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Lost: Via Domus
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Lost: Via Domus - Die Suche nach dem Heimweg

05.03.2008 / 11:56 Uhr / Julian Riefsdahl

Lost ist bereits eine weit verbreitete Serie, die sich nicht nur in den USA an größter Beliebtheit erfreuen darf. Denn auch in Deutschland verfolgen viele tausende Zuschauer die geheimnisvolle Serie mit Spannung. Geheimnisvoll ist dabei ein wichtiges Merkmal der Serie, was eben diese unter anderem so besonders macht. Ob das Spiel zur Serie ebenfalls an die Dramatik und Spannung herankommt oder ob es nur eine weitere vieler schlechten Serien-, bzw. Filmumsetzungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Lost: The Game fängt dort an, wo es auch die Serie tat. Das besondere dabei ist jedoch, dass ihr das komplette Spiel aus der Sicht einer Person erlebt, die in der Serie bis dato nie vorkam. Und genau dies ist einer der Punkte, welche das Spiel auch für jene interessant macht, die die Serie in und auswendig kennen. Allerdings sei gesagt, dass jeder andere, der die Serie noch nie gesehen hat, lieber gleich die Hände davon weg lassen sollte, da sich das Spiel eindeutig an Serien-Kenner richtet. Für jene ist die Story, in die der Spieler regelrecht geworfen wird, viel zu komplex und unschlüssig.

Zu Anfang befindet ihr euch im Oceanic Flug 815, in dem sich auch die restlichen bekannten Charaktere befinden. Nach kurzer Zeit zerbricht das Flugzeug in zwei Hälften. Die eine landet in der Inselmitte, die andere am Strand. Ihr seid verstreut in der Nähe des Strandes gelandet und sucht nun nach dem Weg zu den anderen. Auf diesem Weg seht ihr immer wieder eine Frau, welche euch im Übrigen auch im weiteren Verlauf des Spieles begegnen wird. Wer diese Frau allerdings ist, wollen wir natürlich nicht verraten.

Nachdem ihr mit ihrer Hilfe zum Strand gelangt seid, stellt sich nach einem kurzen Gespräch mit Jack heraus, dass ihr an einer Amnesie leidet. Nun ist es während des ganzen Spieles eure Aufgabe, euch wieder an eure Identität zu erinnern.

Zum einen ist euch ein Mann, dem ihr bereits im Flugzeug begegnet seid, auf den Fersen und verlangt einen bestimmten Fotoapparat von euch. Zum anderen werden die anderen Gestrandeten wie Jack, Sayid oder Hurley immer misstrauischer was bestimmte Sachen angeht, die über euch aufgedeckt werden.

In Sachen Gameplay kann man Lost: The Game eindeutig in die Kategorie "Adventure" einordnen. Die meiste Zeit verbringt ihr damit, mit Leuten zu sprechen, um neue Sachen herauszufinden oder Rätsel zu lösen. Oftmals steht ihr aber auch vor Rätseln, die ohne Serienkenntnis nur sehr schwer oder durch pures Raten zu schaffen sind. Eine Stärke des Spiels ist aber eindeutig die Technik. Die Grafik ist sehr detailliert und man kann gut erkennen, welcher Pixelhaufen welchen Charakter darstellen soll. Zudem sind die Lichteffekte der Waldabschnitte ein echter Augenschmaus.

Ebenso in Sachen Sound: Effekte kommen gut rüber und die original Synchronstimmen sollten auch den letzten Fan zufrieden stellen. Abzüge in der Wertung gibt es in Hinsicht auf die Spielzeit. Diese beträgt, wenn man sich nicht allzu dumm anstellt, höchstens zwei Tage - vielleicht sogar weniger. Kleiner Trost: Auch wenn die Story recht kurz ist, findet sich dort für Insider das ein oder andere Easter Egg.


1 Fazit

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