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Die Geschichte der Xbox - Vom Newcomer zum Klassiker

08.08.2016 / 22:42 Uhr / Xbox Aktuell Team

Ausgerechnet die Dreamcast von Sega spielte den Geburtshelfer der Xbox: Die bis zum Jahr 2001 produzierte japanische Konsole lief mit Microsofts Windows CE, sie inspirierte vier Mitarbeiter des Großkonzerns zum Bau eines eigenen Spieleprozessors. Die technisch versierten Technikfreaks nutzten einige ausgeschlachtete Dell-Laptops, um die erste Xbox anzufertigen: Sie hoben damit einen echten Giganten aus der Taufe!

Ein Überraschungserfolg des Software-Riesen

Microsoft befand den Prototypen für gut und startete die Produktion der Xbox, in den USA kamen die ersten Modelle Ende 2001 auf den Markt, zu Beginn des Jahres 2002 schwappte die Xbox-Welle dann nach Japan und anschießend nach Europa rüber. Obwohl beim Launch eher wenige Experten an den Erfolg der neuen Konsole glaubten, zog Microsoft den Angriff auf die starke Konkurrenz von Sega und Sony mit Bravour durch. Vorbereitend kaufte der Software-Riese den amerikanischen Spieleentwickler Bungie auf, um sich zum Release der Xbox den beliebten Ego-Shooter "Halo: Combat Evolved" zu sichern. Von da an waren Xbox und Halo kaum mehr voneinander zu trennen, wer die Konsole besaß, der zockte oft auch den actionreichen Klassiker. Als zusätzliches Feature wurde 2002 der Online-Dienst Xbox Live gestartet, jetzt konnten die User auch Zugriff auf das Internet nehmen. Weitere clevere Details der nagelneuen Konsole überzeugten die Käufer vollends: Das neue Spielgerät unterstützte beispielsweise Dolby Audio, mit ihr war es außerdem möglich, eigene Soundtracks aus vorhandenen CDs zusammenzuschneiden. Noch bevor die Xbox überhaupt in Europa ankam, avancierte sie bereits zum Verkaufshit.

Der Preis fiel allmählich von 479 auf 99 Euro

Doch von Perfektion war natürlich noch nicht zu sprechen, vor allem der Controller der ersten Xbox geriet schnell in die Kritik der Spieler und Experten: Er fiel ganz einfach zu wuchtig aus. Microsoft setzte nach und erschuf ein schlankeres Kontrollgerät, das den Ansprüchen der Nutzer besser genügte. Ob mit großem oder kleinem Controller: Die ersten Xbox-Fans vergnügten sich mit Games wie "Dead or Alive 3", "Halo: Kampf um die Zukunft" und "Project Gotham Racing". Wer sich diesen Spaß leisten wollte, musste aber zunächst gewohnt tief in die Tasche greifen: Der Startpreis lag in Deutschland bei ganzen 479 Euro, den die ersten übereifrigen Zocker dann auch zahlten, nicht wissend, dass der Preis nach sechs Wochen bereits auf 299 Euro fallen sollte.

Im Sommer 2004 war der jetzt nicht mehr ganz so neue Newcomer bereits für 149 Euro zu haben, eine Angleichung an den Preis der konkurrierenden Playstation 2 von Sony. Vier Jahre nach dem Start neigte sich die Ära der ersten Xbox dem Ende zu: Im November 2006 fand der Ausverkauf für 99 Euro statt, die Spieleproduzenten stellten sich mit ihren neuen Games auf das Nachfolgemodell Xbox 360 ein.

1 Milliarde Verlust durch Nachbesserungen an der Xbox 360

Ende 2005 eroberte die Xbox 360 zuerst die USA, dann Europa und anschließend Japan. Auf die Playstation 3 musste die weltweite Gamer-Gemeinde aufgrund von Blu-Ray-Problemen ein ganzes Jahr länger warten, der frühe Start brachte Microsoft einen großen Marktvorteil. Die Premium-Edition der Xbox 360 enthielt eine Zusatzfestplatte mit 20 GB Speicher, ein Headset, ein Ethernet-Kabel, eine Fernbedienung und einen praktischen, kabellosen Controller. Die Nachfrage explodierte geradezu, sodass bei eBay bald tausende Konsolen zum überhöhten Preis angeboten wurden. Aufgrund von Hardware-Problemen gab eine große Anzahl der Geräte allerdings recht schnell ihren Dienst auf: Sie mussten von Microsoft nachgebessert werden, was zu herben finanziellen Verlusten von etwa 1 Milliarde Dollar führte.

