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Nacon Revolution X Pro Controller - Gutes Gamepad mit Fokus auf den Wettbewerb?

Heute hat Nacon den neuen Revolution X Pro Controller für Xbox sowie Windows in den Handel gebracht und betont, dass das Gamepad für den Wettbewerb optimiert wurde. Was das Eingabegerät auf den Kasten hat, haben wir bereits ausprobiert.

Marc Friedrichs

von Marc Friedrichs

13.10.2021, 16:00 Uhr

Nacon wirbt auf der Verpackung prominent mit dem Hinweis "Designed for competition" und spendiert dem Revolution X deshalb ein paar spezielle Features: u. a. vier zusätzliche Tasten auf der Rückseite, ein paar Zubehör-Gadgets, eine umfangreiche Konfigurierbarkeit und Dolby Atmos für angeschlossene Headsets.

Das Gamepad ist kabelgebunden, für den Anschluss liegt ein drei Meter langes Kabel mit Textilummantelung bei (USB-A auf -C). Schließt man den Controller damit an Xbox oder PC, dann fängt rund um den rechten Stick ein LED-Ring grün zu leuchten an. Chic. Ich persönlich mag Wireless Controller ja lieber, allerdings bietet die Kabelverbindung eine geringere Latenz und Daten werden schneller übertragen. Das macht am Ende ein paar Millisekunden aus, dürfte meiner Meinung nach aber für die Hauptzielgruppe keinen wirklich großen Unterschied ausmachen.

Auf der Rückseite des Revolution X befinden sich vier zusätzliche Tasten - keine Paddles wie bei manchen Produkten der Mitbewerber. Die beiden oberen lassen sich gut bedienen, bei den beiden unteren habe ich allerdings oft Probleme, sie zu finden bzw. optimal zu drücken. Das ist allerdings sehr subjektiv und vielleicht auch mit etwas Eingewöhnung kein Thema mehr. Wie auch immer: Alle vier Tasten lassen sich direkt am Controller mit den gewünschten Funktionen belegen. Wer mehr will, kann zur Revolution-X App greifen, die für Xbox One, Xbox Series X|S und Windows 10/11 im jeweiligen Store zur Verfügung steht. Hier lassen sich dann nicht nur die rückwertigen Tasten belegen, sondern auch die vorderen umprogrammieren. Zudem können die Empfindlichkeit von Sticks und Triggern verändert werden und für das Steuerkreuz vier oder acht Wege eingestellt werden. Vibration und Lichteffekte lassen sich ebenfalls ändern.

In Sachen Handling gibt sich der neue Controller von Nacon keine Blöße. Ich habe ihn u. a. mit "Far Cry 6" und "Hot Wheels Unleashed" ausprobiert und keinerlei Probleme festgestellt. Raue bzw. geriffelte Schultertasten und Trigger wären vielleicht wünschenswert gewesen, aber auch von den glatten Tasten rutscht man nicht ab. Was mir persönlich dagegen bei solch einem Gamepad fehlt, ist eine Möglichkeit, den Hub der Trigger zu verringern. Ein zusätzlicher Schieber, um das zu realisieren, ist kein Hexenwerk und das Ganze ließe sich auch mit der App dann eigentlich simpel umsetzen. Gerade für Shooter wäre so etwas hilfreich, damit Schüsse schneller ausgelöst werden. Schade.

Der Revolution X wird in einer hübschen Transportbox geliefert, darin befindet sich neben Controller und Kabel auch noch ein kleines Kästchen mit Zubehör. Zum einen gibt es hier zwei zusätzliche Stick-Knöpfe, die konvex, also nach außen gewölbt sind. Die standardmäßig angebrachten Knöpfe sind konkav geformt, also nach innen gewölbt. Zudem findet man hier zwei verschiedene Ring-Paare, mit deren Hilfe sich der Bewegungsradius beider Sticks reduzieren lässt. In Kombination mit der App lässt sich so der maximale Spielraum der beiden Sticks verkleinern. Zuletzt finden sich in der Box noch dreimal zwei Gewichte, die man in die Flügel des Revolution X stecken kann und mit denen man das Handling den eigenen Wünschen anpassen kann. Dabei stehen 10g, 14g und 16g zur Verfügung. Ob das am Ende einen wirklichen Unterschied ausmacht oder ob das Ganze mehr dem Marketing geschuldet ist, soll jeder für sich selber entscheiden.

Der Revolution X kostet in der UVP 119,99 Euro und ist damit ungefähr doppelt so teuer wie ein normaler Xbox Wireless Controller. Der Aufpreis ist durch einige Features durchaus gerechtfertigt. Vergleichbare Gamepads, die oft auch einen reduzierbaren Trigger-Hub bieten, sind i. d. R. teurer.

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13.10.2021, 16:00 Uhr

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