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Section 8
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Section 8 - Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle

21.07.2009 / 09:42 Uhr / Marc Friedrichs

Auf den von Kriegen erschütterten Planeten der Zukunft steht der größte Kampf der Menschheit unmittelbar bevor. Die Eliteeinheit der 8. Gepanzerten Infanteriedivision mit Spitznamen Section 8 rüstet zum Himmelfahrtskommando gegen eine aggressive Splittergruppe. Wir sind für euch aus 15.000 Fuß Höhe auf das Schlachtfeld gesprungen. Ob "Section 8" von den TimeGate Studios im September 2009 das Shootergenre neu definiert oder ob eher Einheitskost geboten wird, erfahrt ihr in unserer Vorschau.

In der fernen Zukunft hat die Menschheit ihr Hoheitsgebiet weit über die Grenzen der Erde hinaus ausgedehnt und Kolonien in den verschiedensten Sonnensystemen aufgebaut. Doch neben den Ungewissheiten des unendlichen Weltalls lauert die Gefahr vor allem aus den eigenen Reihen. Eine Gruppe abtrünniger Menschen, auch bekannt als "Arm des Orion", will ihre territorialen Ansprüche am Rande der erforschten Sternensysteme ausweiten und hat dabei die schwächerern Erdkolonien ins Visier genommen. Die Antwort des Systems erfolgt auf dem Fuße: die berühmt-berüchtigte 8. Gepanzerte Infanteriedivision bekommt den Spezialbefehl, die Widerstandsnester der Rebellen auszuheben und wieder für Ruhe im Universum zu sorgen. Die Schlacht kann also beginnen...

Die Soldaten der Section 8 sind nicht nur harte Burschen, sondern auch unzuverlässig – zumindest was die mentale Stärke angeht. Sie wurden allesamt aus ihren bisherigen Trupps geworfen und in dieses Sammelbecken durchgeknallter Elitekämpfer gesteckt. Bereit für Aufträge, die sonst keine andere Einheit übernehmen würde.

"Section 8" bietet drei Spielmodi: Kampagne, Schnelle Action und Mehrspielermodus für bis zu 32 Spieler. Letzterer ist eindeutig das Herzstück des Spiels, doch dazu später mehr. Die Einzelspielerkampagne beinhaltet gewohnte Kost, in der man immer tiefer in die Geschichte der interstellaren Zivilisation eintaucht und eine Menge Gegner vor die Flinte bekommt. Durch den Einsatz verschiedenster Waffen und taktischer Kriegsführung gilt es, immer anspruchsvollere Missionen zu meistern. Wer es dagegen einfach nur krachen lassen will, kann sich offline ein Instant-Action-Game zu Gemüte führen. Die ständig steigende KI und Kombinationsmöglichkeit der Missionsziele sorgt dafür, dass sich der Spieler auf allen Multiplayer-Maps nahezu unendlich austoben kann.

Das Gameplay ansich lässt sich am besten am Multiplayer beschreiben, denn hier gibt es zahlreiche Innovationen, die das Spiel interessant machen. In der weitläufigen Landschaft mit nahtlosen Gebietsgrenzen kämpfen die Teams darum, auf jeder Map zwei bis fünf strategische Kontrollpunkte unter ihre Kontrolle zu bekommen. Dabei ermöglichen die Steuerung der Kontrollpunkte individuelle Vorteile, wie beispielsweise die Kontrolle der Raketenabwehr, um die eigenen Ziele schneller zu erreichen. Für alle erfolgreichen Aktionen und natürlich die gewonnenen Partien gibt es reichlich Punkte, die in einem detaillierten Ranglistensystem online abgelegt werden.

Entscheidungen müssen aber nicht nur während der Partien selbst, sondern vor allem auch schon im Vorfeld getroffen werden. Den Spielern steht dazu ein Konfigurator zur Verfügung, mit dem eine Rüstung gewählt, das eigene Team formiert und der Spawn-Punkt festgelegt werden können. Zunächst kann sich der Spieler eine eigene Rüstung inklusive Waffen und Extras, das so genannte Loadout, zusammenstellen. Es stehen zwar auch schon vorgefertigte Modelle für Anfänger zur Verfügung, die aufgrund ihrer Ausstattung für bestimmte Einsätze besonders geeignet sind, aber je nach Vorliebe kann der Spieler sich sein ganz individuelles Loadout zusammen stellen, ohne auf irgendwelche Klasseneinteilungen Rücksicht nehmen zu müssen. Primär- und Sekundärwaffen können genauso individuell bestimmt werden wie Sonderausrüstung (Granaten, Medikit, Reparturset etc.) oder spezielle Fähigkeiten des Kampfanzugs in Sachen Panzerung oder Schnelligkeit.

