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Heute vor 10 Jahren - Die Drachen sind los

07.04.2021 / 13:52 Uhr / Marc Friedrichs

Während das EA-Studio BioWare in der jüngeren Vergangenheit eher in unruhigen Gewässern unterwegs ist, gab es auch mal eine Blütezeit, in der Spieleperlen wie "Dragon Age" entstanden sind. In unserer Reihe "Heute vor 10 Jahren" werfen wir einen Blick zurück.

"Dragon Age: Origins" aus dem Jahre 2009 war eine solche Perle. Im Gegensatz zu früheren Rollenspielen aus dem Hause BioWare basierte der Titel erstmals nicht auf einer Variante des klassischen Dungeons-and-Dragons-Regelwerks und konnte damit Spieler und Tester überzeugen. Die Stärken lagen in der Story, der Charakterdarstellung und in gelungenen Rollenspielaspekten wie der Charakterentwicklung und dem Regelwerk.

2011 erschien dann die direkte Fortsetzung: "Dragon Age 2". Unser Test zum Spiel ging genau vor 10 Jahren, am 7. April 2011, online. Der Titel erzählt die Geschichte von "Origins" nicht weiter, sondern liefert eine eigenständige Story, weshalb man den Erstling zum Verständnis nicht gespielt haben muss. Allerdings bietet "Dragon Age 2" die Möglichkeit, den Spielstand des Vorgängers zu importieren, was ein paar Auswirkungen auf Dialoge und die Rollen bestimmter Spielfiguren hat.

"Dragon Age 2" handelt von Hawke und wird in einem Zeitraum von sieben Jahren von dessen ehemaligen Begleiter Varric erzählt. Hawke muss mit seiner Mutter und zwei Geschwistern aus seinem Dorf fliehen, welches von der Dunklen Brut zerstört wurde. Die Flucht führt in die Stadt Kirkwall, wo die Familie auf einen Neubeginn hofft. Um überhaupt in die Stadt hineingelassen zu werden, muss sich Hawke als Söldner und Schmuggler verpflichten, doch auch danach lebt die Familie noch in Armut. Hawke übernimmt Aufträge, die ihm allmählich die Stadt als soziales Pulverfass und vor allem ihre Probleme näherbringen.

Am Ende kann "Dragon Age 2" zwar nicht ganz mit "Origins" mithalten, welches die Latte aber auch enorm hoch gehängt hat. Das Kampfsystem wurde stark vereinfacht und vor allem die Spielwelt bietet weniger Abwechslung als noch der Vorgänger, weil Teil 2 zu großen Teilen nur in der Stadt Kirkwall spielt. Auch die Rollenspielelemente wurden im direkten Vergleich reduziert, was aber wiederum der Tatsache geschuldet ist, dass der Titel eher einen Fokus auf den Massenmarkt hat und somit auch Actionfans ansprechen will, wie unser damaliger Kollege Christian Lamprecht in seinem Test schreibt. Das Spiel bietet demnach spannende Action, einen großen Umfang und eine gute Story mit toll synchronisierten Dialogen.

Wer sich von "Dragon Age: Origins", "Dragon Age 2"  als auch dem dritten Teil "Dragon Age: Inquisition" (2014) ein Bild machen möchte, kann alle drei Spiele Dank der Abwärtskompatibilität auch auf den aktuellen Xbox-Konsolen spielen - mit dem Xbox Game Pass Ultimate bzw. EA Play sogar kostenlos. "Dragon Age 4" befindet sich aktuell in Entwicklung. Wann das Spiel erscheint, ist derzeit noch nicht bekannt.

Link: Dragon Age 2 im Test

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