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Jetzt ist es amtlich - Die Xbox ist ein Verlustgeschäft

07.05.2021 / 08:55 Uhr / Marc Friedrichs

Derzeit liefern sich Epic Games und Apple in den USA vor Gericht eine Schlacht, die es in sich hat. Epic beschwert sich über die unverhältnismäßig hohe "Apple-Steuer" für Verkäufe im App Store, Apple sieht das naturgemäß völlig anders.

Apple möchte an jedem Verkauf in seinem Store gut mitverdienen und verlangt daher eine Umsatzbeteiligung in Höhe von bis zu 30 Prozent. Die Argumentation: man sorge für die Infrastruktur und Nutzer, die diesen sog. "Walled Garden" nicht wollen, können sich ja bspw. ein Android-Gerät kaufen. Und überhaupt: andere Plattformen verlangen gleiche bzw. ähnlich Gebühren, wobei es bei Android und Windows immerhin die Möglichkeit des Sideloadings gibt, bei der man auf andere Quellen als den hauseigenen Store zurückgreifen kann.

Was das hier bei Xbox Aktuell zu suchen hat? Nun, auch Microsoft hat auf der Xbox ein geschlossenes System, bietet wie Apple keine Möglichkeit, Downloads abseits des offiziellen Xbox Stores zu tätigen, und verlangt am Ende ebenfalls rund 30 Prozent Gebühren für Verkäufe.

Daher hat Epic Games jetzt Microsoft in Form von Lori Wright, Xbox Business Development Vice President in der Xbox-Sparte, als Zeugin vor Gericht geladen - und die hat dann das bestätigt, was eigentlich schon jeder wusste: Konsolenhardware ist ein Minusgeschäft.

Wie Wright ausführte, verdiene man an einer verkauften Konsole keinen Cent: "Wir verkaufen die Konsolen mit Verlust." Und auf die Frage von Epic-Anwalt Wes Earnhardt, ob man denn jemals Profit mit dem Verkauf einer Xbox gemacht habe, folgte ein kurzes, aber klares "Nein".

Epic Games spielt dies natürlich in die Karten, denn es zeigt, dass man Konsolen und iPhone bzw. iPad nicht vergleichen kann. Bei der Xbox nimmt man einen Verlust in Kauf, der durch die Einnahmen über den Store gewissermaßen subventioniert wird. Apple verdient dagegen schon beim Hardwareverkauf ordentlich und bekommt die 30 Prozent Store-Abgabe noch oben drauf. Würde Microsoft den Xbox Store öffnen, würde das Geschäftsmodell in sich zusammenfallen. Was bei Apple also ein Verstoß gegen Kartellrecht bzw. Ausnutzung eines Monopols sein könnte, trifft bei Konsolenherstellern eher nicht zu.

Wie der Richterspruch im Prozess am Ende auch ausfallen mag, eines ist schon jetzt sicher: die unterlegene Partei wird garantiert in Revision gehen. Der Fall Epic Games vs. Apple wird uns also wohl noch länger begleiten.

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