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Velvet Assassin
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Velvet Assassin - Ein weiblicher Sam Fisher im WWII

17.07.2009 / 14:43 Uhr / Benjamin

In "Velvet Assassin" aus den deutschen Replay Studios übernehmt ihr die Rolle einer wunderschönen britischen Spionin zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Das Spiel schickt euch als Violette Summer durch die feindlichen Linien. Diese gilt es mit List und Tücke zu überwinden, um so gegen die Nazis agieren zu können. Doch ob das auf einer teils wahren Begebenheit beruhende Spiel hält was es verspricht und gegen Genregiganten wie "Splinter Cell" bestehen kann, könnt ihr im folgenden Review nachlesen.

Nach langen Wartezeiten liegt nun "Velvet Assasin" endlich in den Regalen diverser Spielgeschäfte. Das mit rund 30 Euro ausgepreiste Spiel kann sofort mit einer guten Preispolitik glänzen.

Im Spiel übernehmt ihr eine Rolle in den Traumvorstellungen der britischen Agentin. Diese liegt schwer verwundet und von Medikamenten geplagt im Kriegslazarett und durchlebt erneut ihre Aufträge und traumatisierte Ereignisse. Die 13 Missionen führen euch so quer durch Deutschland. Das Spiel überzeugt durch seine düstere und melancholische Umgebung und der Fokus liegt eindeutig auf der Hintergrundgeschichte. Leider kommt das eigentliche Spiel dabei etwas zu kurz.

Die Levels sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet, die Dialoge ziehen einen mitten in die Geschichte quer durch die 13 Missionen. Zwischen den Missionen bekommt ihr per Videosequenzen interessantes Hintergrundwissen über das Leben und Schaffen der schönen Agentin. Doch leider werden diese positiven Aspekte von einigen anderen Dingen getrübt. So ist die Grafikaufmachung zwar dank sehr dunklen Texturen noch halbwegs gelungen und strahlt eine regelrechte Melancholie aus, die bei einem Stealth-Action Spiel in der Zeit des zweiten Weltkrieges auf keinen Fall Fehlen darf. Doch kann man die Grafik als Gesamtes nicht gerade Xbox360-tauglich nennen. Ältere Spiele müssen sich daher grafisch nicht vor dem neuen Actiontitel auf der Xbox 360 verstecken. Hier wäre durchaus mehr möglich gewesen.

Leider steht "Velvet Assasin" seinem Genregegner "Splinter Cell" nicht nur in der Grafik nach. Verschiedene Aspekte wie Fehler in der KI der Gegner trüben den Spielspaß. So funktionieren die verschiedenen Gameplayelemente nicht immer wirklich schlüssig. Man wird entdeckt, obwohl man sich in einer hundertprozentigen Deckung befindet oder gegnerische Einheiten steigen über gefallene Soldaten hinweg ohne sie zu beachten und Alarm auszulösen.

Nach kurzer Spielzeit werdet ihr ebenfalls den äußerst linearen Ablauf des Titels bemerken. Die Möglichkeiten eine Mission zu meistern, steigen nur selten über die Eins. Doch wirklich stören tut dies nicht, da man das Spiel getrost an zwei Tagen durchspielen kann. Um die Langzeitmotivation zu heben, wurde ein Spielinternes Belohnungssystem integriert. So bekommt ihr nach jeder erledigten Mission eine Bewertung anhand eurer Spielfertigkeiten. Diese werden in Rookie bis Assassin eingeteilt. Davon ist es später möglich, Extras für eure Agentin freizuschalten. Leider sucht man aber einen Online- bzw. Mehrspielermodus vergebens. Hier hätte man sicherlich noch ein wenig mehr punkten können.


1 Fazit

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