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Turtle Beach Stealth 600 Gen 2 USB und MAX - Neue Varianten eines hervorragenden Headsets

Das Stealth 600 Gen 2 von Turtle Beach gilt in seiner Preisklasse als eines der besten Headsets überhaupt. Nun legt man mit Stealth 600 Gen 2 USB und MAX zwei Varianten nach. Wir haben sie uns einmal angeschaut.

Marc Friedrichs

von Marc Friedrichs

05.04.2022, 15:00 Uhr

Mit dem Stealth 600 hat Turtle Beach bereits 2017 den Grundstein für ein erfolgreiches Headset gelegt: mit kabelloser Technik, gutem Klang und ordentlichem Mikrofon hat man etwas anspruchsvollere Gamer angesprochen, dabei aber nicht so tief in die Taschen der Verbraucher gegriffen. Mit dem Stealth 600 Gen 2 optimierte man das Headset weiter und präsentierte 2020 eines der beliebtesten Headsets überhaupt.

Nun legt man mit Stealth 600 Gen 2 USB und Stealth 600 Gen 2 MAX nach - und verwirrt damit zuerst einmal etwas. Denn nein: beim neuen USB handelt es sich nicht um ein USB-Headset, der Name kommt vielmehr vom beiliegenden USB-Dongle, mit dem die Funkverbindung realisiert wird. Dies ist beim neuen MAX übrigens genauso. Damit haben wir auch schon einen großen Unterschied zum bisherigen Stealth 600 Gen 2, welches für die Funkverbindung noch den Xbox Wireless Standard nutzt und nicht auf einen zusätzlichen USB-Stick angewiesen ist. Ansonsten sind die drei Headsets nahezu identisch: gleiche Lautsprecher in den Ohrmuscheln, gleiches Mikrofon, gleiches Aussehen. Es gibt lediglich zwei Unterschiede, die einmal die Konnektivität und einmal den integrierten Akku betreffen. Das ältere Stealth 600 Gen 2 und das neue Gen 2 USB funktionieren nur mit einer Xbox, das neue Gen 2 MAX kann sich zusätzlich auch mit PlayStation, PC und Nintendo Switch verbinden. Der Akku des Gen 2 hält laut Turtle Beach 15 Stunden, der Akku des Gen 2 USB 24 Stunden und der Akku des Gen 2 MAX sage und schreibe 48 Stunden. Diese beiden Unterschiede bringen am Ende einen weiteren Unterschied mit sich: den Preis. Das Gen 2 aus 2020 wurde in der UVP jetzt von rund 100 Euro auf 80 Euro reduziert, das Gen 2 USB startet bei 100 Euro, das MAX bei 140 Euro.

Für welches der drei Headsets man sich auch entscheidet: die Technik überzeugt. Der Klang ist angenehm rund, Höhen und Tiefen sind ausgewogen. Der Bass ist spürbar, aber nicht zu stark. Wem der gute Standard-Sound nicht gefällt, dem stehen drei weitere Sound-Modi zur Verfügung. Auch das Mikrofon kann innerhalb der Preisklasse um 100 Euro punkten. Die Stimme klingt klar und ist nicht so dumpf wie bei vielen anderen Headsets. Auch das oft anzutreffende Hintergrundrauschen nimmt man bei den Stealth 600 Gen 2 Headsets kaum wahr. Während der Tragekomfort nur subjektiv bewertet werden kann, dabei zumindest aber nichts zu wünschen übrig lässt und das Headset auch für Brillenträger angenehm nutzbar macht, gibt es ein paar Abstriche in Sachen Haptik und Materialanmutung. Gerade der stufenweise verstellbare Kopfbügel wirkt mit seinem Plastik nicht ganz so hochwertig, andere Headsets bieten auch in dieser Preisklasse stellenweise etwas mehr. Allerdings ist die Verarbeitung insgesamt okay und man hat nicht das Gefühl, dass die Headsets schnell kaputt gehen könnten.

An dieser Stelle können wir als Fazit für alle drei Headsets eine uneingeschränkte Kaufempfehlung geben. War bislang immer das Xbox Wireless Headset in dieser Klasse unser Preis-/Leistungssieger, so rücken nun die drei 600er Headsets von Turtle Beach in Sachen Technik auf den ersten Platz. Sowohl beim Klang als auch was das Mikrofon angeht sind sie dem Xbox Wireless Headset leicht überlegen.

Interessant ist und bleibt dabei vor allem das Stealth 600 Gen 2 aus dem Jahr 2020. Mit aktuell rund 80 Euro ist es günstig und man bekommt unterm Strich das Meiste fürs Geld. Das neue Stealth 600 Gen 2 USB macht aktuell für Xbox-Spieler keinen Sinn. Man bezahlt 20 Euro mehr und bekommt dafür einen USB-Dongle. Vorteile bietet dieser aber nicht, sodass der Griff zur älteren Variante eindeutig zu empfehlen ist, solange diese noch nicht abverkauft wurde. Das Stealth 600 Gen 2 MAX ist mit 60 Euro bzw. 40 Euro Aufpreis das teuerste Headset im Trio. Wenn man neben der Xbox bspw. noch eine PlayStation hat oder auch noch ein Headset für den PC benötigt, mag dieses trotz des deftigen Aufpreises zwar die beste Wahl sein, aber nur für die zusätzlichen Konnektivität ist dieser nüchtern betrachtet etwas zu hoch. Bleibt am Ende natürlich noch der Akku - und keine Frage, die 48 Stunden Laufzeit des Gen 2 MAX sind mehr als nur ordentlich. Doch ganz ehrlich: die meisten Spieler werden auch mit 15 Stunden (Gen 2) bzw. 24 Stunden (Gen 2 USB) locker durch den Tag oder das Wochenende kommen.

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05.04.2022, 15:00 Uhr

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