Einzelne Rüstungsteile können dabei im Kampf beschädigt werden, und müssen dann vor der nächsten Partie ausgetauscht beziehungsweise repariert werden. Die Reparatur kann teilweise auch im Spiel selbst erfolgen. Insgesamt ist das Konfigurationssystem relativ flexibel und ermöglicht den permanenten Wechsel verschiedenster Elemente, um mit den Möglichkeiten der Loadouts experimentieren zu können. Wer noch mehr ins Detail gehen möchte, kann auch noch gesammelte Erfahrungspunkte in die Verbesserung von Fähigkeiten wie Schnelligkeit oder Treffsicherheit stecken.

Recht einzigartig ist die Art und Weise, wie der Spieler jede Partie beginnt. In einer Übersichtskarte kann ein beliebiger Punkt auf der Map angewählt werden, zu dem die Spielfigur nach dem Sprung in Echtzeit und First-Person-Perspektive aus einem Flugzeug in 15.000 Fuß Höhe fliegt - die ODST aus "Halo" lassen grüßen. Dabei kann der Spieler theoretisch überall landen und auch das Bremsverfahren manuell einleiten. Allerdings muss er auf die Position und Verteidigungsanlagen der Feinde achten. Wer im Einzugsgebiet eines Flugabwehrgeschützes zu Boden rast, wird dort nur in den seltensten Fällen lebend ankommen.

Einmal im feindlichen Gebiet gelandet, warten unterschiedliche Aufgaben auf die Elitesoldaten. Die grundlegenden Match-Prinzipien werden übernommen. Es geht darum, den Gegner auszuschalten und taktisch wichtige Orte unter die eigene Kontrolle zu bekommen. Als Extra warten bei "Section 8" zusätzlich die so genannten Dynamic Combat Missions (DCM) auf die Spieler. Dieses System ermöglicht eine Veränderung des aktuellen Spielverlaufs auf Basis der getroffenen Entscheidungen und Fortschritte. So können je nach Vorlieben des Teams neue Aufgaben wie zum Beispiel Eskortieren, Zerstören oder Verteidigen auf die Teams zukommen. Ob diese DCMs im ganzen Team, von einem Squad oder sogar einem einzelnen Soldaten gelöst werden, hängt ganz von den Entscheidungen der Spieler ab. Wichtig ist lediglich, dass man diese Missionen abschließt und man sich vom Gegner keine Konter einfängt.

Ein weiteres Gameplay-Element für die dynamische Spielentwicklung sind die individuell anforderbaren Fahrzeuge und Waffensysteme. Diese so genannten Strategic Asset Deliveries (SAD) sorgen dafür, dass der Spieler ohne großen Aufwand Verstärkung jeglicher Art anfordern kann. Die im Spiel über ein spezielles Interface bestellten Geräte werden von einem Raumgleiter angeliefert und an einer vom Spieler festgelegten Stelle abgesetzt. Die Lieferungen können, soweit Platz vorhanden ist, frei auf der Map platziert werden, so dass der Spieler jederzeit auf das aktuelle Spielgeschehen reagieren und seine Strategie anpassen kann. Zu den SADs gehören zum Beispiel Flaggeschütze, Panzer oder ein spezieller Heavy-Armour-Kampfanzug in den der Spieler wie in einen Mech hineinschlüpfen kann.

Link: Section 8 Trailer


1 Fazit

Detailseite: Alle Infos zum Spiel
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Kommentare

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Marc
DU kannst LESEN? Wow... ^^

27.07.2009 / 13:17 Uhr / Marc

Master_leo_chief
Wow schöner Preview, habs geschafft ihn ganz durch zu lesen !

22.07.2009 / 19:12 Uhr / Master_leo_chief

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