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Nacon MG-X Android-Controller - Die Xbox Cloud im Griff

Am Montag bringt Nacon mit dem MG-X einen neuen Controller für Android in den Handel. Einerseits lassen sich damit klassische mobile Games spielen, jedoch liegt der Fokus ganz klar auf der xCloud. Wir haben uns das Smartphone-Gamepad angeschaut.

Marc Friedrichs

von Marc Friedrichs

17.09.2021, 16:00 Uhr

Wer Spiele auf dem Smartphone nicht mittels Touch-Steuerung bedienen möchte, kommt um einen zusätzlichen Controller nicht herum. Bequem sind dabei vor allem die Gamepads, die bereits eine Halterung für das Handy integriert haben. Genau um solch eine Variante handelt es sich auch beim neuen Nacon MG-X, der die Tage zur UVP in Höhe von 99,99 Euro erhältlich sein wird. Hier zieht man die linke und rechte Seite des Controllers auseinander und klemmt dann sein Smartphone einfach ein.

Nacon gibt hier für Smartphones die maximale Größe von 6,7" Bildschirmdiagonale bzw. eine Länge von bis zu 152,4 mm an, tatsächlich passen aber auch größere Geräte bis hin zum Galaxy Z Fold3 problemlos in den MG-X. Wir haben nachgemessen: euer Handy sollte mindestens ca. 110 mm lang sein, damit es ein eingeklemmt werden kann, und dabei die Größe von ca. 175 mm nicht überschreiten.

Die Verbindung zwischen Smartphone und Controller wird mittels Bluetooth 4.2 BLE realisiert, auf dem Gerät muss zudem mind. Android 6.0 Marshmallow laufen. Ein verbauter Akku soll den MG-X für bis zu 20 Stunden mit Energie versorgen, ein 80 cm langes USB-Kabel (A auf C) liegt zum Aufladen bei.

Während die beiden Trigger des Controllers im Vergleich zu "normalen" Gamepads etwas schwergängiger sind, sind alle anderen Bedienungselemente in positiver Hinsicht unauffällig. Das Layout orientiert sich dabei an klassische Handhelds, sodass man etwas Eingewöhnungszeit benötigt, wenn man das Spielen an Switch, 3DS oder anderen mobilen Konsolen nicht gewohnt ist.

Der Nacon MG-X ist ausreichend klein, um gut transportabel zu sein. Wer darauf viel Wert legt, sollte sich evtl. mal auch den Razer Kishi aus dem letzten Jahr anschauen. Dieser ist zusammengeschoben noch etwas kleiner, dafür aber auch deutlich schlechter verarbeitet. Zudem wird das Smartphone direkt über einen USB-C-Anschluss mit dem Kishi verbunden, weswegen er nicht ganz so universell einsetzbar ist wie der Controller von Nacon.

Apropos Größe: wer sich unsicher ist, ob die Bedienung des MG-X mit großen Händen etwas umständlich sein könnte, der sollte vor dem Kauf vielleicht noch etwas warten. Bis Ende des Jahres will Nacon nämlich noch den MG-X Pro nachlegen, der ein wenig mehr dem klassischen Xbox-Gamepad gleicht. Hier sind die Eingabeelemente etwas anders angeordnet und die Buttons zudem etwas größer. Dies erkauft man sich aber mit deutlich größeren Ausmaßen, sodass für alle, die auf Mobilität und Transportabilität ihren Fokus legen, wohl der "normale" MG-X die bessere Wahl sein sollte. Wie auch immer: technisch unterscheiden sich MG-X und MG-X Pro nicht, die Unterschiede liegen ausschließlich im Gehäuse. Auch der Preis der Pro-Variante soll bei den gleichen 99,99 Euro liegen.

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17.09.2021, 16:00 Uhr

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