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Razer Turret for Xbox One - Das Maus-/Tastaturset im Hands-on

11.04.2019 / 11:17 Uhr / Marc Friedrichs

Ende letzten Jahres hat Microsoft die Xbox One mit einem Update fit für Maus- und Tastatureingaben gemacht und mit Razer einen exklusiven Hardwarepartner vorgestellt. Die erste Frucht dieser Zusammenarbeit ist mit dem Razer Turret for Xbox One ein Maus- und Tastaturset, mit dem man auch auf dem Sofa sitzend von den Vorteilen einer präzisen und schnellen Steuerung profitieren soll. Dass das Gerät bislang nur in den USA erhältlich ist, hat uns nicht davon abgehalten, einen Blick darauf zu werfen.

Razer Turret for Xbox One

Bei der Ankündigung im letzten Dezember hieß es zwar, dass das Turret im ersten Quartal auch seinen Weg nach Europa finden wird, bislang ist hierzulande aber noch nichts davon zu sehen. Laut Razer gibt es derzeit noch keine Information, wann das Set erhältlich sein wird, und auch zum Preis kann oder will man noch keine Angaben machen. Aktuell ist das Turret in den USA zumindest vorerst exklusiv über den dortigen Microsoft Store erhältlich, eine Veröffentlichung in Großbritannien und Australien steht kurz bevor. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 249,99 US-Dollar, allerdings kommen hier noch je nach Bundesstaat unterschiedliche Steuern hinzu. Der Preis entspricht umgerechnet in etwa 220 Euro, wobei man sicherlich davon ausgehen kann, dass auch hier später mal 249,99 Euro abgerufen werden.

Das Turret for Xbox One besteht aus einer Tastatureinheit, aus der man auf der rechten Seite wie bei einer Schublade eine Art Pad herausziehen kann und auf dem man dann die mitgelieferte Maus ablegt. Das komplette Set wird dann auf den Schoß gelegt, wodurch auch aufgrund des Gewichts von knapp zwei Kilogramm eine stabile Plattform für Eingaben vorhanden ist - zumindest für Rechtshänder. Da das Mauspad nur auf der rechten Seite der Tastatur zu finden ist und die Maus zudem auch noch ergonomisch geformt ist, müssen Linkshänder hier Abstriche vornehmen oder sich zumindest umgewöhnen.

Maus als auch Tastatur sind kabellos mit Xbox One als auch PCs mit Windows 7 bzw. Windows 10 nutzbar. Die Akkulaufzeit der beiden Geräte hängt dabei natürlich einerseits von der Nutzung, andererseits aber auch von der Lichtkonfiguration ab. Die Hintergrundbeleuchtung von Maus und Tastatur, Razer Chroma, lässt sich mit einer im Xbox Store erhältlichen App frei konfigurieren, wobei hier 16,8 Farboptionen zur Auswahl stehen. Manche Games unterstützten zudem auch eine immersive Beleuchtung, Xbox Dynamic Lighting genannt, die zum jeweiligen Spielgeschehen passt und am besten mit Ambilight von Philips vergleichbar ist. Verzichtet man auf diese Spielerei, hält die Tastatur gut 40 Stunden durch, die Maus kommt auf etwa 50 Stunden. Möchte man dagegen Licht ins Dunkle bringen, geht dies auf Kosten der Akkulaufzeit. Die Tastatur hält dann nur noch gute zehn bis elf Stunden durch, die Maus immerhin noch um die 30 Stunden. Geht der Saft einmal aus, lassen sich Maus und Tastatur mit gut 2 Meter langen USB-Kabeln separat an der Xbox One aufladen. Alternativ liegt dem Set auch ein Netzteil bei, mit dem man das Turret direkt aus der Steckdose mit Strom versorgen kann. Dann lässt sich das Set gewissermaßen auch in Reihe aufladen, indem man zum kurzen, 15 Zentimenter langen USB-Kabel greift und damit die beiden Eingabegeräte direkt miteinander verbindet.

Die Verarbeitung des Turret for Xbox One ist gut und hinterlässt einen wertigen Eindruck. Die Tasten haben einen ordentlichen Druckpunkt, klacken allerdings relativ laut - zumindest im Vergleich zu guten Büro-Keyboards. Die Tasten selbst lassen sich leicht lösen und austauschen, sodass man z.B. die Pfeiltasten auf Wunsch problemlos an die Position der WASD-Tasten bringen kann. Razer spricht in Sachen Haltbarkeit von 80 Mio. Tastaturanschlägen bzw. 50 Mio. Mausklicks. Die Maus basiert auf der erfolgreichen Razer Mamba Wireless Gaming-Maus und bietet einen optischen Sensor mit 16.000 DPI. Das wie erwähnt ergonomisch für Rechtshänder geformte Gerät liegt gut in der Hand und bekommt aufgrund einer ganz leichten magnetischen Haftung am ausziehbaren Mauspad eine zusätzliche Stabilität spendiert.

Die Frage aller Fragen: Braucht man das Turret fürs Spielen an der Xbox One wirklich? Auf die Vor- und Nachteile von Gamepad gegenüber Maus und Tastatur möchte ich an dieser Stelle nicht groß eingehen, über eine präzisere Steuerung und schnellere Eingaben wird man bei der Nutzung der ursprünglichen PC-Eingabegeräte jedenfalls nicht streiten können. Wer kompetiv, also auf Wettbewerbe ausgerichtet spielen möchte, sollte sich das Turret also auf jeden Fall einmal näher ansehen - zumindest wenn das favorisierte Spiel die M/T-Steuerung an der Konsole unterstützt. Bislang ist das Ganze noch recht übersichtlich, bekannte Games sind z.B. "Strange Brigade", "Warframe", "Warface", "DayZ", "Minecraft" oder "Fortnite", im Herbst soll auch "Gears of War 5" eine entsprechende Unterstützung mitbringen. Wer solch einen Titel mit dem Turret nutzt, stößt online übrigens nur auf Spieler, die ebenfalls mit Maus und Tastatur unterwegs sind. Microsoft sieht hier eine strenge Trennung vor, damit jeder Spieler dieselben Chancen und Möglichkeiten hat.

Kommentare

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Wolfgang
Sehr cool :) = Smile

11.04.2019 / 13:04 Uhr / Wolfgang

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