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Aaru's Awakening
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Aaru's Awakening - Der Sonne Morgenstrahl weckt alle Kreatur

19.06.2015 / 09:17 Uhr / Jens Fischer

Es muss nicht immer 8-Bit-Look sein in der Indie-Welt. Der ID@Xbox-Titel "Aaru's Awakening" setzt stattdessen auf einen schönen Zeichenstil und eine mystische Geschichte. Der 2D-Plattformer verspricht außerdem spannende Rätsel rund um das Element Teleportation, welches der Titelheld Aaru beherrscht. Ob diese Kombination einschlägt oder nicht, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Wie bereits erwähnt, fällt "Aaru's Awakening" zunächst einmal durch den Zeichenstil auf. Das gesamte Spiel wirkt wie handgezeichnet und bietet damit eine faszinierende Optik, die man selten sieht. Auf diese Weise wird auch sehr passend die Geschichte präsentiert. Darin geht es um vier mächtige Wesen: Morgendämmerung, Tag, Abend und Nacht, die jeweils wechselnd über die Welt Lumenox herrschen - ein Frieden, der nach langen Kriegen ausgehandelt wurde und nun zu zerbrechen droht. Um dies zu verhindern, schickt der Morgen seinen Krieger Aaru durch die drei anderen Reiche, um letztlich die Nacht einzudämmen. Diese Geschichte wird von einem englischen Erzähler beim Übergang zwischen den verschiedenen Welten erzählt und ist leider ab der ersten Sekunde vorhersehbar.

Insgesamt gibt es logischerweise vier Bereiche, wobei der erste drei Tutorials beinhaltet und die anderen je vier Level und einem Bosskampf. Die Level hängen nicht tatsächlich zusammen sondern unterscheiden sich hauptsächlich hinsichtlich der Farbgebung. Jedes Level dauert je nach Fähigkeit des Spielers eine halbe bis zehn Minuten. Die Bestzeiten in den Ranglisten liegen in der Regel unter einer Minute, bei den Bossen bei unter zwei Minuten. Damit ist schon einmal der zeitliche Rahmen für das Spiel ziemlich niedrig gesteckt, sofern man nicht den Wunsch hat, sich in etlichen Versuchen in der Rangliste nach oben zu kämpfen. Wie lange man pro Level braucht, entscheidet letztlich auch über die Bewertung mit Bronze, Silber oder Gold, die für die Erfolge wichtig ist, sonst jedoch keine besondere Bedeutung hat. Zudem kann man sich sicherlich viel Zeit mit dem Hardcore-Modus vertreiben, bei dem man das Spiel ohne Checkpoints angehen kann. Eine Aufgabe für Wahnsinnige.

Letzten Endes kommt einem die Spielzeit deutlich länger vor, da man so häufig stirbt. Das Spiel verzeiht nämlich kaum Fehler, setzt aber zum Glück benutzerfreundliche Checkpoints. Man kann in der Luft einen Sprung ausführen und damit bestimmte Wände durchschlagen. Das Teleportieren ist aber das Hauptelement des Spiels. Man verschießt eine Kugel, die von Wänden abprallt und von der Schwerkraft beeinflusst wird, wobei man die Kraft des Schusses steuern kann. Per Knopfdruck kann man sich dann zum Standort der Kugel teleportieren und so Gefahren umgehen und Engstellen durchqueren. Befindet sich die Kugel zu diesem Zeitpunkt auf einem Gegner, kann man diesen durch den Teleport besiegen. Berührt man die Feinde auf andere Weise, stirbt man hingegen. Und man stirbt mit Sicherheit oft im Spielverlauf, denn man hat oft wenig Zeit, um sehr passgenau zu teleportieren, muss gleichzeitig auf Aaru und die Kugel achten. Hinzu kommt, dass man oftmals den Hintergrund nur schwer von den Hindernissen unterscheiden kann und man keinen Überblick über die Level bekommt, da die Kameraperspektive sehr nah dran ist an Aaru. Auch die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig, kann aber komplett nach Wunsch verändert werden.


1 Fazit

Detailseite: Alle Infos zum Spiel
Download: Xbox Store

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19.06.2015 / Der 2D-Plattformer im Test

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