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RacePro - Der neue Simulationskönig?

28.02.2009 / 18:07 Uhr / C. Phiesel

Zugegeben: Die Simulationsfans unter den Konsolenspielern wurden in letzter Zeit nicht gerade verwöhnt, was gute Rennspiele anbelangt. Natürlich gab es in der Vergangenheit Games wie "Forza Motorsports", welches mit seinem zweiten Teil für die Xbox 360 die Messlatte für die Konkurrenz sehr hoch gesetzt hat. Die Macher von "RacePro", die auf dem PC bereits Meilensteine wie die "GTR"-Reihe abgeliefert haben, wollen genau an diese Messlatte heran. Ob sie diese Hürde mit ihrem Simulationsracer nehmen konnten, erfahrt ihr in unserem Test.

Der Karrieremodus von "RacePro" ist schnell erklärt: Ihr seid Rennfahrer. Eure Aufgabe besteht darin, so viele Verträge wie nur möglich an Land zu ziehen und euch einen Rennstall zu suchen, für den ihr das Gummi auf der Strecke lasst. Erledigt ihr einen Vertrag mit seinen Bedingungen, so habt ihr ein weiteres Fahrzeug freigeschaltet, welches ihr von nun an im Meisterschaftsmodus verwenden könnt. Daher ist es empfehlenswert, zunächst die verschiedenen Verträge zu erfüllen, um mit einer ausreichenden Bandbreite an Fahrzeugen im Meisterschaftsmodus starten zu können. Hierbei gibt es verschiedene Klassen. Ihr beginnt in Klasse A und steigert euch dann mit den folgenden Klassen. Je höher die Klassen, umso schöner und schneller sind die Boliden, die ihr über die Strecke manövrieren dürft. An sich aber eigentlich keine große Innovation.

Anders sieht es da schon mit den anderen Spielmodi in "RacePro" aus. Zum einen der bereits angesprochene Meisterschaftsmodus. In diesem könnt ihr zwischen 19 verschiedenen Klassen wählen, in welchen ihr antreten dürft. Jedoch müsst ihr die Fahrzeuge zuvor im Karrieremodus freigeschaltet haben, um hier an einer Meisterschaft der jeweiligen Klasse antreten zu können. Habt ihr euch nun für eine Klasse entschieden, geht es rauf auf die Piste. Kurz vorher könnt ihr euch noch eine Farbe für euren Boliden aussuchen und die Anzahl der Runden als auch der KI-Gegner bestimmen. Im Meisterschaftsmodus ist es üblich, auf dem Schwierigkeitsgrad "Profi" zu spielen. Die zwei weiteren Einstellungen, den "normalen" und "Neulings"-Schwierigkeitsgrad gibt es hier nicht. Im Verhältnis betrachtet, ändert sich mit der Einstellung des Schwierigkeitsgrades aber auch nicht sonderlich viel. Abgesehen davon, dass Fahrhilfen wie beispielsweise die Traktionskontrolle oder das ABS verringert oder ganz und gar abgeschaltet werden, gibt es keine relevanten Unterschiede der Schwierigkeitsgrade. Die KI der Gegner bleibt zumindest immer gleich.

Wie jedes gute Rennspiel bietet auch "RacePro" einen Onlinemodus. Zum einen könnt ihr euch fernab von Rankingtabellen und Wertungen mit bis zu elf weiteren Spielern weltweit in der Mitspielersuche messen. Ist euch das nicht genug, dann tretet in einen Ranglistenspiel gegen Gleichgesinnte an und schafft den Sprung auf die Weltrangliste nach ganz oben. Außerdem könnt ihr gemeinsam mit Freunden aus eurer Freundesliste in privat eingerichteten Räumen spielen.