Online-Zwang und Gebrauchtspielesperre kamen nicht so gut an

Als direkte Konkurrenz zur Playstation 4 trat die Xbox One ab November 2013 ihren Siegeszug an, obwohl die erste offizielle Vorstellung eher als Marketing-Desaster zu bezeichnen war. Die User wollten weder die geplante Gebrauchtspielesperre noch den von Microsoft gewünschten ständigen Online-Zwang – beide Funktionen wurden nach anhaltendem Shitstorm der Gamer dann letztlich deaktiviert. Bereits mit der Xbox 360 hatte das inzwischen berühmte Kinect Einzug gehalten, das dem Nutzer die Möglichkeit verleiht, seine Konsole mittels Bewegung und Stimme zu steuern. Natürlich lag der Kinect-Sensor anfangs auch bei jeder Xbox One mit dabei, wurde mittlerweile aufgrund der geringen Nachfrage aber wieder entfernt. Nun steht allerdings eine neue Revolution vor der Tür: Auf der E3 im Juni dieses Jahres kündigte Microsoft das Erscheinen ihrer Xbox Scorpio an, um die es im Vorfeld bereits viele Gerüchte und wilde Spekulationen gab.

Virtual Reality steht mit Xbox Scorpio in den Startlöchern

Die 4K-Konsole soll mit einer gigantischen Bandbreite von 320 GByte/s jede Konkurrenz aus dem Feld schlagen, die Xbox One schafft es gerade auf knapp 70 GByte/s. Mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln eignet die Scorpio perfekt für die Darstellung detailreicher 3D-Welten, eine Verknüpfung mit der VR-Brille Oculus Rift ist denkbar. Ganz neue Sinneseindrücke warten also auf die gespannten Xbox-Fans, die sich auf eine Vielzahl neuer Spielmöglichkeiten mit ihrem hochgeschätzten Klassiker freuen: Nicht nur das typische Konsolen-Gaming dürfte mit der Virtual Reality neue Fahrt aufnehmen, auch andere Bereiche werden davon deutlich profitieren.

Wer beispielsweise gerne die Atmosphäre eines edlen Casinos genießt und sich dort dem Pokern widmet, kann dies demnächst von zu Haus aus tun, ganz bequem nach Feierabend. Dann wird nämlich das Wohnzimmer zur dreidimensionalen Spielbank und der Kinect-Sensor setzt die Bewegungen des Zockers in echte Aktionen um. Durch den Einsatz von VR in Verbindung mit fortgeschrittener Aufnahme-Technik können dann auch die Poker-Spieler sich fast wie in Echt gegenübersitzen. Spätestens jetzt sollten alle Spieler grundlegende Poker-Strategien beherrschen, denn ein ungeübtes Pokerface wird jeden Bluff schnell verraten. Zugegeben, dies ist im Moment ein reines Gedankenspiel, das sich aber mit großer Gewissheit bewahrheiten wird! Und dabei handelt es sich nur um eine Branche, die von VR stark profitieren wird...

Virtuelle Reisen und digitaler Extremsport mit der neuen Xbox?

Mit ebenfalls hoher Wahrscheinlichkeit werden wir in unseren privaten Räumen demnächst auch virtuelle Reisen unternehmen, die uns an entfernte und exotische Orte der Erde entführen. Auf dem 3D-Display mit Panoramablick erscheint dann der Himalaya, die Kalahari oder der Urwald rund um den Amazonas. Entweder wandern wir zu Fuß durch herrliche Landschaften oder beschauen uns die Welt aus der Perspektive eines Drachenfliegers. Dabei haben wir beispielsweise die Möglichkeit anzuhalten, um einen bestimmen Anblick intensiver zu genießen oder uns in aller Ruhe in alle Richtungen umzusehen. Der Kurzurlaub im Wohnzimmer wartet schon!

Wer die Spannung und Aufregung liebt, wird in der Virtual Reality zum Bungy-Jumper, zum Wingsuit-Flyer, Extrem-Mountainbiker oder Klippenkletterkünstler. Auch das nervenaufreibende Base-Jumping lässt sich in der virtuellen Realität ganz gefahrlos ausprobieren, ebenso wie das Seiltanzen über einem tiefen Abgrund oder das Tauchen mit Haien. Sicher wird den Softwareherstellern zu diesen Themen in Zukunft noch einiges Überraschendes einfallen, zum Release der Xbox Scorpio Ende 2017 beginnt die Reise in die Zukunft!

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