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Fuel - Kampf ums Bezin

15.07.2009 / 08:43 Uhr / Kevin Dylong

Das Angebot an Offroad-Rennspielen für die Xbox 360 ist nicht gerade sehr umfangreicht, dennoch - oder gerade deswegen - versucht Publisher Codemaster neuen Wind in das Genre reinzubringen. Vor kurzem hat man nun "Fuel" veröffentlicht. Das Spiel strotz mit einer gigantischen Spielwelt von über 14.000 Quadratkilometern und wurde dadurch sogar in das Guinness Buch der Rekorde aufgenommen. Was sich hinter dem Titel verbirgt und ob alleine eine große Spielwelt ein Spiel gutaussehen lässt, erfahrt ihr im folgenden Test.

In "Fuel" wird euch die Auswirkung des Klimawandels bekannt gemacht. Ihr startet in einer Welt, in der Naturkatastrophen nur Nebenrollen spielen. Um das Ganze noch zu verschlimmern, wurde ein wichtiger Rohstoff begrenzt - das Öl. In "Fuel" müsst ihr wichtige Rennen meistern, um euch nicht an die Spitze der Rangliste zu katapultieren, nein ihr bezwingt eure Gegner mit Rennen, um an das Öl heranzukommen, welches in solch einer Situation schon lebensnotwendig ist. Das Ganze findet dabei in einer Spielwelt statt, die die größte ihrer Art ist. Ihr könnt nämlich stolze 14.000 Quadratkilometer mit euren Wagen befahren. Das ist zwar beeindruckend, macht "Fuel" deswegen aber nicht gleich zu einem besseren Spiel. Gerade deshalb, weil die Spielwelt leider eher öde und langweilig präsentiert wird. Prinzipiell ist diese Idee mit der großen Spielwelt durchaus positiv und bringt auch Freiheiten, anderseits bringt sie auch viele Schwächen mit sich. Zwar wird im Spiel der Tag- und Nachtwechsel präsentiert und natürlich die verschiedenen Landschaften, aber dies sind auch die einzigen Dinge, die ihr bei einer Fahrt zu Gesicht bekommt. Steuert man mit seinem Gefährt stundenlang durch die Szenerie, sieht man nichts anderes als Bäume oder Gebirge. Etwas mehr Abwechslung hätte hier gut getan. Doch so: Durch Naturkatastrophen zerstörte Häuser, überlebende Menschen... Fehlanzeige.

Aber auch in optischer Hinsicht, bietet "Fuel" nicht allzuviel. Wer im Besitz von "Pure" ist, weiß wie ein HD-freudiges Spiel aussehen sollte. Leider hat "Fuel" hierbei nicht gepunktet. Bleibt man mit seinem Kraftfahrzeug stehen und betrachtet die Spielwelt, bekommt jeder Grafik-Liebhaber ein Dorn ins Auge. Die Texturen der umherliegenden Gegenstände sind alles andere als ansehnlich und oftmals kommt das Problem auf, dass das Spiel nicht flüssig mit mindestens 25 FPS läuft. Anscheint wurde zu viel Speicher für die Spielwelt verbraucht, sodass sich dies negativ auf die Grafik auswirkt. Auch wenn der schöne Tag- Und Nachtwechsel vorhanden ist und die verschiedenen Landschaften für etwas Abwechslung sorgen, kann "Fuel" in Sachen Grafik nicht mit der Konkurrenz mithalten.

Auf den ersten Blick bieten zumindest die vielen Spielmodi Spaß. Doch auch hier haben die Entwickler etwas geschlampt. Das Angebot an Rennen ist zwar vorhanden, trotzdem gibt es immer wieder Schwächen, die sich im Karriere-Modus verbergen und für große Frustmomente sorgen. Bei Zeitrennen versucht man gierig jeden Zentimeter zu sparen, indem man viele verschiedene Abkürzungen nimmt? Falsch gedacht, denn bei "Fuel" ist das garnicht so einfach. Die Strecken sind so unübersichtlich, dass es euch nicht so schnell gelingen wird, eine Möglichkeit zu finden, eine Abkürzung zu nehmen. Dies wird noch erschwert durch die Individualität der Fahrzeuge und die verschiedenen Steuerungen, die jeder Bolide mitbringt. Versucht man mit Crossmotorrädern eine enge Kurze zu nehmen, sollte man erst eine Vollbremsung vornehmen und schließlich langsam und zeitintensiv die Kurze nehmen, ansonsten schießt man wortwörtlich über das Ziel hinaus. Diese schlampige Fahrzeugphysik begleitet einen dann bis zum Ende des Spiels.

Neben den Herausforderungen und dem Karrieremodus gibt es noch den Freeride, welchen ihr auch online mit Freunden nutzen könnt. Hierbei könnt ihr die verschiedenen Landschaften begutachten und euch mit euren Freunden für Rennen treffen. Zwar macht das anfangs relativ Spaß, aber für die Langzeitmotivation reicht es am Ende doch nicht.


1 Fazit

Detailseite: Alle Infos zum Spiel
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15.07.2009 / 14.000 km² im Test

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