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Star Ocean: The Last Hope
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Star Ocean: The Last Hope - Suche nach einer neuen Heimat

15.07.2009 / 09:08 Uhr / Thomas

Eine weitere Rarität ist am Xbox-Himmel erschienen. Das neue Japan-Action-RPG mit dem Namen "Star Ocean: The Last Hope" versucht sich unter den wenigen RPG-Spielen auf der Xbox 360 einen guten Platz zu sichern. Ob der Titel das geschafft hat, könnt ihr in unserem Test nachlesen.

Nachdem ihr euer neues Spiel erstellt habt und euch zwischen einer der vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen entschieden habt - wobei anfangs nur die ersten beiden auswählbar sind, werdet ihr über die derzeitige Situation von der Erde in dann folgenden Videos aufgeklärt. Dort stellt man sich schon einmal die Frage: Wann kann ich endlich spielen? Nach ganzen 45 Minuten an Einführung dürft ihr dann endlich selbst Hand anlegen. Bevor ihr euch jedoch in die Weiten des Universums aufmacht, solltet ihr euch im Kampfsimulator die Steuerung der Charaktere und deren Fähigkeiten aneignen. Die genaueren Details der Hauptcharaktere folgen in den anschließenden Videosequenzen. Nun ein kurzer Einblick in die Story von "Star Ocean: The Last Hope".

Alles beginnt auf der wunderschönen Erde. Jedoch hält dieser Frieden nicht lange, denn der dritte Weltkrieg bricht aus. Alle Mächte starten ihre Massenvernichtungswaffen, wodurch die gesamte Erdoberfläche unbewohnbar wird und die Menschheit nun unter der Erdoberfläche leben muss. Also versuchen die Menschen neue Planeten im Weltall zu erobern. Und so treffen wir auch schon unsere ersten Charaktere Edge und Reimi. Diese beiden wurden ausgewählt, neue bewohnbare Planeten für die Menschen zu finden. Und nun seid ihr an der Reihe. Ihr müsst euch quasi von Planet zu Planet durchkämpfen, um euren Auftrag zu erfüllen und erlebt dabei so einiges. Auf jeden Fall sorgt die Geschichte im gesamten Verlauf des Spiels immer für neue Überraschungen und wird durch lustige Zwischensequenzen immer wieder aufgelockert.

Die ersten von ungefähr 40 Stunden in "Star Ocean: The Last Hope" sind wohl die, die am wenigsten Spaß machen. So wird man im Verlauf des Spiels quasi mit Videosequenzen überhäuft. Diese Ansammlung von Videos wird nach dem zweiten Mal sicher nicht mehr so interessant sein, aber man kann mit ein zwei Knopfdrücken eine Videosequenz schnell überspringen und erhält anschließend eine kleine Zusammenfassung was alles im Video passiert ist. Zu empfehlen ist dies jedoch nicht, da die meisten Videos sehr eindrucksvoll sind, auch wenn man sie schon einmal gesehen hat. Doch nach knapp 2 bis 3 Stunden zeigt das Spiel seine wahre Genialität.

Im Gegensatz zu "Final Fantasy" & Co. finden die Kämpfe in "Star Ocean" in Echtzeit statt. So steuert ihr in den immer verschiedenen Umgebungen einen von insgesamt acht möglichen Charaktere aktiv, wobei man immer nur vier auswählen kann, die wirklich kämpfen. Die restlichen Charaktere werden vom Computer gelenkt. Per Knopfdruck ist es möglich seinen Charakter zu wechseln oder gleich gegen einen anderen aus der Reservebank zu tauschen. So wird der Fluss des Spiels nicht gestört. Außerdem bietet das Spiel zu den umfangreichen Umgebungen noch eine Vielzahl an verschiedenen Gegnern. Nach dem Vernichten des Feindes erhaltet ihr Erfahrungspunkte, Geld und möglicherweise ein paar hilfreiche Items. Falls ihr in euren Kämpfen den Gegner auf besondere Art vernichtet habt, so gibt es einen Bonus für Geld, Erfahrung usw. Doch aufgepasst: Stirbt euer aktiver Charakter im Kampf, so bricht die sogenannte Bonustafel und ihr verliert einen Teil des erhaltenen Bonus. Möglicherweise steigen eure Charaktere nach dem Erhalt von Erfahrung einen Level auf. Nach einem besagten Levelaufstieg erlernt ihr manchmal neue Fähigkeiten und erhaltet Punkte für das Verbessern solcher Fähigkeiten.

Es gibt kein perfektes Spiel. Auch "The Last Hope" ist da keine Ausnahme. Ein wichtiger Punkt in jedem Spiel ist das Abspeichern. Dies ist hier aber leider nicht überall möglich. So erhaltet ihr von den Entwicklern fixe Speicherpunkte. Doch diese sind teilweise so schlecht gesetzt, dass man teilweise über eine Stunde lang spielen muss, um zum nächsten zu kommen. Vor allem ist dies in den sogenannten Dungeons anzutreffen. Glücklicherweise bekommt man wenigstens kurz vor dem jeweilgen Endgegner einen Speicherpunkt präsentiert.

Nun aber genug gemeckert. Zwei wichtige Punkte in jedem Spiel sind die Grafik und der Sound. Schöne Licht- und Schatteneffekte, variantenreich gestaltete Umgebungen und verschiedenste Charaktere ergeben im Gesamten eine Grafik, die man sich gerne ansieht. Dazu kommt noch die passende Musik. Voilà - ein wunderschönes Spiel ist geboren!


1 Fazit

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15.07.2009 / Das Japan-RPG im Test

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