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Devil May Cry 4
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Devil May Cry 4 - Die Macht des Bösen

29.02.2008 / 11:52 Uhr / Julian Riefsdahl

Die Marke Devil May Cry steht für stylische Action in stilvoller Inszenierung. Erhältlich war das Spiel bis jetzt nur für die Sony-Systeme, doch nun mit der Fortsetzung des 3. Teils, werden auch andere Welten erobert, weswegen ab sofort auch Besitzer von PC und Xbox 360 in den Genuss kommen. Über letztere Version wollen wir euch einen Bericht erstatten und die Stärken sowie Schwächen des Spiels genau unter die Lupe nehmen. Ob der 4. Teil den Vorgängern gerecht wird und was er neues bietet, erfahrt ihr in unserem Test.

Wie jeder Teil der beliebten Serie, wird auch der 4. durch ein eindrucksvolles Intro eingeleitet. In diesem werden die Entwickler und der Beginn der Story vorgestellt. Wie bei den meisten Spielen dieses Genres, ist auch die Story von Devil May Cry 4 recht simpel gestrickt: Zu Anfang seht ihr wie "euer Hochwürden" (welcher eine sehr wichtige Rolle in der Story trägt) eine Rede über Gott und die Welt hält. Neben euch, dem Spielheld Nero, befinden sich außerdem ein paar dutzend Gläubige in der Kirche, welche dem Hochwürden zuhören. Dann jedoch kommt plötzlich aus dem Nichts jemand von der Decke gestürzt und sticht den Vortragenden nieder. Verzweifelt läuft die Menge umher und flieht schließlich. Wie man nur unschwer erwarten kann, ist es nun an euch, sich um den Eindringling zu kümmern. Hier beginnt bereits das Tutorial, in welchem euch die Grundlagen des Spiels näher gebracht werden. So lernt ihr wie man schießt, blockt und mit dem Schwert angreift. Solltet ihr das Tutorial erfolgreich beenden, kommt anschließen eine gerenderte Sequenz, in welcher der Attentäter flieht. Wer genau dieser war, stellt sich im Laufe der Story heraus. Hierzu wollen wir jedoch nicht zu viel verraten.

Wenn ihr Devil May Cry 4 zum ersten Mal in eure Xbox 360 legt, habt ihr die Auswahl zwischen zwei Schwierigkeitsgeraden. Zum einen ist dies "Mensch", welcher mehr für die Anfänger unter euch geeignet ist und zum anderen "Teufelsjäger", welcher bereits mehr von euch abverlangt. Sobald ihr den Titel zum ersten Mal durchspielt, schaltet ihr neue Stufen frei, für welche man jedoch schon sehr mit dem Spiel vertraut sein muss.

In Sachen Grafik braucht sich Devil May Cry 4 nicht zu verstecken, denn was hier an Effekten geboten wird, sucht derzeit vergeblich nach seines gleichen. Auch die gerenderten Zwischensequenzen sind sehr schön in Szene gesetzt. Ebenso kam es bei dem Test auch zu keinen Ruckeleinlagen. Beim Leveldesign hat sich Capcom ebenfalls ins Zeug gelegt: So bewegt ihr euch durch vereiste Schlösser, dunkle Wälder oder aber auch Untergrundlabore. Bei der Sprachausgabe muss man sich leider mit einer englischen zufrieden geben, es gibt lediglich deutsche Untertitel.

Falls ihr die Moves noch nicht so richtig drauf habt, gibt es hierfür die Option des automatischen Modus. Hier braucht ihr lediglich simple Knopf Kombinationen drücken, um komplizierte Angriffe auszuführen. Außerdem wird euch bei jedem neuen Objekt oder einer neuen Situation alles genau erklärt. So könnt ihr die durch besiegte Gegner oder eingesammelten roten Kugeln dazu benutzen, um neue Objekte wie beispielsweise grüne Sterne, welche euch mehr Energie im Kampf geben, zu kaufen. Neben diesen grünen Sternen gibt es außerdem noch Objekte, die euch verlorenes Leben zurückgeben oder die Gegner während des Kampfes stark schwächen. Abgesehen von den roten Kugeln gibt es außerdem die toten Seelen. Diese sind ein wichtiger Bestandteil des Spieles, da ihr euch mit diesen neue Fähigkeiten freischalten und eure Waffen aufwerten könnt. Hierbei gilt, umso mehr Gegner ihr umbringt, desto mehr tote Seelen hagelt es. Außerdem werdet ihr am Ende einer Mission nach der gebrauchten Zeit, Rang des Stils und der Anzahl der gesammelten Kugeln bewertet. Dies alles zusammen ergibt folglich die Endnote, welche als D, C, B, A oder S ausfallen kann, wobei letzteres die Beste Note ist.

Abzüge in der Wertung des Spieles jedoch gibt es in der Hinsicht, dass man oftmals nicht weiß, wo man hin muss. So wird oft von einem verlangt, dass man sich allein anhand einer Sequenz den nächsten Schritt erschließt. Hier hätte man eventuell eine kleine Übersicht der Objekte geben können. An Vielfalt von Waffen fehlt es Devil May Cry 4 jedoch nicht. Zwar könnt ihr mit Nero lediglich eine Schusswaffe und zwei Schwerter benutzen, allerdings werdet ihr das Spiel nicht nur mit eben genannten Helden bestreiten. Denn gegen Ende der Story trefft ihr erneut auf den mysteriösen Attentäter und er wird die Rolle als spielbaren Charakter einnehmen. Sobald ihr mit ihm loslegt, bekommt ihr für jeden erledigten Bosskampf neue Waffen. Das heißt im Klartext, dass ihr die ganze mit Nero durchgespielte Story ein erneutes Mal mit dem neuen Helden durchkauen dürft, um in der Anfangsstadt wieder anzukommen.


1 Fazit

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