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BlazBlue: Calamity Trigger
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BlazBlue: Calamity Trigger - Nix für Warmduscher

14.04.2010 / 12:55 Uhr / Jens Kopper / Seite 2

Was aber bei einem Beat'em Up wirklich zählt ist die Spielmechanik. Wie funktionieren die Kämpfe? Ist die Steuerung gut gelungen bzw. kann man das Game auch mit dem etwas untypischen normalen Controller genießen oder muss man zwangsläufig noch die Anschaffung eines Arcade-Stick in Betracht ziehen? Zu aller Erst sei einmal gesagt, dass "BlazBlue: Calamity Trigger" ein typischer Vertreter der Kategorie "Leicht zu erlenen - Schwer zu meistern" ist. Jeder Kämpfer verfügt über einen leichten, einen mittleren und einen starken Angriff. Dazu gibt es noch die bereits erwähnten Drive-Attacken, die deutlich mehr Schäden verursachen, allerdings nicht permanent verfügbar sind. Die Entwickler waren so nett, dass es möglich ist, die Drive-Attacken mit Hilfe des rechten Analogsticks auszuführen. So stellen sich für Anfänger recht schnell Erfolge ein. Und die sind auch bitter nötig. Denn schon nach kurzer Zeit steigt der Schwierigkeitsgrad rapide an. Irgendwann kommt dann leider der Punkt, an dem man sich in den Trainigsraum zurückziehen und fleißig Movelisten studieren muss. Für wirklich effektive Angriffsintervalle muss man nämlich einiges an Fingerakrobatik drauf haben. Selbst beim Blocken gilt es noch geschickt zwischen normalem und speziellem Block zu variieren. Der Spezielle ist nicht permanent, dafür aber stärker. Bestimmte Angriffe können gekontert werden usw. Ich verfüge selbst leider über keinen Arcade-Stick und kann daher nur über meine Erfahrungen mit dem normalen Controller berichten. Es klappt überraschenderweise ganz gut. Zumindest gegen die KI habt ihr auch so eine reelle Chance. Für richtige Kämpfer empfiehlt es sich aber, einen Arcade-Stick anzuschaffen. Gerade in schnellen Passagen versagen die Analog-Sticks bei der Genauigkeit und der Empfindlichkeit komplett.

Besonders gefallen hat mir die Tatsache, dass sich jeder der Charaktere komplett anders spielt. Konnte man bei "Street Fighter" z.B. die Kämpfer immer in eine von drei Kategorien einordnen, ist das bei "BlazBlue" schlicht und ergreifend nicht möglich. Jeder spielt sich komplett eigen. Ich kann es also wirklich jedem nur raten, jeden der Charaktere mal anzuzocken um herauszufinden, wer wirklich am besten zur eigenen Spielweise passt. Sehr schön finde ich es auch, dass trotz der deutliche Unterschiede keiner der Charaktere irgendwie imbalanced ist. Wer erinnert sich nicht an einen Eddy bei "Tekken 3" der einfach komplett ist. Bei "BlazBlue" gewinnt wirklich der Spieler, der besser ist und nicht der mit der vermeintlich besseren Spielfigur.

Der wirkliche Höhepunkt von "BlazBlue: Calamity Trigger" ist aber der grandiose Online-Modus. Selten habe ich einen so perfekten Netzcode gesehen, welcher komplett lagfreie Partien gegen Spieler ermöglicht, die wirklich am anderen Ende der Welt leben. Habt ihr einen gewissen persönlichen Level erreicht, werdet ihr sehr oft packende Partien auskämpfen, die an die guten, alten "Street Fighter II"-Orgien in der örtlichen Spielhalle erinnern. Nur das euch "BlazBlue: Calamity Trigger" dieses Vergnügen bereitet, ohne euch um euer Taschengeld zu bringen.


1 2 Fazit

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14.04.2010 / Prügler im Test

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