt auf das A40 zurückzuführen.

Mit dem MixAmp M80 kann man direkt am Controller alle Einstellungsmöglichkeiten regeln, ohne die aktuelle Spielsitzung unterbrechen zu müssen. So lässt sich das Lautstärkeverhältnis zwischen Stimme und Spiel genauso anpassen wie die Gesamtlautstärke. Zudem gibt es eine Stummschalttaste sowie drei EQ-Profile, die den Klang beeinflussen. Welchen man davon nutzt, ist Geschmackssache. Letztendlich ergeben alle drei einen klaren Stereosound, wobei vor allem die Höhen- und Mitteltöne klar wiedergegeben werden. Lediglich die Bässe könnten vielleicht ein klein wenig kräftiger daherkommen. Eine detaillierte Anpassung des Sounds ist leider nicht weiter möglich.

In Spielen als auch im Party-Chat der Xbox One wird die Stimme mit dem A40 sauber und ohne Störgeräusche übertragen. Bei Spielen mit sehr vielen Hintergrundsounds ist es allerdings oft etwas schwierig, die Mitspieler zu verstehen, so dass man hier die Lautstärkeverhältnis zwischen Stimme und Spiel manchmal bis ins Letzte ausreizen muss.



Fazit: Für 199 Euro bekommen Spieler mit dem Astro A40 und dem MixAmp M80 ein durchaus hübsches wie wertiges Headset, das zudem auch noch sehr komfortabel zu tragen ist. Der Klang ist klar und kann vor allem in den Höhen und Mitten überzeugen, wogegen die Bässe etwas mehr Power vertragen könnten – was aber letztendlich auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks ist. Die Einstellungsmöglichkeiten des MixAmp M80 sind dabei gut, allerdings wäre es noch schöner gewesen, wenn es nicht nur drei EQ-Modi geben würde, die man zudem nicht individuell einstellen kann. Dies ist aber ein Meckern auf hohem Niveau, weshalb das Gesamtpaket auch bei diesem Preis stimmt. Interessenten finden das Astro A40 im offiziellen Webshop, beim deutschen Distributor Roxxgames oder auch bei Amazon.

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