"RacePro" hat aber noch weitaus mehr zu bieten, als nur einen Karriere- bzw. Meisterschaftsmodus. In den Zeitangriffmodus könnt ihr eure Bestzeiten auf den verschiedenen Strecken verbessern. Nach jeder Runde erscheint ein so genannter "Ghost". Dieser ist euer Ebenbild und zeigt, wie ihr in eurer vorherigen Runde gefahren seid. Der Ghost ist der perfekte Ansporn für den Spieler, um die vorher aufgestellte Rundezeit zu toppen. Wer keinen Wert auf eine solche Art von Gesellschaft legt, der kann das Ghost-Car auch ganz einfach ausschalten. Wenn das Ghost-Car eurer Meinung nach eine perfekte Runde abgelegt hat und ihr auch später auf dieses zurückgreifen wollt, dann speichert ihr es einfach, um es für spätere Runden zu verwenden.

Ein äußerst witziger Spielmodi ist das so genannte "Hot Seat"-Rennen. Hierbei handelt es sich um einen Offlinemodus, den ihr nur gemeinsam mit einem Freund bewältigen könnt. Entweder tretet ihr gegen oder mit eurem Freund gegen KI Gegner an. Das Spiel beginnt. Mhmm... kein Splitcreen? Was ist hier los? Hat das Spiel etwa vergessen, dass wir zu zweit spielen wollen? Nein, im Gegenteil. Bei Hot-Seat dreht es sich darum, den Fahrersitz während des Rennens mehrmals schnell zu wechseln. So spielen Spieler 1 und Spieler 2 abwechselnd während eines Rennens. Das klingt verwirrend, ist aber durchaus ganz lustig. Habt ihr euch für ein Duell gegen euren Freund entschieden, so steuern beide Spieler abwechselnd ihre Fahrzeuge. Während einer der Spieler fährt, steuert das zweite Fahrzeug die KI. Ein Countdown von fünf Sekunden kündigt an, dass der zweite Spieler sich bereit machen soll, das Steuer in die Hand zu nehmen. Spielt ihr gemeinsam mit eurem Freund, so steuern beide Spieler abwechselnd ein Fahrzeug.

Hierbei kann es schon einmal dazu kommen, dass einer der Spieler den Einsatz verpasst und das geliebte Gefährt in der nächst besten Leitplanke landet. Je nach Schwierigkeitsgrad wird das Schadensmodell dabei unterschiedlich realistisch dargestellt. Mehrere Ausflüge in das Kiesbett und darüber hinaus haben zwar nach einer Kollision mit einem Hindernis spürbare Auswirkungen auf das Fahrgefühl, halten sich aber selbst nach dem hundertsten Zusammenstoß in Grenzen. Zudem hat das Schadensmodell seine Grenzen erreicht, sobald das Fahrzeug vorne und hinten deformiert ist. Abgesehen davon sehen die Fahrzeuge an sich im Originalzustand fantastisch aus. Nur wirken die Rennstrecken an sich etwas leblos. Zerstörbare Objekte in der Umgebung sind nur sparsam vorhanden und Zuschauer oder Streckenposten am Streckenrand sieht man nur äußerst selten und schlecht animiert. Nicht, dass es unbedingt notwenig wäre, eine Zuschauermenge am Streckenrand sehen zu können. Dennoch hätte das vielleicht ein wenig mehr Leben in die ansonsten müden Rennen gebracht.


1 Fazit

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Kommentare

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Patrick
hab das spiel selbst. das hat wirklich einige macken und die grafik ist auch mies.

04.03.2009 / 10:21 Uhr / Patrick

Jens
Ich sag ja auch nicht das der Test schlecht ist xD
Das mit der Grafik wundert mich nur etwas...

28.02.2009 / 23:47 Uhr / Jens

Master_leo_chief
Ich fand den Testbericht gut :D = D

Gute Arbeit


-Das mit der Grafik, naja die Ingame Grafik von den Trailern aus sah eigentlich recht ordentlich aus :p = P

28.02.2009 / 20:51 Uhr / Master_leo_chief

Jens
Hübsche Grafik?! Alle Test, dich ich bisher gelesen/gesehen haben, hielten die Grafik für mies... oO

28.02.2009 / 19:58 Uhr / Jens

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